Teufelsrochen Manta birostris Riesenmanta


Teufelsrochen Manta birostris Riesenmanta
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Teufelsrochen

Klasse: Chondrichthyes (Knorpelfische) Teufelsrochen

Fotos:
www.unterwasserbilder.de

Ordnung: Batoidae (Rochen und Sägefische)
Familie: Mobulidae (Teufelsrochen)
Gattung: Manta (Teufelsrochen)
Art: Manta birostris
Alias: Riesenmanta
englisch Manta Ray
französisch Raie manta
Verbreitung: Der Teufelsrochen ist weltweit in allen tropischen Ozeanen verbreitet.
Lebensraum: Tropische Meere in geringer Wassertiefe
Maße und Gewichte: Körperlänge: bis 6 m
Gewicht: 1.400 kg
Fortpflanzung: Teufelsrochen Die Fortpflanzung des Riesenmanta ist bisher kaum erforscht. Die einzigen gesicherten Daten besagen, das der Teufelsrochen nach einer Tragezeit von etwa einem Jahr ein bis zwei vollständig ausgebildete Junge zur Welt bringt.

 

Teufelsrochen - Riesenmanta Um den Teufelsrochen oder Riesenmanta ranken sich vielerlei Sagen und Legenden. Die Bezeichnung Teufelsrochen hat der Manta sich wohl durch seinen Körperbau eingefangen. Die beiden lappenartigen Kopfflossen, sein schwarzer „Frack“, der peitschenartige Schwanz sowie seine flügelähnlichen Brustflossen, die den Fisch mit geisterhafter Eleganz durch das Wasser „fliegen“ lassen, müssen in früheren Jahrhunderten die Phantasie der Menschen nachhaltig angeregt haben. Viele Schauergeschichten über den menschenmordenden Teufelsrochen wahren so unter den Seeleuten des 18. und 19. Jahrhunderts unterwegs. Eine der haarsträubendsten Geschichten erzählt von Riesenmantas, welche die Ankerkette von Booten erfassen, diese auf die offene See ziehen und dort mitsamt der Manschaft versenken. All diese Geschichten entbehren jedoch jeglicher Grundlage. Teufelsrochen sind für Menschen volkommen ungefährlich.

Teufelsrochen Mantas unterscheiden sich in vieler Hinsicht von allen anderen Rochen. Das beginnt bereits bei der Fortbewegung. Während die meisten Rochenarten mittels einer wellenförmigen Bewegung ihrer Brustflossen durch das Wass gleiten, schlagen Mantas mit ihren Flossen wie mit Flügeln. Dies erlaubt den Fischen ihre akrobatischen Bewegungen unter Wasser. Immer wieder läßt sich beobachten, daß die Tiere völlig unvermittelt einen Purzelbaum machen oder ein Rad schlagen. Auch Sprünge aus dem Wasser gehören zu den Bewegungsspielen der Mantas. Bis zu 1,5 Meter Höhe katapultieren sich die Fische aus dem Meer. um anschließend mit lautem Knall wieder auf die Wasseroberfläche zu klatschen. Wozu dieses Verhalten dient ist nach wie vor unbekannt.

Riesenmanta Auch in der Ernährung unterscheiden sich Riesenmantas von den anderen Rochen. Die Kopfflossen, die „Hörner“ des Teufels, leiten das Wasser in das breite Maul, wo angepaßte Kiemenbögen Plankton und kleine Fische ausfiltern, die die Hauptnahrungsquelle der riesigen Fische bilden. Die Teufelsrochen unternehmen in Gruppen von fünf bis sieben Tieren lange Wanderungen durch die tropischen Ozeane. Man nimmt an, daß die Fische dabei unterschiedliche Nahrungsvorkommen besuchen.

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