Grauhörnchen Sciurus carolinensis


Grauhörnchen Sciurus carolinensis
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Grauhörnchen

Klasse: Mammalia (Säugetiere) Grauhörnchen
Fotos: John White
Ordnung: Rodentia (Nagetiere)
Familie: Sciuridae (Hörnchen)
Gattung: Sciurus (Baumhörnchen)
Art: Sciurus carolinensis
Verbreitung: Vom südlichen Kanada aus südwärts bis zum Golf von Mexiko und vom östlichen Texas ostwärts bis zur Atlantikküste.
Grafisch dargestellt auf der Verbreitungskarte
Lebensraum: Laub- und Nadelwälder
Maße und Gewichte: Körperlänge: 30 cm
Gewicht: 450 g
Schwanzlänge: 20 cm
Fortpflanzung: Grauhörnchen Grauhörnchen paaren sich zweimal pro Jahr. Einmal von Januar bis Februar und das andere mal von Mai bis Juni. Das Weibchen bringt dabei nach einer Tragezeit von ca. 40 Tagen zwischen zwei und fünf Junge zur Welt. Die Jungen werden in einer Baumhöhle oder in einem Nest aus Laub und Ästen zur Welt gebracht. Der Nachwuchs ist bei der Geburt nackt und blind, wächst aber schnell heran. Bereits im Alter von 3 Monaten sind die Jungtiere so selbstständig, daß sie sich von der Mutter trennen und ihr eigenes Leben beginnen.

 

Grauhörnchen Die grundlegende Farbe des Grauhörnchens ist, wie der Name schon besagt, in den meisten Fällen grau. Im Bereich des St. Lawrence Stroms sind allerdings viele Tiere schwarz gefärbt und in einem eng begrenzten Gebiet in Illinois/USA leben sogar völlig weiße Tiere. Neben seinem natürlichen Verbreitungsgebiet kommen Grauhörnchen mittlerweile auch auf den Britischen Inseln vor. Da sie dort aber vom Menschen eingeführt wurden, wird dieses Gebiet nicht zum eigentlichen Verbreitungsgebiet gezählt. Auf den Britischen Inseln haben sich die Tiere so rasch vermehrt, daß sie in manchen Gebieten als Plage gelten und zudem das einheimische Eichhörnchen immer mehr verdrängen.

Grauhörnchen Die tagaktiven Tiere sammeln im Sommerhalbjahr große Mengen von Eicheln und Nüssen, die sie einzeln im Boden vergraben. Der Geruchssinn der Hörnchen ist äußerst gut entwickelt. So sind die Tiere durchaus in der Lage, den angelegten „Wintervorrat“ auch unter einer Schneedecke wieder zu finden. Während der warmen Jahreszeit verspeisen die Tiere neben Eicheln und Nüssen auch Beeren, Knospen und Pilze. Sogar Vogeleier stehen gelegentlich auf ihrem Speiseplan.

 

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