Giraffengazelle Gerenuk Litocranius walleri


Giraffengazelle Gerenuk Litocranius walleri
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Giraffengazelle

Klasse: Mammalia (Säugetiere) Giraffengazelle
Fotos: Fort Worth Zoo
Ordnung: Artiodactyla (Paarhuftiere)
Familie: Bovidae (Antilopen, Rinder, Büffel, Bison, Ziegen und Schafe)
Gattung: Litocranius (Giraffengazellen)
Art: Litocranius walleri
Alias Gerenuk
Verbreitung: Äthiopien, Somalia und Kenia
Grafisch dargestellt auf der Verbreitungskarte
Lebensraum: Buschland, Savanne, selten Wüste
Maße und Gewichte: Körperlänge: bis 150 cm
Gewicht (Männchen): 50 kg
Gewicht (Weibchen): 40 kg
Schwanzlänge (Männchen): 35 cm
Hornlänge (Männchen): 35 cm
Giraffengazelle
Fortpflanzung: Nach einer Tragezeit von 203 bis 210 Tagen wird ein Junges geboren. Der Nachwuchs wird von seiner Mutter sofort trocken geleckt. Anschließend verzehrt sie die Nachgeburt, um ihrem Hauptfeind, dem Leoparden, keine Spuren zu hinterlassen. Das Jungtier ist im Alter von 2 Jahren fortpflanzungsfähig.

 

Giraffengazelle Giraffengazelle Die Gerenuks ziehen, von einem Bock geführt, in Gruppen von etwa 4 bis 6 Tieren durch ihr Revier. Die Herden sind standorttreu und markieren ihr Revier sowohl durch Kotplätze, als auch durch ein Sekret ihrer Voraugendrüsen. Vorrübergehend bilden sich auch Jungesellenrudel mit bis zu 30 Tieren. Giraffengazellen sind tagaktive Tiere mit einer besonders guten Anpassung an trockene Gebiete. Die Tiere gewinnen einen Teil des benötigten Wassers aus ihrer Nahrung. Hauptnahrungsquelle sind dabei Blätter und junge Triebe von Büschen und kleinen Bäumen, wobei die Tiere eine gewisse Vorliebe für Mimosenakazien besitzen. Um auch höher gelegene Äste zu erreichen, versteht es die Giraffengazelle, sich auf die Hinterbeine zu stellen und sich mit den Vorderbeinen gegen den Stamm eines Baumes zu stützen. Beim Nahen von Gefahr stehlen sich Giraffengazellen, im Gegensatz zu den meisten Antilopenarten, davon. Sie bewegen sich dabei mit waagerecht ausgestrecktem Hals und niedergeducktem Körper zu einer weiter entfernten Deckung. Werden die Tiere weiterhin verfolgt, flüchten sie in großen Sprüngen. Dabei spreizen sie die weißen Haare nahe der Schwanzwurzel um ihren Artgenossen so ein Folgesignal zu geben.

 

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