Mendesantilope Addax nasomaculatus


Mendesantilope Addax nasomaculatus
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Mendesantilope

Klasse: Mammalia (Säugetiere) Mendesantilope
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Ordnung: Artiodactyla (Paarhuftiere)
Familie: Bovidae (Antilopen, Rinder, Büffel, Bison, Ziegen und Schafe)
Gattung: Addax (Mendesantilopen)
Art: Addax nasomaculatus
Verbreitung: Nordafrika vom Nil bis zur Atlantikküste
Lebensraum: Wüsten und trockene Steppen
Maße und Gewichte: Körperlänge: bis 170 cm
Schulterhöhe: 100 – 110 cm
Schwanzlänge: bis zu 35 cm
Gewicht: 120 bis 150 kg
Fortpflanzung: Über die Fortpflanzung der Mendesantilopen ist nicht allzu viel bekannt. Es wird angenommen, das nach einer Tragezeit von rund 9 Monaten ein einzelnes junges zur Welt kommt. Die Kälber sind rötlichbraun gefärbt.

 

Mendesantilopen leben in Gruppen von 5 bis 15 Tieren. Die Tiere sind im Sommer von weißlichgrauer und im Winter von graubrauner Farbe. Die Mendesantilopen können auch hohe Temperaturen sehr gut ertragen. Da sich ihre Körpertemperatur im Laufe des Tages verändert, schwitzen die Tiere sehr wenig. Das bedeutet einen sehr geringen Wasserverlust, was die Tiere hervorragend an das Leben in der Wüste anpaßt. Auf der Suche nach Nahrung legen diese Antilopen sehr große Stecken zurück, um die wenige Vegetation aufzuspüren, die nach den seltenen leichten Regenfällen in der Wüste gedeiht. In den kalten Wüstennächten scharren die Tiere mit ihren Hufen Mulden in den Sand und pressen sich zum Schutz gegen den kalten Wind dicht an den Boden. Männchen und Weibchen lassen sich sehr gut am Gehörn unterscheiden. Das 80 – 90 cm lange Gehörn ist schraubig gewunden, wobei Männchen volle 2 1/2 bis 3 Windungen haben, während Weibchen sich mit 1 1/2 bis 2 Windungen zufrieden geben müssen.

Die Mendesantilopen waren früher wesentlich weiter verbreitet. Das Verbreitungsgebiet umfaßte auch Libyen und Ägypten und reichte von Nordnigeria und Nordkamerun im Süden bis in die Maghreb-Wüste im Norden. Die Tiere wurden und werden zum Teil immer noch so stark bejagt, daß sie in den Gebieten ausserhalb der Sahara bereits ausgerottet sind und die restlichen Bestände laut der roten Liste der bedrohten Tierarten akut vom Aussterben bedroht sind.

 

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