Meerespelikan Pelicanus occidentalis


Meerespelikan Pelicanus occidentalis
Bewertung

Meerespelikan

Klasse: Aves (Vögel) Meerespelikan
Ordnung: Pelecaniformes (Pelikane, Kormorane, Tölpel, Tropik- und Fregattvögel)
Familie: Pelecanidae (Pelikane)
Art: Pelicanus occidentalis
Verbreitung: Pazifik- bzw. Karibikküsten von Nord-, Mittel- und Südamerika
Lebensraum: Meeresküste und Flußmündungen
Maße und Gewichte: Körperlänge: bis 120 cm
Spannweite: bis 280 cm
Gewicht: 2 – 2,5 kg
Fortpflanzung: Pelikane brüten in sehr großen Kolonien. Die Nester werden in Büschen oder direkt auf dem Erdboden gebaut. Gewöhnlich enthält das Gelege 3 Eier die sowohl vom Männchen als auch vom Weibchen abwechselnd bebrütet werden. Die Jungen schlüpfen nach rund 4 Wochen und sind im Alter von 9 Wochen flügge. Fortpflanzungsfähig sind Pelikane erst im Alter von 2 Jahren.

 

Der Pelikan bewohnt mit Vorliebe felsige oder sandige Küsten mit sehr klarem Meerwasser. In den flachen Küstenregionen taucht der Vogel auf der Jagd nach Fischen bis in erstaunliche Tiefen. Dabei verwenden die Vögel eine Sturzflugtechnik. Hat ein Vogel seine Beute erspäht, läßt er sich aus Höhen zwischen 10 und 20 Meter senkrecht herbfallen. Erst im letzten Moment vor dem Aufschlag auf das Wasser nimmt der Vogel seine Beine und Flügel weit zurück und streckt den Kopf weit vor. Die grundlegende Fähigkeit zum Tauchen ist den Vögeln zwar angeboren, Jungvögel müssen aber diese Art der Jagd erst durch viel Übung und Nachahmung der Altvögel lernen.

An den Küsten der USA werden die Tiere mittlerweile immer seltener. Die Zerstörung ihres Lebensraumes und die Verschmutzung der Gewässer schaden den Tieren sehr. Untersuchungen an der Küste Kaliforniens ergaben weiterhin, daß die örtliche Population durch das Insektenvernichtungsmittel DDT gefährdet ist. DDT ruft Störungen des Stoffwechsels hervor, die zur Ablage dünnwandiger Eier führen kann. Diese Eier zerbrechen häufig beim Brüten durch das Gewicht des Altvogels. Obwohl DDT mittlerweile nicht mehr versprüht wird, sind die Langzeitfolgen unabsehbar, da DDT nur schlecht abgebaut wird und die giftige Wirkung über sehr lange Zeit bestehen bleibt.

 

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