Zebramanguste Mungos mungo Zebra Mongoose


Zebramanguste Mungos mungo Zebra Mongoose
Bewertung

Zebramanguste

Klasse: Mammalia (Säugetiere) Zebramanguste
Fotos:
Frank Stober
Ordnung: Carnivora (Fleischfresser)
Familie: Viverridae (Schleichkatzen)
Gattung: Mungos (Mungos)
Art: Mungos mungo
englisch Banded mongoose
französisch Mangouste rayée
Verbreitung: Trockengebiete Ost- und Westafrikas südlich der Sahara
Lebensraum: Gras- und Buschsteppen
Maße und Gewichte: Gewicht (Männchen): 400 – 900 g
Gewicht (Weibchen): 350 – 500 g
Körperlänge: 30 – 45 cm
Schwanzlänge: 25 cm
Fortpflanzung: Eine bestimmte Paarungszeit gibt es bei den Zebramangusten nicht. Nach einer Tragezeit von 63 Tagen bringt das Weibchen zwischen zwei und fünf Junge zur Welt. Das Höchstalter der Mangusten unter menschlicher Obhut liegt bei etwa 9 Jahren. Man muß aber davon ausgehen, daß die Tiere in freier Wildbahn deutlich früher zu Tode kommen.

 

ZebramangusteDie Zebramanguste besitzt ein licht graubraunes Fell mit dunklen Querbinden auf Nacken und Rücken. Die Tiere sind äußerst gesellig und leben in Kolonien von 20 bis 35 Individuen zusammen. Meist dient ein verlassener Termiten- oder Kaninchenbau als Behausung. Nur in seltenen Fällen graben Zebramangusten eigene Wohnhöhlen.Zebramanguste Auch die Nahrungssuche spielt sich innerhalb der Gruppe ab. In breiter Front suchen die Tiere dabei unter Laub und Steinen nach Nahrung. Der Speiseplan der Zebramangusten ist umfangreich. Würmer, Kerbtiere, Schnecken, Vögel, Eier und Früchte, ja sogar kleine Nager gehören zur Nahrung der flinken Schleichkatzen. Um hartschalige Tiere oder Eier zu verzehren bedienen sich die Zebramangusten einer besonderen Technik. Um ein Ei zu öffnen wird dieses entweder senkrecht zu Boden geworfen oder zwischen den Hinterbeinen hindurch gegen einen Stein geschleudert. Schleimige Nahrung wie etwa Schnecken wälzen die Tiere vor dem Verzehr ausgiebig im Sand um den Schleim zu entfernen.

Zebramanguste Bei ihren Ausflügen sichern die Tiere immer wieder, in dem sie sich von Zeit zu Zeit aufrichten und die Umgebung scharf beobachten. Bemerkt ein Tier dabei etwas Ungewöhnliches, wird die ganze Gruppe durch einen hellen Pfiff gewarnt. Dies führt in erster Linie dazu, daß alle Tiere der Gruppe „Männchen“ machen. Wird ein Feind wie etwa ein Greifvogel oder eine Schlange entdeckt, versuchen die Mangusten in rasantem Lauftempo ihre schützende Höhle zu erreichen. Neben Vögeln und Schlangen sind die possierlichen Tiere auch bei großen Raubtieren wie Schakalen, Hyänen und Leoparden gern gesehene Beute.

 

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