Beluga (Delphinapterus leucas)

Weißwale leben in Gruppen von 20 bis über 100 Tieren zusammen. Sie ernähren sich von Weichtieren, Krebstieren und vielen Fischarten sowie von Zooplankton. Im Herbst ziehen die Wale regelmäßig nach Süden um im Frühling wieder zurückzukehren. Immer wieder schwimmen Weißwale große Flüsse wie den St. Lorenz Strom hinauf, wo Sie Menschen und Eisbären zum Opfer fallen. Durch die Verschmutzung der Meere mit Chemikalien sind diese Tiere stark gefährdet. Man schätzte Ihre Population 1999 auf weniger als 40.000 Tiere. Eine Besonderheit unter den Walen ist die Fähigkeit der Belugas zur Gesichtsmimik. Besonders die stark vom Kopf abgesetzten Lippen lassen sich gut verformen. Belugas sind nicht von Geburt an weiß. Die Färbung tritt gegen Ende des ersten Lebensjahrzehntes spätestens aber mit 12 Jahren auf. Auch sind die Tier nicht das ganze Jahr über weiß. Ähnlich dem Fellwechsel einiger Landsäugetiere ändern Weißwale Ihre Farbe im Sommer ins gelbliche.

Weißwal (Beluga) Steckbrief

Klasse:Mammalia (Säugetiere)
Ordnung:Cetacea (Waltiere)
Familie:Monodontiedae (Narwale und Belugas)
Art:Delphinapterus leucas
Alias: Beluga
Verbreitung:arktische Küstengebiete Europas, Asiens und Nordamerikas
Lebensraum:Ozean, Küstengewässer und Flußmündungen
Maße und Gewichte:Körperlänge: bis zu 500 cm
Gewicht: bis zu 1500 kg
Fortpflanzung:Weißwale bringen nach einer Tragezeit von ca. 16 Monaten ein Junges von etwa 80 kg zur Welt. Dieses wird nach ca. 2 Jahre gesäugt und errreicht nach 6 Jahren die Geschlechtsreife. Ein Weibchen kann im Schnitt alle 3 Jahre gebären.

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