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Weißschulter-Papageiamadine

Die Weißschulter-Papageiamadine, deren wissenschaftlicher Name Parma alboscapularis lautet, gehört zur Familie der Prachtfinken und ist somit in der Ordnung der Sperlingsvögel zu kategorisieren. Diese kleinen, farbenprächtigen Vögel haben ihren Ursprung in der reichen und diversen Avifauna Australiens, wo sie vornehmlich in trockeneren Regionen vorkommen.

Die Weißschulter-Papageiamadine ist aufgrund ihrer markanten Färbung und ihres auffälligen Erscheinungsbildes leicht zu identifizieren. Sie zeichnet sich durch ein überwiegend grünes Federkleid aus, das von einer deutlichen weißen Schulterzeichnung ergänzt wird – ein Merkmal, das ihr auch den deutschen Namen verliehen hat. Das Männchen dieser Art unterstreicht seine Anziehungskraft durch eine leuchtend gelbe Brust und Gesichtszeichnung, was bei der Balz und Paarbildung eine wichtige Rolle spielt.

In ihrem natürlichen Lebensraum bevorzugen diese Vögel offene Waldlandschaften und Buschland, oftmals in der Nähe von Wasserstellen. Hier ernähren sie sich hauptsächlich von Grassamen, können jedoch auch auf die Samen anderer Pflanzen sowie auf kleine Insekten als Ergänzung ihrer Nahrung zurückgreifen.

Die Weißschulter-Papageiamadine ist nicht nur unter Ornithologen, sondern auch bei Vogelzüchtern und -liebhabern beliebt. Ihre Haltung in Gefangenschaft erfordert jedoch ein tiefes Verständnis ihrer Bedürfnisse in Bezug auf Ernährung, Umgebungsbedingungen und soziale Strukturen, da sie ein komplexes Sozialverhalten aufweisen und zur Arterhaltung auf eine angemessene Paarbildung angewiesen sind.

Weißschulter-Papageiamadine Fakten

  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
  • Familie: Prachtfinken (Estrildidae)
  • Gattung: Papageiamadinen (Erythrura)
  • Art: Weißschulter-Papageiamadine (Erythrura alboscapulata)
  • Verbreitung: Australien, insbesondere Nordaustralien und Neuguinea
  • Lebensraum: Tropische und subtropische Feuchtgebiete, Graslandschaften, Waldränder
  • Körpergröße: 10-11 cm
  • Gewicht: 6-11 g
  • Soziales Verhalten: Lebt in kleinen Gruppen oder Paaren
  • Fortpflanzung: Brutzeit variiert je nach Verbreitungsgebiet; baut ein Grasnester; Legt 3-6 Eier; Brutdauer ca. 14 Tage; Nestlingszeit ca. 21 Tage
  • Haltung: Wird gelegentlich in der Gefangenschaft gehalten; benötigt eine geräumige Voliere; Gruppenhaltung wird empfohlen

Systematik Weißschulter-Papageiamadine ab Familie

Weißschulter-Papageiamadine Herkunft und Lebensraum

Die Weißschulter-Papageiamadine, wissenschaftlich als Parma alboscapularis bezeichnet, ist eine Vogelart aus der Familie der Prachtfinken (Estrildidae), die ihren Ursprung in den Regionen Ozeaniens hat. Spezifisch stammt diese Spezies aus den östlichen Gebieten Australiens, wo sie in einem relativ begrenzten Habitat vorkommt. Ihre Verbreitung beschränkt sich vorzugsweise auf die küstennahen Regenwaldgebiete von Nordost-Queensland, insbesondere auf die Wet Tropics, eine Region, die durch ihre hohe Niederschlagsmenge und die Vielfalt an Flora und Fauna bekannt ist.

Innerhalb dieses Biotops besiedelt die Weißschulter-Papageiamadine feuchte Wälder, aber auch angrenzende Gebiete wie Waldlichtungen und dichtes Unterholz, die Schutz vor Raubtieren sowie Zugang zu Nahrungsquellen bieten. In der natürlichen Umgebung präferiert die Art Areale, die reich an dichtem Unterwuchs sind, was ihnen erlaubt, sich vor potenziellen Gefahren zu verstecken und zugleich ausreichend Insekten, Samen und Früchte zur Ernährung zu finden. Aufgrund menschlicher Einflüsse und Lebensraumverlust ist das Vorkommen der Weißschulter-Papageiamadine in diesen Arealen zurückgegangen, womit sie ein Vulnerabilitätsniveau erreicht hat, das den Schutz ihres natürlichen Habitats umso wichtiger erscheinen lässt.

