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Rotschwanz-Glanzkrähe

Die Rotschwanz-Glanzkrähe mit dem wissenschaftlichen Namen Urosticte benjamini ist ein faszinierender Vogel, der vor allem in Südamerika beheimatet ist. Als Mitglied der Familie der Kolibris (Trochilidae) zählt diese Art zu den kleinsten Vogelspezies der Welt. Die Kolibris im Allgemeinen sind berühmt für ihre leuchtenden Farben und ihre einzigartige Fähigkeit, in der Luft zu schweben, indem sie mit ihren Flügeln in einer extrem schnellen Frequenz schlagen.

Das charakteristische Merkmal der Rotschwanz-Glanzkrähe, das ihr auch ihren Namen gibt, ist das leuchtend rote Gefieder ihres Schwanzes, das im starken Kontrast zu ihrem sonst dunklen Körper steht. Die lebhafte Färbung, welche bei den Männchen besonders intensiv ist, spielt eine wichtige Rolle im Paarungsritual und dient der Anziehung des weiblichen Geschlechts.

Diese Vögel bewohnen typischerweise neblige Wälder und waldreiches Gelände sowie Bergregionen in Ländern wie Ecuador und Peru, wo sie sich in mittleren Höhenlagen wohl fühlen. Der Lebensraum der Rotschwanz-Glanzkrähe ist durch die relativ kühle und feuchte Umgebung gekennzeichnet, in der sie eine Vielzahl von Insekten und Nektar zur Ernährung vorfindet.

Als Kolibris sind Rotschwanz-Glanzkrähen ebenso für ihre bemerkenswerten Flugeigenschaften bekannt. Sie können dank ihrer Flügel, die bis zu 80 Mal pro Sekunde schlagen können, nicht nur vorwärts, sondern auch rückwärts fliegen und sogar in der Luft auf der Stelle verharren. Diese Agilität macht sie zu Meistern der Lüfte in ihrem natürlichen Habitat.

Rotschwanz-Glanzkrähe Fakten

  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Ordnung: Kolibris (Trochiliformes)
  • Familie: Kolibris (Trochilidae)
  • Gattung: Urosticte
  • Art (deutscher Name): Kastanien-Glanzkrähe
  • Verbreitung: Anden in Südamerika, insbesondere in Kolumbien, Ecuador und Peru
  • Lebensraum: Bergwälder, Waldränder, Lichtungen und Gärten in Höhen von 1500 bis 2400 Metern über dem Meeresspiegel
  • Körpergröße: ca. 10–11 cm lang
  • Gewicht: Leicht, exakte Daten oft nicht verfügbar
  • Soziales Verhalten: Einzelgängerisch oder paarweise; revierbildend während der Brutzeit
  • Fortpflanzung: Legt in der Regel 2 weiße Eier; Brutzeit und Dauer der Jungenaufzucht variieren
  • Haltung: Kastanien-Glanzkrähen werden in menschlicher Obhut selten gehalten; spezielle Ansprüche an Pflege und Nahrung (z.B. Nektar)

Systematik Rotschwanz-Glanzkrähe ab Familie

Rotschwanz-Glanzkrähe Herkunft und Lebensraum

Urosticte benjamini, bekannt als die Rotschwanz-Glanzkrähe, ist eine Kolibriart, die ihren Ursprung in den neotropischen biodiversitätsreichen Regionen Südamerikas hat. Diese Vogelspezies ist endemisch für die Andenregion und findet sich vornehmlich in den Ländern Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Peru. Ihr Lebensraum erstreckt sich entlang der subtropischen und tropischen montanen Wälder und Gebüschzonen auf Höhenlagen zwischen etwa 600 und 2400 Metern über dem Meeresspiegel. Dort nistet die Rotschwanz-Glanzkrähe bevorzugt in Gebieten, die reich an Epiphyten und Bromelien sind, Pflanzen, die für neotropische Wälder charakteristisch sind.

