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Gelbrücken-Grünspecht

Der Gelbrücken-Grünspecht, wissenschaftlich Picus xanthopygaeus genannt, gehört zur Familie der Spechte (Picidae) und ist innerhalb der Ordnung der Spechtvögel (Piciformes) zu verorten. Dieser Vogel zeichnet sich besonders durch sein markantes Federkleid aus, bei dem besonders der gelblich gefärbte Rücken ins Auge fällt, eine Eigenschaft, die ihm auch seinen deutschen Namen verliehen hat.

Als Vertreter der Grünspechte ist dieser Vogel primär in Laub- und Mischwäldern heimisch. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Teile Asiens, was ihn zu einem eher seltenen Gast in europäischen Gefilden macht. Im natürlichen Habitat geht der Gelbrücken-Grünspecht meist einzeln oder in Paaren auf Nahrungssuche und ernährt sich dabei hauptsächlich von Insekten, die er geschickt aus der Borke von Bäumen meißelt.

In seinem Verhalten zeigt sich der Gelbrücken-Grünspecht als ein eher scheuer und zurückgezogener Vogel. Seine Präsenz wird häufig erst durch die charakteristischen Klopfgeräusche bemerkbar, mit denen er auf Insektensuche geht oder seine Brutkammern in Baumstämmen anlegt.

Die Fortpflanzungsbemühungen des Gelbrücken-Grünspechts finden meist einmal jährlich statt, wobei das Weibchen mehrere Eier in einer Baumhöhle ausbrütet. Die Nachkommen werden von beiden Elternteilen betreut, bis sie flügge sind und das Nest verlassen. Der Erhalt ihres Lebensraumes ist für diese Spechtart von großer Bedeutung, da sie auf alte Bäume mit geeigneten Brutstätten angewiesen sind.

Gelbrücken-Grünspecht Fakten

– Klasse: Vögel (Aves)
– Ordnung: Spechtvögel (Piciformes)
– Familie: Spechte (Picidae)
– Gattung: Echte Spechte (Picus)
– Art: Gelbrücken-Grünspecht (Picus xanthopygaeus)
– Verbreitung: Südwesten Asiens
– Lebensraum: Offene Wälder, Parklandschaften, Obstgärten
– Körpergröße: Circa 33-36 cm
– Gewicht: Unbekannt
– Soziales Verhalten: Territorial, lebt oft einzeln oder in Paaren
– Fortpflanzung: Brutzeit im Frühjahr, Nisthöhlen in Bäumen
– Haltung: Keine Informationen zu Haltung in Gefangenschaft, da wildlebende Art

Systematik Gelbrücken-Grünspecht ab Familie

Gelbrücken-Grünspecht Herkunft und Lebensraum

Der Gelbrücken-Grünspecht, auch als Picus xanthopygaeus wissenschaftlich klassifiziert, ist eine Vogelart, die sich hauptsächlich in den Waldhabitaten Süd- und Ostasiens heimisch fühlt. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich vorwiegend über Länder wie Indien, Nepal, Bhutan, Bangladesch, Myanmar, Thailand, Laos, Vietnam, Kambodscha und in südlichen Provinzen Chinas. Dieser Specht bevorzugt dabei Wälder mit lichten Baumkronen, die ihm ausreichend Jagdgebiete nach Insekten und anderen Kleintieren bieten. Vorzugsweise bewohnt er die subtropischen und tropischen Regionen, welche jeweils saisonal unterschiedliche Niederschlagsmengen erhalten und dadurch ein diverses Nahrungsangebot und vielfältige Brutplätze hervorbringen.

Seine Präsenz in diesen Lebensräumen ist eng verknüpft mit der Verfügbarkeit von geeigneten Baumhöhlen, die er sowohl zum Nestbau als auch zur Aufzucht seiner Nachkommen nutzt. Der Gelbrücken-Grünspecht zeigt eine gewisse Flexibilität hinsichtlich der Höhenlagen seines Habitats, kann jedoch vornehmlich in Regionen bis zu 1.500 Metern über dem Meeresspiegel angetroffen werden. In den verschiedenen Arealen seines Verbreitungsgebietes spielt er eine wichtige Rolle im Ökosystem als Bestandteil einer Vielfalt von Waldvogelarten, wobei er durch seine Ernährung von Insekten zur Kontrolle von Schädlingen beiträgt.

