Nilpferd Hippopotamus amphibius


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Nilpferd

Klasse: Mammalia (Säugetiere) Nilpferd Hippopotamus amphibius
Fotos: Fort Worth Zoo
Ordnung: Artiodactyla (Paarhuftiere)
Familie: Hippopotamidae (Flußpferde)
Gattung: Hippopotamus (Flußpferd)
Art: Hippopotamus amphibius
Alias: Großes Flußpferd
Verbreitung: Das Nilpferd ist in fast ganz Afrika verbreitet. Nur nördlich der Sahara, in der Wüste selbst sowie am südlichsten Teil Afrikas kommen sie nicht vor.
Lebensraum: Von Grasland umgebene Flüsse und Seen.
Maße und Gewichte: Körperlänge: Bullen: 3,50 m / Kühe: 3,35 m
Gewicht: Bullen: 1600 kg / Kühe: 1400 kg
Schulterhöhe: 1,5 m
Fortpflanzung: Nach einer Tragezeit von etwa 8 Monaten wird in der Regel ein einzelnes Junges geboren. Der Nachwuchs wiegt bei der Geburt gute 50 kg. Bis zu einem Jahr lang wird das Junge von seiner Mutter gesäugt, wobei dies unter Wasser geschieht. Die Paarung findet immer im Wasser statt, die Geburt kann aber sowohl auf dem Land wie auch im Wasser stattfinden. Kurz vor der Geburt sondert sich die Mutter vom restlichen Rudel ab und kehrt erst einige Wochen später mit ihrem Jungen zurück.

 

Nilpferd Hippopotamus amphibius Das Nilpferd gehört zu den größten lebenden Landsäugetieren. Seinen Namen verdankt das Tier der Tatsache, das Flußpferde früher in ganz Afrika einschließlich der Sahara und damit auch im Nil verbreitet waren. Die Tiere leben in Rudeln mit durchschnittlich 10 Tieren, obwohl in Naturschutzgebieten auch Gruppen von über 100 Tieren keine große Seltenheit sind. Die Rudel bestehen überwiegend aus Weibchen und Jungen beiderlei Geschlechts sowie einigen ausgewachsenen Bullen. Der erste Eindruck von einem Nilpferd ist der eines walzenförmigen Ungeheuers mit einem masigen Kopf, das auf kurzen, dicken Beinen dahinschaukelt. Die Füße besitzen 4 Zehen mit hufartigen Nägeln. Diese plumpe und schwerfällige Erscheinung täuscht allerdings sehr. Das Tier ist sehr wendig und schnell, es kann einen rennenden Menschen ohne weiteres einholen.

Nilpferd Hippopotamus amphibius Den größten Teil ihrer Zeit verbringen Flusspferde im Wasser. Sie haben eine graubraune Färbung, die oben recht dunkel ist und nach unten zu immer heller wird. Bauch, Nacken und ein Teil des Gesichts sind beinahe rosig. Die Tiere sind eigentlich nicht behaart. Nur am Schwanz, an den Ohren und auf der Schnauze finden sich ein paar borstige Haare. Beim Tauchen, wobei die Tiere nur vier bis fünf Minuten unter Wasser bleiben können, werden die Nasenlöcher fest geschlossen. Obwohl Nilpferde recht gute Schwimmer sind, laufen sie viel lieber auf dem Grund von Flüssen und Seen, um sich im Wasser fort zu bewegen.

Nilpferd Hippopotamus amphibius Nilpferde sind reine Pflanzenfresser. Sie ernähren sich überwiegend von Gras, auch Sumpf- und Wasserpflanzen stehen auf ihren Speiseplan. Auf Nahrungssuche gehen die Tiere nur am späten Abend oder Nachts, wobei sie häufig große Strecken zurücklegen, bis sie ein geeignetes Weidegebiet gefunden haben. Da die Tiere immer dieselben Wege zu ihren Weidegebieten benutzen, führen meistens fest ausgetretene und mit Kot und Urin markierte Pfade dorthin. Während die Tiere ihr Futter mit den großen Schneidezähnen abweiden, dienen die unteren, stark verlängerten Eckzähne ausschließlich dem Kampf. Diese Zähne wachsen ständig nach und sind messerscharf. Solch ein Eckzahn kann gute 60 cm lang werden, wovon dann aber nur 30 cm aus dem Zahnfleisch herausragen. Bei den meisten Kämpfen zwischen Nilpferden handelt es sich um Grenzstreitigkeiten. Diese Auseinandersetzung beginnt damit, das die Tiere drohend das Maul aufreißen. Gibt in dieser Phase des Kampfes keiner der Kontrahenten nach, gehen sich diese nötigenfalls mit den schweren Hauern zu Leibe. Es wird vielfach behauptet, das dabei sogar Blut fließt, aber in Wirklichkeit handelt es sich dann um eine rosafarbene, klebrige Ausscheidung aus dicht unter der Haut liegenden Schleimdrüsen. dieser Schleim trocknet auf der Haut und bildet eine Schutzschicht, die unter anderem auch antiseptisch wirkt.

 

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