Impala-Antilope Aepyceros melampus


Impala-Antilope Aepyceros melampus
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Impala-Antilope

Klasse: Mammalia (Säugetiere) Impala-Antilope

Fotos:
Frank Stober

Ordnung: Artiodactyla (Paarhuftiere)
Familie: Bovidae (Antilopen, Rinder, Büffel, Bison, Ziegen und Schafe)
Gattung: Aepyceros (Impalaantilope)
Art: Aepyceros melampus
Alias: Schwarznasenantilope
Verbreitung: Afrika südlich der Sahara, außer in Waldgebieten
Lebensraum: Buschreiches Gelände in der Savanne. Die Nähe einer Wasserstelle ist notwendig.
Maße und Gewichte: Körperlänge: 110 – 150 cm
Gewicht (Männchen): 80 kg
Standhöhe: 76 – 100 cm
Schwanzlänge (Männchen): 45 cm
Horn (nur Männchen): 75 cm
Fortpflanzung: Impala-Antilopen Impalaböcke besetzen Territorien und verteidigen diese vehement gegen Rivalen. Ihr Revier markieren die Böcke dabei durch häufiges Urinieren und absetzen von Kot an bestimmten Stellen. Ziehen Weibchen durch das Revier, versucht der Bock diese zu einer Haremsherde zusammenzuführen. In der Paarungszeit zwischen April und Mai kommt es zwischen konkurrierenden Böcken zu schweren Hornkämpfen, die von lauten, rauhen Rufen begleitet werden. Nach einer Tragezeit von 200 bis 215 Tagen bringt das Weibchen dann ein Junges zur Welt. Zwillingsgeburten sind zwar bekannt, aber äußerst selten. Impalaantilopen können über 15 Jahre alt werden.

 

Impala-Antilope Impalaantilopen sind gelblich-rostbraun gefärbt. Von der Rückenmitte bis auf den Schwanz verläuft ein schwarzer Aalstrich. Über den Fesseln der Hinterbeine befindet sich ein schwarzes Haarbüschel, dem die Impala ihren Beinamen verdankt. Dieses Haarbüschel verdeckt ein Drüsenfeld in der Haut. Nur die Böcke tragen geringelte, lyraförmig gestaltete Hörner.

Impalaantilope Impalas leben in kleineren Rudeln mit einem Bock und 20 bis 30 Weibchen sowie Jungtieren zusammen. Je nach Nahrungsangebot finden sich die Tiere aber auch zu größeren Herden zusammen und vergesellschaften sich auch mit anderen Tierarten. Böcke ohne Territorium und Weibchen bilden eigene Junggesellengruppen.

Die Nahrung der Impalaantilopen besteht hauptsächlich aus den kurzen Gräsern der Savanne. Gelegentlich nehmen sie auch Laub oder Früchte auf. Die Tiere sind in den Morgen- und späten Nachmittagstunden aktiv. Sie suchen dabei soweit möglich morgens und abends eine Wasserstelle zum trinken auf.

Impalaantilopen Impalas haben zahlreiche Feinde. Sie stehen bei Leoparden, Löwen, Hyänen, Hyänenhunden, Schakalen und Krokodilen auf der Speiseliste. Die einzige Überlebensstrategie der Tiere ist die Flucht. Dabei springen die Impala gelegentlich mit allen Vieren in die Luft. Man nimmt heute an, daß diese bis zu neun Meter weiten und bis drei Meter hohen Sprünge der Orientierung und der Ausschau nach Feinden dienen.

Die Imapalaantilope war in Teilen ihres Verbreitungsgebietes bereits ausgerottet, wurde aber wieder angesiedelt. Der Bestand gilt zur Zeit nicht als gefährdet. Leider sind die Tiere neben ihren natürlichen Feinden immer noch dem Jagdtrieb einiger Menschen ausgesetzt, denen eine Trophäe wichtiger ist als das Leben eines Tieres.

 

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