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Graurücken-Cistensänger

Der Graue Cistensänger, wissenschaftlich als Cisticola cinereolus bekannt, ist ein kleiner Vogel aus der Familie der Cisticolidae, der in verschiedenen Regionen Afrikas heimisch ist. Dieser Vogel zeichnet sich durch sein überwiegend unscheinbares, jedoch fein nuanciertes Federkleid aus, das – wie der Name bereits andeutet – überwiegend in Grau- und Brauntönen gehalten ist.

Der Graue Cistensänger gehört zur Ordnung der Sperlingsvögel (Passeriformes) und ist Teil einer Gattung, die besonders für ihre akrobatischen Flugmanöver und ihr komplexes Gesangsverhalten bekannt ist. Die Spezies bewohnt bevorzugt offene Landschaften wie Graslandschaften und Savannen, wo sie sich meist in niedriger Vegetation aufhält und auf die Jagd nach Insekten geht.

Charakteristisch für den Grauen Cistensänger ist sein Verhalten während der Brutzeit. Das Männchen baut mehrere Nester als Teil seines Balzrituals, um ein Weibchen zu beeindrucken, das schlussendlich das bevorzugte Nest für die Eiablage wählt. Die Nester sind dabei meisterhafte Konstruktionen, oft kugelförmig und aus Gräsern und anderen Pflanzenmaterialien kunstvoll geflochten.

Trotz seiner unauffälligen Erscheinung spielt der Graue Cistensänger eine wichtige Rolle in seinem Ökosystem, indem er bei der Kontrolle von Insektenpopulationen eine Schlüsselfunktion einnimmt. Dieser unscheinbare Vogel mag zwar nicht so bekannt sein wie andere, farbenprächtigere Vögel, aber er besticht durch sein einzigartiges Balzverhalten und seine Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Habitate.

Graurücken-Cistensänger Fakten

  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
  • Familie: Graszänger (Cisticolidae)
  • Gattung: Cisticola
  • Art: Aschfarbiger Cistensänger (Cisticola cinereolus)
  • Verbreitung: Teile von Afrika, insbesondere im Osten des Kontinents
  • Lebensraum: Offene Gebiete wie Grasland und Savannen, bevorzugt in der Nähe von Gewässern
  • Körpergröße: Ca. 10-12 cm
  • Gewicht: Unbekannt, typischerweise leicht, da Graszänger generell kleine und leichte Vögel sind
  • Soziales Verhalten: Meist einzeln oder in Paaren, manchmal in kleinen Gruppen während der Nahrungssuche
  • Fortpflanzung: Bau von kugelförmigen Nestern aus Gras, legt in der Regel etwa 2-5 Eier
  • Haltung: Keine Informationen zur Haltung in Gefangenschaft, da selten als Haustier gehalten und aufgrund von Lebensraumanforderungen eher für die Wildtierbeobachtung geeignet

Systematik Graurücken-Cistensänger ab Familie

Graurücken-Cistensänger Herkunft und Lebensraum

Cisticola cinereolus, bekannt unter dem deutschen Namen Graurücken-Cistensänger, ist ein kleiner, in Teilen Afrikas beheimateter Vogel aus der Familie der Cisticolidae. Dieses Mitglied der Gattung Cisticola zeichnet sich durch seine unauffällige Erscheinung und seinen bevorzugten Lebensraum aus. Der Graurücken-Cistensänger ist in den grasbewachsenen Savannen, üppigen Schwemmlandschaften sowie in landwirtschaftlich genutzten Flächen in Subsahara-Afrika verbreitet. Seine Verbreitung erstreckt sich geografisch von Senegal und Südsudan über Uganda bis hin zu Teilen von Kenia und möglicherweise bis in den Nordosten der Demokratischen Republik Kongo. Der Vogel bevorzugt insbesondere Regionen mit dichtem Unterholz und Gräsern, wo er sich geschickt zwischen den Halmen bewegt und auf Nahrungssuche geht. Er passt sich zudem häufig durch die Besiedlung anthropogener Landschaften wie landwirtschaftlicher Gebiete oder Gärten an vom Menschen veränderte Lebensräume an. Innerhalb seines angestammten Verbreitungsgebietes gilt der Graurücken-Cistensänger als Standvogel, der in der Regel ganzjährig in seinem Lebensraum verbleibt und keine größeren saisonalen Wanderungsbewegungen unternimmt.

