Spitzmaulnashorn afrikanisches Diceros bicornis


Spitzmaulnashorn afrikanisches Diceros bicornis
Bewertung

Spitzmaulnashorn

Klasse: Mammalia (Säugetiere) Spitzmaulnashorn
Foto:
Birgit Moehring
Ordnung: Perissodactyla (Unpaarhuftiere)
Familie: Rhinocerotidae (Nashörner)
Gattung: Diceros (Spitzmaulnashörner)
Art: Diceros bicornis
Alias: Schwarzes Nashorn
Verbreitung: Ostafrika und weiter südlich bis nach Südafrika
Lebensraum: Savanne, Buschland und lichte Waldgebiete bis in eine Höhe von 3500 Meter über NN (Normal Null = Meereshöhe)
Maße und Gewichte: Körperlänge: bis 3,70 m
Gewicht: bis 1400 kg
Spitzengeschwindigkeit: 50 km/h
Fortpflanzung: Die Tragezeit bei Spitzmaulnashörnern beträgt 450 – 480 Tage. Das Junge wiegt bei der Geburt zwischen 60 und 70 kg. Als richtige Huftiere können die Jungen bereits kurz nach der Geburt stehen und laufen. Das Junge sucht dann eigenständig nach den Zitzen der Mutter zwischen deren Beinen und trinkt. Selbstständig wird das Junge mit etwa zweieinhalb Jahren. Die Geschlechtsreife erreichen die weiblichen Tiere mit drei bis vier Jahren, die Männchen vermutlich erst viel später.

 

Spitzmaulnashörner halten sich an feste Reviere. Diese Reviere enthalten mindestens ein bis zwei Wasserstellen, denn die Tiere trinken täglich und suhlen gerne im Schlamm. Das Nashorn ernährt sich von Blättern und Akazienrinde. Am Boden weiden die Tiere nur sehr selten. Nashörner gehören nach den Elephanten zu den größten und schwersten Landsäugetieren. Die Familie umfaßt insgesamt fünf Arten: Ausser dem Spitzmaulnashorn sind da noch das Breitmaulnashorn (Ceratotherium simum) aus Afrika, das Panzernashorn (Rhinoceros unicornis) aus Nepal, Assam und Bhutan, das Javanashorn (Rhinoceros sondaicus) sowie das Sumatranashorn (Dicerorhinos sumatrensis) aus Sumatra, Malaysia, Borneo und Birma. Alle Arten sind stark vom Aussterben bedroht. Das Spitzmaulnashorn kann, wie seine Artgenossen auch, nur sehr schlecht sehen. Dafür haben die Tiere im Ausgleich einen sehr gut entwickelten Geruchssinn und ein gutes Gehör. Trotz ihres plumpen und schwerfälligen Aussehens sind Nashörner erstaunlich schnell und wendig und überwinden auch schwieriges Gelände ohne große Probleme.
Weitere Informationen rund um das Spitzmaulnashorn und über die Bemühungen, dieses herrliche Tier vor dem Aussterben zu bewahren finden Sie auf folgenden Seiten:
Die RhinoCops
Save the Rhino Trust

 

Processing your request, Please wait....
2 Responses
  1. Ladner Noemi says:

    Diese Seite ist wirklich hilfreich! Ich habe viel gelernt!!!

  2. R. H. says:

    Wie alt werden Spitzmaulnashörner und sind sie wechselwarm oder haben eine feste Körpertemperatur und welche? Antwortet bitte schnell! Ich brauch es für die Schule. Wir schreiben einen Aufsatz drüber.

    Danke

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.