Die Rotschwanz-Glanzkrähe passt sich an verschiedene Waldtypen an, ist jedoch hauptsächlich in primären und sekundären Wäldern anzutreffen, die eine intakte Vegetationsstruktur aufweisen. Darüber hinaus wird diese Art gelegentlich auch in von Menschen veränderten Habitaten wie Waldrändern und Gärten beobachtet, sofern diese ausreichende Nahrungsquellen und Brutstätten bereitstellen. Das übergeordnete Verbreitungsgebiet von Urosticte benjamini ist von einer heterogenen Landschaft geprägt, welche von Kaffeplantagen bis zu nebelverhangenen Bergwäldern reicht und dadurch ein breites Spektrum ökologischer Nischen für die Spezies bereithält. In diesen Habitaten manifestiert sich die bemerkenswerte Anpassungsfähigkeit der Rotschwanz-Glanzkrähe, welche ihr das Überleben in den verschiedenen mikroklimatischen Bedingungen der Anden gestattet.

Rotschwanz-Glanzkrähe äußere Merkmale

Die Rotschwanz-Glanzkrähe ist ein eindrucksvoller Vogel, der vornehmlich in Südamerika beheimatet ist und ästhetisch von anderen Arten hervorsticht. Der Körperbau der Rotschwanz-Glanzkrähe ist kompakt und wirkt durch sein spezielles Gefieder besonders anmutig. Das Gefieder selber zeichnet sich durch eine schillernde, grünblaue Färbung aus, die je nach Lichteinfall in unterschiedlichen Nuancen leuchtet und eine metallische Patina aufweist.

Besonders bemerkenswert bei dieser Art ist der namensgebende rote Schwanz, der einen starken Kontrast zum übrigen Federkleid bildet. Der Schwanz der Rotschwanz-Glanzkrähe ist auffällig und leuchtend rot, was in einem eindrücklichen Gegensatz zu dem sonst dunklen Federkleid steht und bei der Betrachtung sofort ins Auge fällt. Die Flügel der Rotschwanz-Glanzkrähe sind zugespitzt und vermitteln, zusammen mit dem stromlinienförmigen Körper, einen effektiven und dynamischen Eindruck, wenn der Vogel durch die Lüfte gleitet.

Der Kopf der Rotschwanz-Glanzkrähe präsentiert sich mit relativ kleinen, dunklen Augen, die einen durchdringenden Blick ermöglichen. Der Schnabel ist von mäßiger Länge, gerade und spitz, ideal um sich von kleinen Wirbellosen zu ernähren. Die Beine sind kurz und die Füße wirken robust, was auf eine Lebenweise hinweist, die neben dem Fliegen auch häufige Bodenaktivität einschließt.

Insgesamt bietet die Rotschwanz-Glanzkrähe ein prächtiges und faszinierendes Erscheinungsbild, das sie in ihrem natürlichen Habitat zu einem bemerkenswerten Blickfang macht.

Soziales Verhalten

Die Recherche hat keine Informationen zum Sozialverhalten der Rotschwanz-Glanzkrähe ergeben.

Paarungs- und Brutverhalten

Die vorliegenden Informationen bieten leider keine ausführlichen Erkenntnisse zum Brut- und Paarungsverhalten der Rotschwanz-Glanzkrähe.

Rotschwanz-Glanzkrähe Gefährdung

Die Rotschwanz-Glanzkrähe, auch unter ihrem wissenschaftlichen Namen Urosticte benjamini bekannt, ist eine Vogelart, die in gewissen Regionen Südamerikas beheimatet ist. Eines der Hauptgefährdungsszenarien für diese Art stellt der Verlust des Lebensraumes dar. Durch großflächige Entwaldung für landwirtschaftliche Zwecke, Holzeinschlag und die Expansion menschlicher Siedlungen wird der natürliche Lebensraum der Rotschwanz-Glanzkrähe zunehmend eingeschränkt. Diese fortschreitende Destruktion ihres Habitats kann zu einem Rückgang ihrer Populationen führen.

Maßnahmen zum Schutz der Rotschwanz-Glanzkrähe umfassen primär den Erhalt und die Wiederherstellung ihres natürlichen Lebensraums. Schutzgebiete spielen dabei eine wesentliche Rolle, da sie einen Rückzugsort für die Spezies bieten und zur Erhaltung der Biodiversität beitragen. Internationale und lokale Naturschutzorganisationen arbeiten oft zusammen, um die notwendigen Ressourcen für die Einrichtung und Verwaltung dieser Schutzgebiete zu mobilisieren. Aufklärung und Sensibilisierung der lokalen Bevölkerung sind ebenfalls unerlässlich, um ein nachhaltiges Miteinander von Mensch und Natur zu fördern und die Lebensgrundlagen der Rotschwanz-Glanzkrähe langfristig zu sichern.