Graurücken-Cistensänger äußere Merkmale

Der Cisticola cinereolus, auf Deutsch allgemein als „Aschfarbener Cistensänger“ bekannt, zeichnet sich durch sein unauffälliges Federkleid aus, welches vorzugsweise in Grau- und Brauntönen gehalten ist. Seine Oberseite präsentiert sich in einem gedämpften, graubraunen Farbton, der sich harmonisch in das umgebende Busch- und Grasland einfügt. Dieser Farbton kann je nach Lichtverhältnissen und Abnutzungsgrad der Federn von einem hellen Aschgrau bis zu einem dunkleren Braun variieren.

Der Cisticola cinereolus besitzt eine verhältnismäßig kleine, rundliche Gestalt. Sein Kopf weist häufig eine feine Strichelung auf, die insbesondere auf der Stirn und den Kopfseiten sichtbar ist. Die Kehle und Unterseite dieses Vogels sind heller, oft von einem blassen Grau oder Weiß, was einen Kontrast zur dunkleren Oberseite bildet.

Die Flügel des Cisticola cinereolus sind relativ kurz und abgerundet; sie zeigen eine feine, dunkle Bänderung, die während des Fluges besonders auffällig ist. Auch der Schwanz ist kurz und durch rundlich endende Schwanzfedern gekennzeichnet, welche von dunklen Subterminalbändern durchzogen sind. Dies gibt dem Schwanz ein charakteristisches Erscheinungsbild, wenn er ausgebreitet wird.

Die Augen des Cisticola cinereolus sind klein und dunkel, was seinem Gesicht einen wachsamen Ausdruck verleiht. Sein Schnabel ist eher unauffällig, dünn und leicht nach unten gebogen, passend für sein Insekten jagendes Verhalten. Die Beine und Füße tendieren zu einer fleischfarbenen oder grauen Tönung, die sich gut in das Gesamterscheinungsbild des Vogels einfügt.

Soziales Verhalten

Die Recherche hat keine Informationen zum Sozialverhalten ergeben.

Paarungs- und Brutverhalten

Leider hat die Recherche zu den spezifischen Details des Brut- und Paarungsverhaltens des Graurücken-Cistensängers keine Ergebnisse geliefert.

Graurücken-Cistensänger Gefährdung

Zu meinem Bedauern müssen wir feststellen, dass hinsichtlich des Graurücken-Cistensängers, wissenschaftlich bekannt als Cisticola cinereolus, kaum spezifische Informationen bezüglich seiner Gefährdung und Schutzmaßnahmen vorliegen. Die in Subsahara-Afrika beheimatete Vogelart findet keine explizite Erwähnung in führenden Datenbanken für bedrohte Spezies oder etablierten wissenschaftlichen Veröffentlichungen im Hinblick auf ihre Gefährdungssituation.

In solch einem Fall ist es angebracht, allgemeine Erkenntnisse über die Gefährdung von Lebensräumen ähnlicher Arten heranzuziehen. Häufig sind Lebensraumverlust durch landwirtschaftliche Expansion, Rodung für Siedlungsbau und Entwaldung für Holzwirtschaft die größten Bedrohungen für Vögel, die in speziellen Habitaten leben. Schutzmaßnahmen würden in diesem Kontext die Ausweisung von Schutzgebieten, die Durchführung von Habitatrestaurationsprojekten sowie die Förderung von nachhaltigen Landnutzungspraktiken umfassen.

Da es keine spezifischen Schutzmaßnahmen für den Graurücken-Cistensänger gibt, die bekannt sind, kann lediglich auf die Notwendigkeit von umfassenden Biodiversitätserhaltungsstrategien hingewiesen werden, welche die Erhaltung von Ökosystemen und die Vielfalt aller darin lebenden Arten unterstützen würden.