| Krokodil, Leisten- | Suppenschildkröte | Waran, Komodo- |
| Klasse: | Reptilia (Reptilien) | ![]() Fotos: www.unterwasserbilder.de |
| Ordnung: | Chelonia (Schildkröten) | |
| Familie: | Cheloniidae (Meeresschildkröten) | |
| Gattung: | Chelonia (Suppenschildkröten) | |
| Art: | Chelonia mydas Alias: grüne Meeresschildkröte |
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| Status: | akut vom Aussterben bedroht | |
| Green Sea Turtle | ||
| Tortue verte | ||
| Tartaruga verde | ||
| Verbreitung: | Atlantischer, Pazizifischer und Indischer Ozean. Mittelmeer und Schwarzes Meer. | |
| Lebensraum: | Warme Meere in der ganzen Welt | |
| Maße und Gewichte: | Körperlänge: bis 140 cm Gewicht: bis 450 Kg |
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| Fortpflanzung: |
Suppenschildkröten führen die meiste Zeit ihres Lebens ein einzelgängerisches Leben. Nur etwa alle drei Jahre verspüren erwachsene Suppenschildkröten-Weibchen den Drang, zu ihrem Geburtsort zurückzukehren, um dort Eier abzulegen.
Die Paarung mit einem Männchen findet in der Nähe des Heimatstrandes statt. In einer der darauf folgenden Nächte begibt sich das Weibchen an Land und schleppt sich langsam den Sandstrand bis weit oberhalb der Flutmarke hinauf.
Dort hebt die Schildkröte mit ihren Hinterflossen eine Grube aus und legt ihre kugelrunden weissen Eier ab. Anschließend schaufelt sie das Loch wieder zu. Damit hat das Weibchen seinen Anteil an der Fortpflanzung bereits erledigt
und kriecht langsam und erschöpft wieder dem Meer entgegen.Während einer Fortpflanzungssaison wiederholt sich diese Paarung in Intervallen von 10 bis 15 Tagen. Suppenschildkröten bringen es in einer Saison so auf zwei bis drei, manchmal sogar bis zu sechs verschiedene Gelege. Pro Gelege werden dabei zwischen 20 und 200 Eier abgelegt.
Vom Sand geschützt und von der Sonne ausgebrütet schlüpfen die jungen Schildkröten nach ungefähr zwei Monaten aus ihren Eiern. Die Jungen brechen dabei alle miteinander und meistens nachts aus ihren Gelegen hervor und hasten unverzüglich in Richtung Meer.
Die nur fünf bis sechs Zentimeter langen Schildkrötenbabys wissen instinktiv um die drohenden Gefahren. Sie sind eine leichte Beute für Möwen, Fregattvögel, Reiher, Echsen und sogar für Füchse.Aber auch im Wasser sind die Winzlinge keineswegs sicher. Hier lauern Haie, Muränen, Kraken und andere Raubfische bereits auf die leichte Beute. Tatsächlich überleben nur wenige der kleinen Schildkrötchen die ersten Lebenstage. Um diese enorme Verlustrate auszugleichen, legt ein Suppenschildkröten-Weibchen im Laufe ihres Lebens insgesamt etwa 3000 Eier damit wenigstens ein paar Jungen erwachsen werden und für die Arterhaltung sorgen können. | |