Fischadler Pandion haliaeetus


Fischadler Pandion haliaeetus
Bewertung

Fischadler

Klasse: Aves (Vögel) Fischadler
Fotos: John White
Ordnung: Falconiformes (Greifvögel)
Familie: Pandionidae (Fischadler)
Gattung: Pandion (Fischadler)
Art: Pandion haliaeetus
Verbreitung: Der Fischadler ist, mit Außnahme der Polargebiete, fast weltweit verbreitet. Er fehlt nur in Südamerika, Teilen Südasiens und Afrikas sowie in Madagaskar und Neuseeland.
Grafisch dargestellt auf der Verbreitungskarte
Lebensraum: Fischadler leben grundsätzlich in der Nähe von Wasser. An Seen und Flüssen in Waldnähe oder in gemäßigtem Grasland sowie an sandigen Meeresküsten ist er auf jast jedem Kontinent vertreten.
Maße und Gewichte: Körperlänge: 55 – 69 cm
Gewicht (Männchen): 2 kg
Spannweite: 145 – 160 cm
Fortpflanzung: Fischadler Dieser große Vogel nistet in Bäumen oder an felsigen bis sandigen Meeresküsten. Der Fischadler erbaut ein einfaches Nest aus trockenem Reisig und Pflanzen. Das Nest wird Jahr für Jahr wieder verwendet und dabei immer mehr erweitert und ausgebessert. Das Weibchen legt zwischen zwei und fünf Eier, die von beiden Elternteilen bebrütet werden. Die Nestlinge schlüpfen nach 35 bis 38 Tagen. Die Jungen bleiben noch etwa 51 bis 63 Tage im Nest.

 

Fischadler Fischadler Der Fischadler unterscheidet sich in einigen Merkmalen von anderen Greifvögeln. Daher wurde er in eine eigene Familie eingeordnet, dessen einziger Vertreter er darstellt. Durch seine Spezialisierung auf den Fischfang haben sich verschiedene anatomische Anpassungen gebildet. Der Fischadler verfügt über eine außergewöhnlich große Bürzeldrüse, deren Absonderung sein Gefieder absolut wasserdicht machen. Die kräftigen Füße sind fast ohne Befiederung und die Sohlen der Zehen tragen eine Art stachelige Schuppen. Die Außenzehen kann der Fischadler nach hinten wenden, wodurch er seine recht schlüpfrige Beute sicher packen kann.

Fischadler Fischadler Das Gefieder des großen Vogels ist von braun-weißer Farbe während die Unterseite leuchtend weiß und seine Armschwingen recht dunkel sind. Der ebenfalls weiße Kopf wird von einer dunklen Gesichtsmaske geziert. Zur Jagd überfliegt der Fischadler Gewässer in einer Höhe von 20 – 50 Meter. Er unterbricht dabei seinen Suchflug immer wieder durch Rütteln, das heißt er bleibt mit kurzen und schnellen Flügelschlägen auf der Stelle stehen. Hat der Vogel seine Beute entdeckt, stürzt er sich mit angelegten Schwingen und weit nach vorne gereckten Fängen ins Wasser. Mit dem erbeuteten Fisch in den Krallen erhebt sich der Adler wieder und schüttelt das Wasser im Flug aus seinem Gefieder. Der tägliche Nahrungsbedarf erwachsener Vögel liegt bei rund 500 g. Dabei werden häufig kranke oder ältere Fische erbeutet. Die so häufig unterstellte Schädlichkeit der Vögel für die Fischzucht darf daher als deutlich übertriebene Darstellung betrachtet werden.

 

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