Kegelschnecke (Conus mediterraneus)

Die Mittelmeer-Kegelschnecke ist ein mediterraner Vertreter der Familie der Kegelschnecken. Diese Meeresschnecken gehören zur Unterordnung der Giftzüngler (Stenoglossa). Die Zähne ihrer Radula sind pfeilförmig umgebildet und von einer Giftdrüse versorgt werden.

Kegelschnecken sind Räuber, deren kleinere Vertreter sich von Schnecken und Würmern, die größeren sich auch von Fischen ernähren. Die Kegelschnecken stechen dabei mit dem Giftzahn ihre Beute, injizieren das Gift, daraufhin wird die Beute gelähmt und verschlungen.

Die Gifte der Kegelschnecken sind Nervengifte und können auch größeren Lebewesen gefährlich werden. Auch dem Menschen können sie schmerzhaften Stiche versetzen. Die Kegelschnecken sind sehr verschiedenartig gefärbt. Aufgrund der schönen Schalen sind Kegelschnecken beliebte Sammlerobjekte. Manche Kegelschnecken (Conus gloriamaris, der Ruhm des Meeres) erreichen dabei fantastische Preise von mehreren 10.000 Dollar.

Kegelschnecke Steckbrief

Klasse:Gastropoda (Schnecken)
Unterklasse:Prosobranchia (Vorderkiemer)
Ordnung:Caenogastropoda (Neuschnecken)
Familie:Conidae (Kegelschnecken)
Art:Conus mediterraneus
Verbreitung:Im Mittelmeer und angrenzende Atlantikküsten bis zu den Kanarischen und Kapverdischen Inseln. Die Kegelschnecken allgemein kommen vor allem in tropischen Gewässern vor.
Lebensraum:Die Mittelmeer-Kegelschnecke lebt unter Steinen und auf Felsen im Pflanzenbestand in Flachwasser und Gezeitenzone.

Tierenzyklopädie

Tierenzyklopädie – das kompakte Tierlexikon

Social