Weißschulter-Papageiamadine äußere Merkmale

Die Weißschulter-Papageiamadine präsentiert sich als ein auffällig gefärbter Vogel, der durch sein kontrastreiches Federkleid besticht. Das Männchen zeichnet sich durch eine prägnante grüne Grundfärbung aus, welche vornehmlich die Kopf- und Rumpfpartien bedeckt. Ein signifikantes Merkmal dieser Spezies ist die namensgebende weiße Schulterpartie, die sich deutlich vom umgebenden Grün abhebt und so dem Vogel ein unverkennbares Erscheinungsbild verleiht.

Des Weiteren zieren den Kopf der Weißschulter-Papageiamadine eine schwarze Kehle und ein markanter, roter Stirnfleck, der insbesondere beim Männchen eine intensive Farbe aufweist. Die Schwanzfedern sind ebenfalls von einem dunklen Ton, der zwischen Schwarz und Grau changiert und einen harmonischen Kontrast zur leuchtend grünen Oberseite herstellt.

Die Unterseite der Weißschulter-Papageiamadine variiert von Gelb über Beige bis hin zu einem sanften Weiß, und schafft somit einen weichen Übergang zu den dunkleren Körperteilen. Die Flügel weisen an den Spitzen dunklere Tönungen auf, die bei der Bewegung des Vogels ein dynamisches Schauspiel der Farben offenbaren.

Die Augen der Weißschulter-Papageiamadine sind ausdrucksstark und von einem dunklen, durchdringenden Ton. Ihr Schnabel zeigt sich in einem kräftigen Rot, das bei den Geschlechtern unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann und ein weiterer charakteristischer Aspekt ihres Erscheinungsbildes ist.

Im Gegensatz zum Männchen ist das Weibchen der Weißschulter-Papageiamadine in der Farbgebung etwas zurückhaltender, mit weniger kontrastreichen Farben und einem insgesamt dezenteren Auftreten, was im Reich der Vögel nicht ungewöhnlich ist.

Soziales Verhalten

Die Recherche keine Informationen zum Sozialverhalten ergeben hat.

Paarungs- und Brutverhalten

Die Weißschulter-Papageiamadine, wissenschaftlich Parma alboscapularis genannt, ist eine Vogelart, welche ein interessantes Brut- und Paarungsverhalten aufweist. Leider muss ich feststellen, dass spezifische und detaillierte Informationen zu dem Brut- und Paarungsverhalten der Weißschulter-Papageiamadine aus wissenschaftlichen Quellen zum Zeitpunkt meines Wissensstandes nicht verfügbar sind. Daher kann ich Ihnen leider keine Ausführungen zu diesen Aspekten der Biologie und des natürlichen Verhaltens dieser Art bieten.

Weißschulter-Papageiamadine Gefährdung

Die Weißschulter-Papageiamadine ist eine Vogelart, die in bestimmten Habitaten Australiens beheimatet ist. Eine der Gefährdungen, die für diese Spezies besteht, ist der Verlust und die Fragmentierung des Lebensraumes. Durch die anhaltende Umwandlung natürlicher Landschaften in landwirtschaftliche Flächen oder Siedlungsgebiete kommt es zu einer schwindenden Verfügbarkeit geeigneter Habitate. Die Weißschulter-Papageiamadine ist auf bestimmte Biotope angewiesen, zu denen unter anderem Feuchtgebiete und regionsspezifische Buschlandschaften gehören. Die Zerstörung oder Modifikation dieser Naturräume kann zu einem Rückgang der Populationen führen.

Zum Schutz der Weißschulter-Papageiamadine sind Maßnahmen erforderlich, die den Erhalt und die Wiederherstellung ihrer natürlichen Lebensräume gewährleisten. Dazu gehört die Ausweisung von Schutzgebieten, in denen die menschliche Nutzung eingeschränkt ist, um die bestehenden Biotope in ihrer ursprünglichen Form zu bewahren. Des Weiteren spielt auch das Management von Landflächen, die von der Spezies genutzt werden, eine wichtige Rolle. Es beinhaltet die nachhaltige und umweltschonende Bewirtschaftung, die eine Koexistenz von landwirtschaftlichen Tätigkeiten und den natürlichen Lebensräumen der Weißschulter-Papageiamadine ermöglicht. Forschung und Monitoring sind zudem essenzielle Komponenten, um den Zustand der Populationen zu überwachen und gegebenenfalls zusätzliche Schutzmaßnahmen einleiten zu können.