Rappenantilope Hippotragus niger


Rappenantilope Hippotragus niger
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Rappenantilope

Klasse: Mammalia (Säugetiere) Rappenantilope
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Ordnung: Artiodactyla (Paarhuftiere)
Familie: Bovidae (Antilopen, Rinder, Büffel, Bison, Ziegen und Schafe)
Gattung: Hippotragus (Pferdeantilope und Rappenantilope)
Art: Hippotragus niger
Verbreitung: Ostafrika: Von Kenia bis Mosambik und Angola
Lebensraum: Savanne mit lichtem Wald
Maße und Gewichte: Körperlänge: bis 250 cm
Gewicht: bis 230 kg (Männchen)
Schulterhöhe: bis 150 cm
Hornlänge: bis zu 100 cm (Männchen)
Spitzengeschwindigkeit: bis 55 km/h
Fortpflanzung: Die Paarungszeit der Rappenantilope scheint nicht an eine bestimmte Jahreszeit gebunden zu sein. Die meisten Jungen kommen aber im Januar und Februar zur Welt. Die Trächtigkeit dauert in der Regel zwischen 260 und 270 Tage, wonach ein einzelnes Junges geboren wird. Bis zur Entwöhnung der Jungen dauert es im Schnitt etwa 34 Wochen. Geschlechtsreif werden die Tiere im Alter von 3 Jahren.

 

Die Rappenantilopen gehören wohl zu den imponierendsten und schönsten Antilopen Afrikas. Die Weibchen sind von goldener bis kastanienbrauner Färbung während die Männchen ein Rappenantilope tiefschwarzes Fell besitzen. Beiden Geschlechtern gemeinsam ist die weiße Gesichtszeichnung sowie das weiße Bauchfell. Rappenantilopen besitzen einen verhältnismäßig kurzen Rumpf und sehr lange, geringelte und stark nach hinten gebogene Hörner. Der Nacken der Tiere wird von einer kurzen bis halblangen Mähne bedeckt. Mit ihren Hufen und Hörnern sind diese Antilopen in der Lage, sich gegen die meisten ihrer Feinde, einschließlich Löwen, recht erfolgreich zu verteidigen.
Erst 1916 wurde die letzte Unterart Hippotragus niger variani entdeckt. Diese Art lebt ausschließlich in Angola, ist etwas größer als die übrigen mit einem längeren und schlankeren Kopf. Aufgrund starker Verfolgung gab es Ende der 80er Jahre von dieser Unterart nur noch etwa 500 – 700 Tiere. Generell sind die Rappenantilopen recht selten geworden und in ihrem Bestand ernsthaft bedroht. Dies ist, wie in so vielen Fällen, hauptsächlich auf die Einschränkung des Lebensraumes der Tiere durch den immer weiter vordringenden Menschen zurück zu führen.

 

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