Gelbrücken-Grünspecht äußere Merkmale

Der Gelbrücken-Grünspecht zeichnet sich durch sein prägnantes Federkleid aus, das in erster Linie aus verschiedenen Grüntönen besteht. Besonders auffallend ist dabei der namensgebende gelbe Rückenstreifen, der sich von den Schultern bis zur Schwanzwurzel erstreckt und einen leuchtenden Kontrast zu den sonst vorherrschenden dunkelgrünen Federpartien bietet. Die Flügel des Gelbrücken-Grünspechts weisen stattliche, schwarz umrandete Grüntöne auf, die mitunter bei Lichteinfall irisierend wirken können.

Das Gesicht dieses Vogels ist durch eine schwarze Augenmaske geprägt, welche die weißen Augenringe sowie die kräftigen, dunkelbraunen bis schwarzen Augen umgibt und dadurch eine markante Optik verleiht. Der Bereich um den Schnabel zeigt oftmals eine etwas hellere Färbung, und der Hals kann feine schwarze und weiße Streifen aufweisen. Das Geschlecht des Gelbrücken-Grünspechts ist äußerlich durch den farblichen Schmuck an der Kopfseite zu erkennen; Männchen haben eine rote Federpartie an den Wangen.

Die Brust und der Bauch fallen durch eine gelbliche Färbung auf, die in sanften Abstufungen zum gelben Rücken hin übergeht. Der Schwanz des Gelbrücken-Grünspechts ist zudem starr und spitz und unterstützt die typische Körperhaltung des Spechtes beim Klettern an Bäumen. Der Schnabel ist lang, kräftig und meißelförmig, ideal angepasst für das Hacken von Holz. Insgesamt präsentiert sich der Gelbrücken-Grünspecht als ein farbenprächtiger und wohlproportionierter Vogel, dessen Erscheinungsbild durch die kontrastreichen Farben und die gestreiften Muster beeindruckt.

Soziales Verhalten

Die Recherche hat keine Informationen zum Sozialverhalten ergeben.

Paarungs- und Brutverhalten

Leider hat die Recherche keine spezifischen Informationen zum Brut- und Paarungsverhalten des Gelbrücken-Grünspechts erbracht.

Gelbrücken-Grünspecht Gefährdung

Der Gelbrücken-Grünspecht, eine Vogelart aus der Familie der Spechte, sieht sich in seinem natürlichen Lebensraum verschiedenen Bedrohungen ausgesetzt. Eine der signifikanten Gefährdungen für diese Spechtart ist der zunehmende Lebensraumverlust. Dieser resultiert hauptsächlich aus der Abholzung von Wäldern, der Umwandlung von Waldflächen in landwirtschaftliche Nutzflächen oder urbanisierte Gebiete sowie der Entfernung alter Bäume, die als Nistplätze für den Gelbrücken-Grünspecht dienen.

Der Lebensraumverlust hat direkte Auswirkungen auf die Populationsgröße des Gelbrücken-Grünspechts, da er spezifische Habitate bevorzugt, die ein ausreichendes Angebot an Nahrung und Brutmöglichkeiten bieten. Alte, von Pilzbefall geprägte und somit weiche Baumstämme sind für die Nistplatzanlage des Gelbrücken-Grünspechts essentiell. Der Verlust solcher Bäume durch Forstwirtschaft oder das Beseitigen von Totholz mindert die Verfügbarkeit geeigneter Brutstätten und kann somit zu einem Rückgang der Brutpaare führen.

Zum Schutz des Gelbrücken-Grünspechts werden Maßnahmen benötigt, die den Erhalt und die Restaurierung seines Lebensraumes sicherstellen. Dies beinhaltet die Ausweisung und den Schutz von Waldgebieten, in denen natürliche Walddynamiken mit einem ausreichenden Anteil an Altbäumen und Totholz gewährleistet sind. Schutzgebiete spielen eine wichtige Rolle, um einen Teil des natürlichen Lebensraumes des Gelbrücken-Grünspechts zu bewahren. Ebenso ist es bedeutsam, auf nachhaltige Forstwirtschaftsverfahren zu achten, die den Erhalt von Habitatstrukturen im Auge haben und nicht zu einer zu starken Fragmentierung der Waldgebiete beitragen.

Die Umsetzung von Schutzmaßnahmen erfordert das Engagement von Naturschutzorganisationen, Forstbehörden und anderen beteiligten Akteuren, um den langfristigen Erhalt des Gelbrücken-Grünspechts sicherzustellen. Sensibilisierungs- und Bildungsprogramme können das öffentliche Bewusstsein für die Bedeutung des Erhalts von Altwäldern und deren Bewohnern steigern, wodurch der Druck zum Schutz entsprechender Habitate wachsen kann.