Zwergseidenaffe Zwergseidenäffchen Cebuella pygmaea


Zwergseidenaffe Zwergseidenäffchen Cebuella pygmaea
Bewertung

Zwergseidenaffe

Klasse: Mammalia (Säugetiere) Zwergseidenäffchen
Fotos:
Ordnung: Primates (Primaten)
Familie: Callitrichidae (Krallenaffen)
Gattung: Cebuella (Zwergseidenaffe)
Art: Cebuella pygmaea
englisch Pygmy marmoset
französisch Ouistiti mignon
Verbreitung: Oberlauf des Amazonas, Ecuador, Kolumbien, Nordperu und Westbrasilien
Grafisch dargestellt auf der Verbreitungskarte.
Lebensraum: Tropische Wälder, Regenwald
Maße und Gewichte: Körperlänge: 16 cm
Schwanzlänge: 20 cm
Gewicht: 150 – 190 g
Fortpflanzung: Zwergseidenäffchen kennen keine feste Paarungszeiten. In einer Gruppe pflanzt sich jeweils nur das ranghöchste Weibchen fort. Nach einer Tragezeit von etwa 140 Tagen werden in der Regel zwei, manchmal drei Junge geboren. Die Jungtiere sind bei der Geburt bohnengroß und wiegen etwa 14 bis 16 g. Wie bei allen Krallenaffen gibt es bei Zwergseidenaffen eine Arbeitsteilung bei der Brutpflege: Das Männchen trägt die Jungen, die Mutter übernimmt die Jungen nur zum Säugen. Die Säugezeit dauert bis zu drei Monate. Bereits im Alter von 2 Jahren erreichen die Tiere die Geschlechtsreife. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Tiere wird auf über 10 Jahre geschätzt.

 

ZwergseidenäffchenZwerseidenäffchen haben runde Köpfe mit einer Mähne aus weichem Fell. Die einzelnen Haare sind grünlich gefärbt und weißen eine Reihe gelber Ringe auf. Daraus entsteht ein grünlich-grauer irisierender Gesamteindruck.Die Affen leben in kleinen sozialen Gruppen mit 2 bis 15 Mitglieder. Als kleinste Gattung der echten Affen verbringen sie praktisch ihr ganzes Leben in den Kronen der Urwaldbäume. Die Tiere verfügen an allen Fingern und Zehen außer der Großzehe über Krallen statt Nägel. Sie sind daher in der Lage, auch senkrechte Baumstämme flink zu erklettern.

Die Nahrung der Zwerseidenaffen besteht hauptsächlich aus Pflanzensaft. Die Tiere bohren dazu kleine Löcher in die Bäume, um den Saft trinken zu können. Man hat pro Quadratmeter schon sagenhafte 1300 dieser Zapfstellten gezählt. Neben dem Pflanzensaft ernähren sich die Äffchen gelegentlich auch von Insekten oder Früchten, aber eine große Rolle spielt diese Art der Nahrung bei der Futterbeschaffung nicht.

 

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