Eisbär (Ursus maritimus)

Säugetiere, Familie Bären, Gefährdung: gefährdet

Aktualisiert am . Mit 14 Quellen. So entstehen unsere Tierprofile

Eisbär
Eisbär (Ursus maritimus) in seinem typischen Lebensraum (KI Generiert)

Der Eisbär in Kürze

Der Eisbär (Ursus maritimus) ist die größte Bärenart und gilt als größtes Landraubtier der Erde. Er lebt rund um den Nordpol auf dem Meereis der Arktis und jagt dort vor allem Ringelrobben. Besonders ist seine Bindung an das Meer: Fachleute zählen ihn zu den Meeressäugetieren. Die IUCN stuft ihn als gefährdet ein.171112

Steckbrief: Eisbär

KörperlängeMännchen 240 bis 260 cm, Weibchen 190 bis 210 cm4
Schulterhöhebis 170 cm4
GewichtMännchen meist 350 bis 650 kg, sehr große bis 800 kg; Weibchen 150 bis 350 kg4
Lebenserwartung Wildnismeist 15 bis 18 Jahre3
Lebenserwartung ZooMännchen im Mittel (Median) etwa 21 Jahre, Rekord 43 Jahre und 10 Monate23
Nahrungvor allem Ringelrobben, auch Bartrobben, Walrosse, Belugas und Aas von Walen711
Aktivitättagaktiv mit Spitze um die Mittagszeit, am aktivsten von April bis August6
LebensweiseEinzelgänger, nur Mütter mit Jungen leben zusammen36
Heimisch in (6 Ländern)Grönland, Kanada, Norwegen, Russland, Spitzbergen und Jan Mayen, Vereinigte Staaten1
Gefährdung

gefährdet (VU) laut Roter Liste der IUCN, Stand 2015, Bestand unbekannt1

  1. LC
  2. NT
  3. VU (aktuelle Einstufung)
  4. EN
  5. CR
  6. EW
  7. EX

Wie sieht der Eisbär aus?

Der Eisbär ist die größte Bärenart. Er hat einen massigen Körper, einen langen, sehr dicken Hals und kleine Ohren. Das Fell wirkt weiß bis gelblich, Haut und Nase sind schwarz. Männchen werden 240 bis 260 cm lang und wiegen meist 350 bis 650 kg. Weibchen sind deutlich kleiner und leichter.411

Die Männchen können doppelt so groß sein wie die Weibchen. Sehr große Männchen wiegen bis 800 kg, Weibchen meist 150 bis 350 kg. Die Schulterhöhe erreicht bis 170 cm. Der Schwanz ist nur 7 bis 12 cm lang. Das Gewicht schwankt im Lauf des Jahres stark.4

Das Fell bedeckt fast den ganzen Körper, im Winter auch die Fußsohlen. Die dichte Unterwolle ist etwa 5 cm lang, die Deckhaare etwa 15 cm. Die Haare enthalten keinen Farbstoff und sind durchscheinend. Nach dem Fellwechsel wirken sie am weißesten, im Sommer gelblich. Unter der Haut liegt eine Fettschicht von 5 bis 10 cm. Fell und Fett halten zusammen warm.4

Die Füße sind breit und wirken wie Paddel. Jeder Fuß hat 5 Zehen mit Krallen von 5 bis 7 cm Länge, die sich nicht einziehen lassen. Kleine Hautwarzen auf den Sohlen geben vermutlich Halt auf dem Eis. Das Gebiss ist ganz auf Fleisch ausgelegt: Die Reißzähne, also Backenzähne mit scharfen Schneidekanten, sind stark entwickelt, die Mahlflächen klein.4

Männchen tragen an den Vorderbeinen viel längere Haare als Weibchen. Sie lassen das Tier vermutlich größer wirken oder spielen bei der Partnerwahl eine Rolle.4

Wo lebt der Eisbär?

Der Eisbär lebt rund um den Nordpol in den eisbedeckten Meeren der Arktis. Laut Roter Liste kommt er in sechs Ländern und Gebieten vor: Kanada, den USA (Alaska), Grönland, Russland, Norwegen sowie Spitzbergen und Jan Mayen. Sein wichtigster Lebensraum ist das Meereis, am liebsten über flachem Wasser nahe der Küste.15

Eisbären bevorzugen Gebiete mit mehr als 50 Prozent Eisbedeckung über dem Festlandsockel, dem flachen Meeresboden vor den Küsten. Dort gibt es viel Nahrung. Einzelne Tiere erreichen gelegentlich Island.5 Die Rote Liste führt Island nur als Gebiet mit Irrgästen.1

Wo das Eis jedes Jahr wiederkommt und schmilzt, wandern die Bären mit. Sie legen dabei bis zu 1.000 km in Nord-Süd-Richtung zurück.2 In der Hudson Bay und im Westen Kanadas schmilzt das Eis im Sommer ganz. Die Bären müssen dann für mehrere Monate an Land. Im kanadisch-arktischen Archipel und an manchen anderen Küsten bleibt das Eis fast das ganze Jahr.5

