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Blaue Pitta

Die Blaue Pitta, bekannt unter dem wissenschaftlichen Namen Pitta caerulea, ist ein faszinierender Vogel aus der Familie der Pittas (Pittidae). Diese Familie gehört zur Ordnung der Sperlingsvögel (Passeriformes), welche die umfangreichste Ordnung im Tierreich darstellt und mehr als die Hälfte aller Vogelarten umfasst.

Ihr auffälliges Federkleid, das ihr auch den deutschen Namen verleiht, und die leuchtenden Farben sind charakteristische Merkmale, die sie im Reich der Vögel hervorstechen lassen. Die Blauen Pittas leben vorwiegend am Boden und sind bekannt für ihre zurückgezogene Lebensweise in den dichten, feuchten Tropenwäldern Südostasiens.

Trotz ihrer lebhaften Farbgebung ist die Blaue Pitta im Unterholz ihrer natürlichen Habitate oft schwer zu entdecken. Ihre Nahrung besteht überwiegend aus Insekten und anderen kleinen Wirbellosen, die sie geschickt im Laub oder unter gefallenen Ästen aufspürt.

Ihre Biologie und Ökologie sind, aufgrund der scheuen Natur und der schwer zugänglichen Lebensräume, noch nicht vollends erforscht. Dennoch ist bekannt, dass Aktivitäten wie Entwaldung und Lebensraumzerstörung eine Bedrohung für ihren Bestand darstellen, was Naturschutzmaßnahmen zur Sicherung ihrer Populationen unabdingbar macht.

Blaue Pitta Fakten

  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
  • Familie: Pittas (Pittidae)
  • Gattung: Pitta
  • Art: Blaue Pitta (Pitta caerulea)
  • Verbreitung: Südostasien, insbesondere Thailand, Vietnam, Kambodscha, Laos
  • Lebensraum: Feuchte Tropenwälder, dichtes Unterholz, Bergwälder
  • Körpergröße: ca. 19 cm
  • Gewicht: ca. 70-120 g
  • Soziales Verhalten: Meist einzelgängerisch außer in der Paarungszeit
  • Fortpflanzung: Legt 3-6 Eier in ein Nest am Boden oder leicht erhöht
  • Haltung: Nicht für die gewöhnliche Haustierhaltung geeignet, selten in Zoos und von Spezialisten

Systematik Blaue Pitta ab Familie

Blaue Pitta Herkunft und Lebensraum

Blaue Pitta äußere Merkmale

Die Blaue Pitta, eine Vogelart aus der Familie der Pittas, ist für ihr auffälliges und farbenfrohes Gefieder bekannt. Das Männchen präsentiert sich mit einem kräftigen Kobaltblau auf dem Oberkopf und am Nacken. Dieses bemerkenswerte Blau erstreckt sich auch über die Schulterfedern sowie die oberen Teile der Flügel. Im starken Kontrast dazu stehen die schwarzen Flügel und der schwarze Schwanz, die jeweils mit feinen blauen Säumen abgeschlossen sind.

Der Rumpf des Vogels zeigt unterseits ein leuchtendes Rot, das den Bereich vom Kinn bis zu den Unterschwanzdecken bedeckt. Eine feine schwarze Umrisslinie hebt diesen Rotbereich prägnant von dem Blau des Kopfes ab. Der Schnabel der Blauen Pitta ist kräftig und kegelförmig, mit einer hellgrauen bis hornfarbenen Tönung, die sich zur Spitze hin verdunkelt.

Das Weibchen der Blauen Pitta hingegen weist eine etwas dezentere Farbgebung auf. Das Blau des Gefieders ist weniger intensiv, und auch der Rotanteil auf der Bauchseite fällt weniger leuchtend aus. Die Jugendlichen ähneln in ihrem Federkleid zunächst den Weibchen, bevor sie in ihr erwachsenes Prachtkleid übergehen.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Blaue Pitta mit ihren charakteristischen und kontrastreichen Farben einen beeindruckenden Anblick bietet. Ihre Erscheinung ist nicht nur unter Vogelbeobachtern, sondern auch für die Laien ein ästhetisches Erlebnis, das die Vielfalt der natürlichen Avifauna unterstreicht.

Soziales Verhalten

Die Recherche hat keine Informationen zum Sozialverhalten der Blauen Pitta ergeben.

Paarungs- und Brutverhalten

Leider hat die Recherche zum Brut- und Paarungsverhalten der Blauen Pitta keine spezifischen Informationen ergeben.

Blaue Pitta Gefährdung

Die Blaue Pitta, eine Vogelart aus der Familie der Pittas, sieht sich zunehmend Gefährdungen durch die Zerstörung ihres Lebensraumes ausgesetzt. Als Waldbewohner ist sie in hohem Maße von intakten, geschlossenen Waldgebieten in Südostasien abhängig. Insbesondere die Abholzung der Wälder für landwirtschaftliche Zwecke, Plantagenwirtschaft sowie Holzeinschlag stellt eine direkte Bedrohung für die Spezies dar. Die Vernichtung und Fragmentierung der natürlichen Habitatflächen führt zu einem Rückgang der Populationen der Blauen Pitta.

Zum Schutz der Blauen Pitta sind internationale Naturschutzabkommen und die Ausweisung sowie der effektive Schutz von Schutzgebieten entscheidend. Wichtig ist hierbei, dass diese Schutzgebiete groß genug sind und ein Management stattfindet, das auf die Erhaltung der artenreichen, tropischen Wälder ausgerichtet ist. Die Überwachung der Populationen und ihres Lebensraumes, um Veränderungen schnell erkennen zu können, ist ebenso ein zentraler Aspekt des Schutzkonzeptes.

Zusätzlich kann die Förderung von nachhaltigen Landwirtschafts- und Forstwirtschaftspraktiken einen Beitrag zum Schutz der Blauen Pitta leisten, indem sie den Druck auf deren Lebensräume vermindert. Forschungsprojekte, die sich mit der Ökologie der Blauen Pitta befassen, unterstützen das Verständnis für ihre Lebensweise und die spezifischen Bedrohungen. Diese Kenntnisse sind unerlässlich, um effektive Schutzmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.