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Kaiserpinguin (Aptenodytes forsteri)

Kaiserpinguine sind die größte Pinguinart. Die leben fast ausschließlich im Packeisgürtel der Antarktis. Zu ihren Beutetieren gehören eine große Zahl von Fischen und Tintenfischen.

Kaiserpinguin

  • Klasse: Aves (Vögel)
  • Ordnung: Sphenisciformes (Pinguinvögel)
  • Familie: Spheniscidae (Pinguine)
  • Gattung: Aptenodytes (Antarktische Pinguine)
  • Art: Aptenodytes forsteri
  • Verbreitung: antarktische Küsten
  • Lebensraum: Küsten und offenes Meer
  • Maße und Gewichte: Körperlänge: bis 120 cm
    Gewicht: bis 30 kg
  • Fortpflanzung: Der Kaiserpinguin legt seine Eier im Mai/Juni (antarktischer Herbst). Die Weibchen legen nur ein Ei und kehren anschließend ins Meer zurück, während sich die Männchen in den nächsten 60 Tagen um die Brutpflege kümmern. Die Männchen nehmen in dieser Zeit keine Nahrung zu sich. Mit dem Schlüpfen der Jungen kehren die Weibchen zurück und übernehmen die Aufzucht während die Männchen zum Jagen ins Meer ziehen. Damit beginnt der ständige Wechsel von Männchen und Weibchen bei dem ein Partner füttert während der andere im Meer jagt. Da die Wege zum offenen Wasser häufig recht lang sind, müssen die Jungtiere zwischen den einzelnen Fütterungen zwischen 3 und 4 Tagen warten. Kaiserpinguine bilden sogenannte Brutkolonien, das heißt sie stehen sehr dicht beieinander, um sich bei Temperaturen bis -40 Grad Celsius gegenseitig zu wärmen.

Systematik der Kaiserpinguine ab Familie