Der Pelikan bewohnt mit Vorliebe felsige oder sandige Küsten mit sehr klarem Meerwasser.
In den flachen Küstenregionen taucht der Vogel auf der Jagd nach Fischen bis in erstaunliche Tiefen.
Dabei verwenden die Vögel eine Sturzflugtechnik. Hat ein Vogel seine Beute erspäht, läßt er sich aus Höhen
zwischen 10 und 20 Meter senkrecht herbfallen. Erst im letzten Moment vor dem Aufschlag auf das Wasser nimmt der
Vogel seine Beine und Flügel weit zurück und streckt den Kopf weit vor. Die grundlegende Fähigkeit zum Tauchen ist
den Vögeln zwar angeboren, Jungvögel müssen aber diese Art der Jagd erst durch viel Übung und Nachahmung der Altvögel
lernen.
An den Küsten der USA werden die Tiere mittlerweile immer seltener. Die Zerstörung ihres Lebensraumes und die Verschmutzung
der Gewässer schaden den Tieren sehr. Untersuchungen an der Küste Kaliforniens ergaben weiterhin, daß die örtliche Population
durch das Insektenvernichtungsmittel DDT gefährdet ist. DDT ruft Störungen des Stoffwechsels hervor, die zur Ablage dünnwandiger
Eier führen kann. Diese Eier zerbrechen häufig beim Brüten durch das Gewicht des Altvogels. Obwohl DDT mittlerweile nicht mehr
versprüht wird, sind die Langzeitfolgen unabsehbar, da DDT nur schlecht abgebaut wird und die giftige Wirkung über sehr
lange Zeit bestehen bleibt.
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