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Goldstirn-Bartvogel

Der Goldstirn-Bartvogel, wissenschaftlich Psilopsiagon aurifrons benannt, gehört zur Ordnung der Papageien (Psittaciformes) und zur Familie der Neuwelt-Papageien (Arini). Er ist einer der kleineren Vertreter dieser vielfältigen und farbenprächtigen Vogelgruppe, die sich insbesondere durch ihre oft kräftigen Farbmuster und die Fähigkeit, Töne und Geräusche nachzuahmen, auszeichnet.

Der charakteristische Vogel, dessen auffälliges Merkmal die namensgebende goldene Stirn ist, lebt in den trockenen und halbtrockenen Regionen der Anden in Südamerika. Diese Tiere bevorzugen offene Landschaften und bewohnen oftmals die Gebiete von niedrigeren Lagen bis in Höhen von über 3000 Metern. Durch diese Höhenanpassung zeigen sie eine beachtliche ökologische Flexibilität.

Die Lebensweise der Goldstirn-Bartvögel ist geprägt von einer ausgeprägten Sozialstruktur, die sich beispielsweise in komplexen Interaktionen innerhalb ihrer Gruppen manifestiert. Sie ernähren sich vorrangig von einer Vielfalt von Sämereien, Früchten und manchmal auch von Insekten, was ihre Rolle im Ökosystem als wichtige Samenverbreiter kennzeichnet.

In Bezug auf die Fortpflanzung zeigt der Goldstirn-Bartvogel ein interessantes Verhalten: Nicht selten nutzen sie die verlassenen Nester anderer Vogelarten oder bauen eigene in hohlen Baumstämmen und Astgabeln. Ihre Anpassungsfähigkeit und das Verbreitungsgebiet weisen darauf hin, dass diese Art in ihrer Existenz bisher relativ gesichert scheint, auch wenn genaue Populationszahlen oft schwer zu ermitteln sind.

Goldstirn-Bartvogel Fakten

  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Ordnung: Spechtvögel (Piciformes)
  • Familie: Bartvögel (Megalaimidae)
  • Gattung: Psilopogon
  • Art: Graukehl-Bartvogel (Psilopogon nuchalis)
  • Verbreitung: Südostasien, insbesondere in den Ländern Thailand, Laos und Vietnam
  • Lebensraum: Bergwälder, häufig in Höhenlagen von 900 bis 2565 Metern
  • Körpergröße: Länge etwa 23 bis 28 cm
  • Gewicht: Unbekannt
  • Soziales Verhalten: Überwiegend in Paaren oder kleinen Gruppen; Territorial
  • Fortpflanzung: Brütet in Baumhöhlen; Legegröße und Brutpflege sind wenig erforscht
  • Haltung: In menschlicher Obhut selten gehalten; keine spezifischen Informationen verfügbar

Systematik Goldstirn-Bartvogel ab Familie

Goldstirn-Bartvogel Herkunft und Lebensraum

Der Psilopsiagon aurifrons, bekannt als der Goldstirn-Bartvogel, gehört zur Familie der Papageien und hat seinen Ursprung in Südamerika. Dieser kleine Vogel ist vorwiegend in den andinen Regionen von Bolivien bis nach Argentinien verbreitet. Sein Lebensraum erstreckt sich überwiegend auf trockene Buschlandschaften, offene Wälder und Kulturlandschaften, die sich in Höhenlagen zwischen 1.000 und 3.500 Metern über dem Meeresspiegel befinden können. Die Anpassungsfähigkeit dieser Art ermöglicht es ihr, in verschiedenen Umgebungen zu existieren, wobei sie oft in kleineren Gruppen oder Paaren anzutreffen ist. Die Goldstirn-Bartvögel ernähren sich vornehmlich von einer Vielzahl von Sämereien und Früchten, die in ihren natürlichen Habitaten vorkommen. Ihre Präsenz in diesen Bereichen ist ein Zeichen für das ökologische Gleichgewicht, was die Bedeutung des Schutzes ihrer natürlichen Umgebungen unterstreicht.

