Elefant (Elephant Loxodonta africana)

Der afrikanische Elefant ist das schwerste Landsäugetier überhaupt. Sie leben in einem Familienverband, der von einer alten Kuh angeführt wird. Tägliches Baden und Suhlen im Schlamm bietet den Elefanten, deren Haut bei weitem nicht so „dick“ und unempfindlich ist wie allgemein angenommen wird, Schutz vor Sonne und Insekten. Während der Mittagshitze ruhen die Tier im Schatten aus. Die Nahrungssuche nach Blättern, Früchten und Gräsern beginnt erst am Nachmittag und geht bis in die Nacht. Der Bestand ist durch Wilderei und der Neuerdings in einigen afrikanischen Staaten wieder erlaubten Jagd gefährdet. Wilderer haben es dabei meistens nur auf die Bullen mit Ihren Stoßzähnen aus Elfenbein abgesehen. Wirklich häufig kommen die Tiere nur noch in entsprechenden Nationalparks und Schutzgebieten vor.


Afrikanischer Elefant Steckbrief

Klasse:Mammalia (Säugetiere)
Ordnung:Proboscidae (Elefanten)
Familie:Elephantidae (Elefanten)
Art:Loxodonta africana
Sound:Sound laden und abspielen (75 KByte)
Verbreitung:Afrika, vom Südrand der Sahara über den ganzen Kontinent außer Südafrika
Lebensraum:Halbwüsten, Savanne, Steppe und lichte Waldgebiete
Maße und Gewichte:Körperlänge: bis 750 cm
Körperhöhe: 240 – 400cm
Gewicht: 2200 bis 6000kg
Fortpflanzung:Afrikanische Elephanten können sich das ganze Jahr über Paaren, eine Kuh bringt aber nur alle 4 Jahre ein Kalb zur Welt. Die Trächtigkeit dauert 22 – 24 Monate, wonach ein einzelnes Junges mit gut 100kg Gewicht geboren wird. Das Junge wird 2 – 3 Jahre gesäugt. Jungbullen werden mit der Geschlechtsreife im Alter von ca. 12 Jahren aus der Herde verjagt und schließen sich zu Junggesellengruppen zusammen.

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