Klippspringer Oreotragus oreotragus


Klippspringer Oreotragus oreotragus
Bewertung

Klippschliefer

Klasse: Mammalia (Säugetiere) Klippspringer

Fotos:
Frank Stober

Ordnung: Artiodactyla (Paarhuftiere)
Familie: Bovidae (Antilopen, Rinder, Büffel, Bison, Ziegen und Schafe)
Gattung: Oreotragus (Klippspringer)
Art: Oreotragus oreotragus
Verbreitung: Von Südafrika nordwärts bis Eritrea und Sudan. Regionale Vorkommen in Namibia, Südwestangola, Ostnigeria, zentralafrikanische Republik und Swasiland.
Lebensraum: Steiles felsiges Gelände. Nicht unbedingt in zusammenhängenden Gebirge sondern z.B. auch Granithügel in den Savannen Süd- und Ostafrikas.
Maße und Gewichte: Schulterhöhe (Weibchen): 60 cm
Gewicht (Weibchen): 13 kg
Hornlänge (nur Männchen): 16 cm
Männchen sind generell etwas kleiner und leichter.
Fortpflanzung: Klippspringer Die Fortpflanzung der Klippspringer ist nicht an Jahreszeiten gebunden. Neugeborene können das ganze Jahr über beobachtet werden. Nach einer Tragezeit von rund fünf Monaten bringt das Weibchen ein einzelnes, etwa ein Kilogramm schweres Junges zur Welt. Das Junge bewegt sich in den ersten zwei bis drei Monaten kaum von der Stelle. Es unternimmt in den ersten Lebenswochen auch keinerlei Fluchtversuche, wenn man sich ihm nähert. Es drückt sich nur noch fester an den Boden und verläßt sich vollkommen auf sein Tarnkleid. Im Alter von vier bis fünf Monaten wird der Nachwuchs von der Muttermilch entwöhnt. Die Geschlechtsreife erreichen Klippspringer etwa mit 12 bis 15 Monaten. Über das Durchschnittsalter in freier Wildbahn ist leider nichts bekannt, in menschlicher Obhut erreichen die Tiere ein Höchstalter von ca. 15 Jahren.

 

Klippspringer Klippspringer dürften wohl die besten Hochspringer aller Säugetiere sein. Die Tiere schaffen aus dem Stand heraus Sprünge bis acht Meter Höhe. Ihren deutschen Namen „Klippspringer“ verdanken die Tiere den Nachkommen niederländischer Siedler. Er bedeutet Felsenhüpfer und ist wohl eine der treffendsten Artenbezeichnungen unter den Antilopen. Als einzige Paarhufer treten Klippspringer nur mit den Spitzen ihrer senkrechten Hufe auf. Wir Menschen müßten vergleichsweise auf den Spitzen unserer Zehennägel balancieren um diese Gangart nachzuahmen.

Trotzdem sind die Tiere durchaus standfest. Da die Spitzen der Hufe härter als der innere Teil sind, nutzen sich diese innen stärker ab. Übrig bleibt ein scharfer Schalenrand als Hufspitze, welcher wie der Nagel eines Bergschuhs auch auf kleinsten Flächen festen halt findet. Es ist daher keine Seltenheit, Klippspringer auf schwerst zugänglichen Felsspitzen stehen zu sehen.

Klippspringer Die Suche nach Nahrung führt die Tiere häufig in umliegendes, flaches Terrain. Im Gegensatz zu den meisten Savannenhuftieren ernähren sie sich aber nicht von Gräsern, sondern pflücken allerlei Blätter, Triebe, Beeren und Samenkapseln von Büschen und Sträuchern. Bei Anzeichen von Gefahr ziehen sie sich jedoch blitzartig in die Felsen zurück. Dort sind die wendigen Kletterer jedem Verfolger haushoch überlegen. Klippspringer leben monogam, man begegnet Ihnen im allgemeinen paarweise. Je nach örtlichem Nahrungsangebot beansprucht ein Paar ein Territorium von 10 bis 50 Hektar. Das beanspruchte Gebiet wird durch auffällige Kothaufen und dem setzen von Duftmarken abgegrenzt. Gelegentlich unternimmt das Männchen auch noch aktive Kontrollgänge und verjagt etwaige Konkurrenten.

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One Response
  1. Patrick says:

    Klippspringer und Klippschliefer sind zwei unterschiedliche Tiere. Fehler bei der Überschrift!

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