Goldstirn-Bartvogel äußere Merkmale

Der Goldstirn-Bartvogel zeichnet sich durch sein ansprechendes Federkleid und charakteristische äußerliche Merkmale aus, die ihn von anderen Vogelarten unterscheiden. Bei der Betrachtung des Kopfes lässt sich feststellen, dass der Namensgeber, die goldene Stirn, diesen Vogel besonders prägt. Die Gefiederfärbung im Bereich der Stirn weist einen leuchtenden, goldgelben Farbton auf, der einen attraktiven Kontrast zum übrigen Kopfgefieder bildet. Die Augen des Goldstirn-Bartvogels sind umgeben von einem weißlichen Ring, der durch das sonst grünliche bis olivfarbene Gefieder hervorsticht.

Die Wangen können teils grünliche, teils gelbliche Farbtöne aufweisen, wodurch das Gesamterscheinungsbild des Vogels zusätzlichen Farbreichtum erhält. Der Körperbau des Goldstirn-Bartvogels ist schlank und die Flügel sind spitz zulaufend, was ihm ein elegantes Aussehen verleiht. Die Brust und der Bauch zeigen eine gelbgrüne Färbung, die in ihrer Intensität variiert und fließend in das grünliche Rückengefieder übergeht. Die Schwanzfedern sind meistens dunkel mit grünen Oberseiten, was die harmonische Farbpalette des Vogels vervollständigt.

Die Beine des Goldstirn-Bartvogels sind relativ kurz, doch robust gebaut, und seine Füße sind für das Greifen von Zweigen und die Fortbewegung im Geäst ausgelegt. Der Schnabel ist markant, an der Basis breit und zum Ende hin zulaufend und spitz, typisch für Vogelarten, die sich von Früchten ernähren. Diese physischen Attribute des Schnabels spiegeln sich in der Art und Weise wider, wie der Goldstirn-Bartvogel seine Nahrung aufnimmt und verarbeitet. Insgesamt vermittelt das äußere Erscheinungsbild des Goldstirn-Bartvogels eine Mischung aus Eleganz und Anpassungsfähigkeit an sein natürliches Umfeld.

Soziales Verhalten

Die Recherche hat keine Informationen zum Sozialverhalten ergeben.

Paarungs- und Brutverhalten

Nach eingehender Recherche muss ich leider konstatieren, dass keine spezifischen Informationen zum Brut- und Paarungsverhalten des Graukehl-Bartvogels (Psilopogon nuchalis) vorliegen.

Goldstirn-Bartvogel Gefährdung

Die Goldstirn-Bartvögel sind eine Tierart, die insbesondere durch den Verlust ihres Lebensraumes bedroht wird. Ihre natürlichen Habitatsgebiete, die sich überwiegend in den trockenen Buschland- und Waldlandgebieten entlang der Anden Südamerikas erstrecken, werden durch menschliche Aktivitäten wie Landwirtschaft, Urbanisierung und Holzeinschlag eingeschränkt und fragmentiert. Diese Entwicklung führt zu einer Verringerung der verfügbaren Nahrungsquellen und Brutplätze für die Goldstirn-Bartvögel, was wiederum die Populationszahlen beeinträchtigt.

Maßnahmen zum Schutz des Goldstirn-Bartvogels umfassen unter anderem die Ausweisung von Schutzgebieten, die Erhaltung und Wiederherstellung ihrer natürlichen Lebensräume sowie die Erforschung der Art, um gezieltere Schutzmaßnahmen entwickeln zu können. Die Sensibilisierung der lokalen Bevölkerung und die Förderung von umweltverträglichen Landnutzungsmethoden sind ebenfalls wichtige Komponenten, um den Fortbestand der Art zu sichern. Internationale Zusammenarbeit und die Beachtung von Umweltschutzregelungen, insbesondere im Bereich des Handels, können zusätzlich zum Schutz beitragen. Nichtsdestotrotz bedarf es kontinuierlicher Anstrengungen, um die Gefährdung des Goldstirn-Bartvogels wirksam zu reduzieren und seinen Erhalt für zukünftige Generationen zu gewährleisten.