Schneeleopard Panthera uncia


Schneeleopard Panthera uncia
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Schneeleopard

Klasse: Mammalia (Säugetiere) Schneeleopard
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Ordnung: Carnivora (Fleischfresser)
Familie: Felidae (Echte Katzen)
Gattung: Panthera (Großkatzen)
Art: Panthera uncia
Alias: Irbis
Verbreitung: Innerasiatische Hochgebirge vom Altai bis zum Himalaja
Lebensraum: Offene Hochebenen in Höhen von 1800 – 5500 Meter mit niedrigem oder fehlendem Baumbewuchs.
Maße und Gewichte: Körperlänge (Kopfrumpflänge): 70 bis 130 cm
Schulterhöhe: bis 60 cm
Gewicht (Weibchen): 35 bis 40 kg
Gewicht (Männchen): 45 bis 55 kg
Schwanzlänge: 100 cm
Fortpflanzung: Die Paarungszeit der Schneeleoparden ist von Januar bis März. Nach einer Tragezeit von 98 bis 104 Tagen bringt das Weibchen zwischen April und Juni in der Regel zwei bis drei Junge zur Welt. Die Jungen sind bei der Geburt blind und öffnen ihre Augen erst nach 7 bis 10 Tagen. Der Nachwuchs wird etwa 8 Wochen lang gesäugt und beginnt dann damit, auch feste Nahrung zu fressen. Bis zu Alter von rund fünf Monaten werden die Kleinen aber auch noch zusätzlich gesäugt. Im Alter von drei Monaten folgen die Jungen ihrer Mutter überall hin. Sie bleiben normalerweise ein Jahr oder sogar etwas länger bei der Mutter.
Der Schneeleopard wurde auf Grund gewisser Unterschiede im Schädelbau und der etwas kürzeren Schnauze in einer eigenen Gattung und nicht bei den Leoparden untergebracht. Er hat ein dichtes, langhaariges Fell, welches an der Oberseite weißlich bis gelblichgrau ist und zum Bauch hin immer heller wird. Sein Unterfell kann am Bauch durchaus 12 cm lang sein. Eine Besonderheit sind die behaarten Pfoten des Tieres, die ihm in Eis und Schnee Schutz bieten und zusätzlich verhindern, daß das Tier zu tief im Schnee versinkt. Das ganze Tier ist mit schwarzen Ringflecken und Tupfen gezeichnet, die ihm zwischen Fels und Eis eine hervorragende Tarnung verleihen. Die weißen Ohren sind mit einem schwarzen Rand versehen. Über den Rücken zieht sich ein ebenfalls schwarzer, breite Längsstreifen.

Über die Lebensweise der Schneeleoparden ist nicht allzu viel bekannt. Sie sind Einzelgänger, die ihr Gebiet, das durchaus 100 km² groß sein kann, mit Kot und Harn markieren. Schneeleoparden sind sehr scheu und ihre aktivste Zeit ist der späte Abend und die frühen Morgenstunden. Sie leben von allerlei Säugetieren, angefangen von Murmeltieren über Steinböcke bis hin zu Ziegen und Wildschafen.

Schneeleopard Nach Schätzungen von Experten lebten Ende 1999 noch 4500 – 7500 Tiere in freier Wildbahn. Der Schneeleopard gehört heute zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Großkatzen. Die größte Gefährdung für die Tiere geht dabei vom Menschen aus. Die schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse in den Ursprungsländern verführen immer mehr Menschen dazu, mit Wilderei den schnellen Gewinn zu machen. Ausser den Fellen sind zudem die Knochen der Tiere sehr begehrt. Diese werden in der traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zermahlen und das so gewonnene Pulver als Heilmittel eingesetzt. Das dieses „Heilmittel“ reiner Aberglaube ist, braucht an dieser Stelle wohl kaum erwähnt zu werden. Der Schneeleopard ist seit 1976 im Anhang 1 des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (WA) gelistet. Das bedeutet, das sowohl der Handel mit lebenden Tieren als auch mit Teilen oder Produkten zu kommerziellen Zwecken international verboten ist. Jedoch erlauben die praktisch nicht vorhanden Grenzkontrollen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS, früher Staaten der UDSSR) einen einfachen Weitertransport zu den bekannten Handelszentren (hauptsächlich die autonome chinesische Region Xinjiang sowie Kaliningrad und Moskau in Rußland) für solche Ware.

Weitere Informationen zum Schneeleoparden finden Sie unter www.schneeleopard.de. Dort stellt der Naturschutzbund Deutschland (NABU) auch sein Programm zum Schutz des Schneeleoparden vor.

 

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One Response
  1. David says:

    hallo,
    ich möchte Sie drauf hinweisen, dass die Besonderheiten des Schneeleoparden fehlt. Ich bitte sie darum das zu noch hinzu zufügen. Danke.

    lg David

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