Die Sommer ohne Eis werden länger. In manchen Gebieten verbringen daher mehr Bären mehr Zeit an Land. An Land liegen auch die meisten Geburtsbaue, meist nahe der Küste, in der Hudson Bay weiter im Inland. Manche Weibchen graben ihren Bau auch auf treibendem Meereis.5

Die US-Naturschutzbehörde zählt 19 Teilbestände in Kanada, Grönland, Norwegen, Russland und den USA. Zwei davon reichen nach Alaska: in die Tschuktschensee und die südliche Beaufortsee.11

Wo der Eisbär beobachtet wird

Weltkarte: Gebiete, in denen der Eisbär seit 2000 beobachtet und gemeldet wurde. Dunklere Waben bedeuten mehr Meldungen.
Die Karte zeigt Meldungen von Beobachtungen aus den Jahren 2000-2026, nicht die Größe der Bestände. In Europa und Nordamerika melden mehr Menschen ihre Funde als anderswo. Daten: GBIF.org (3.777 Meldungen, abgerufen am 4.11.2026). Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende, © OpenMapTiles.

Länder mit den meisten Meldungen

  • Kanada1.579
  • Spitzbergen und Jan Mayen1.062
  • Vereinigte Staaten589
  • Grönland299
  • Norwegen3

Was frisst der Eisbär?

Der Eisbär ist ein reiner Fleischfresser. Seine Hauptbeute sind Ringelrobben, die in den meisten Gebieten mehr als die Hälfte der Nahrung ausmachen. Dazu kommen Bartrobben, seltener Walrosse und Belugas. Er frisst auch Reste von Grönlandwalen, die Jäger oder Schwertwale zurücklassen.711

Meist jagt der Eisbär als Lauerjäger. Er riecht und hört Atemlöcher und Geburtshöhlen der Ringelrobben und wartet dort oft mehrere Stunden reglos. Seltener schleicht er sich an. Robben am Rand einer Eisscholle nähert er sich auch schwimmend unter Wasser.7 Ein Atemloch kann er aus mindestens 1 km Entfernung wahrnehmen.6

Ein erfahrener erwachsener Bär erbeutet etwa alle 4 bis 5 Tage eine Robbe.3 Weniger als 2 Prozent der Jagdversuche sind erfolgreich.6

Der Eisbär frisst zuerst das Fett, denn es liefert die meisten Kalorien. Sein Magen fasst mehr als 70 kg. Das meiste Körperfett legt er im späten Frühjahr und Frühsommer an. Fehlt Beute, lebt er von diesem Vorrat. Beim Abbau von Fett entsteht Wasser, das den Bedarf zum Teil deckt.7

Im Sommer an Land frisst er, was er findet: Pflanzen, Flechten, Tang, Beeren, kleine Säugetiere, Vögel und Eier. Auf Spitzbergen jagt er Rentiere, an der Hudson Bay Karibus. In Nunavut fängt er Fische wie den Seesaibling. Kannibalismus kommt vor, ist aber vermutlich selten und betrifft vor allem Jungtiere.7

Wie lebt der Eisbär?

Der Eisbär ist ein Einzelgänger. Nur Mütter mit Jungen leben zusammen, und in der Paarungszeit bleiben Männchen und Weibchen bis zu zwei Wochen beisammen. Am aktivsten ist er von April bis August, meist um die Mittagszeit. Rund zwei Drittel der Zeit bewegt er sich nicht. Er schwimmt ausdauernd und wandert weit.26

Nach einer Untersuchung sind Eisbären 66,6 Prozent der Zeit untätig: Sie schlafen, liegen oder lauern an Atemlöchern. 29,1 Prozent sind sie unterwegs, nur 1,2 Prozent pirschen sie, 2,3 Prozent fressen sie.2 Zu Beginn der Jagdzeit im Frühjahr verschiebt sich die Aktivität in die Nacht.6

Eisbären schwimmen mit etwa 2 km/h. Strecken von 24 km schaffen sie leicht, sie können mehrere Tage im Wasser bleiben. Meist tauchen sie bis 5 m tief, höchstens bis 14 m. Den Rekord hält ein Weibchen: Es schwamm in 9 Tagen 687 km und verlor dabei ein Junges und 22 Prozent seines Gewichts.6

An Land erreicht ein Eisbär bis 11 m pro Sekunde, also knapp 40 km/h. Er überhitzt aber schnell, schon ab etwa 5 km/h. Wilde Bären rennen deshalb selten.6

Echten Winterschlaf hält nur das trächtige Weibchen in seinem Bau. Es bleibt oft ein halbes Jahr oder länger darin. In dieser Zeit frisst und trinkt es nicht und setzt weder Kot noch Harn ab und verliert etwa 40 Prozent seines Gewichts. Der Herzschlag sinkt im Schlaf auf 8 bis 10 Schläge pro Minute. Männchen und nicht trächtige Weibchen nutzen nur zeitweise Schutzhöhlen.6

Im Spätherbst warten die Männchen fastend auf das neue Eis und tragen spielerische Kämpfe aus. Mütter und Junge verständigen sich mit einem leisen, schnaubenden Laut aus 1 bis 32 kurzen Stößen.6

Wie pflanzt sich der Eisbär fort?

Eisbären paaren sich von März bis Juni. Das befruchtete Ei nistet sich erst im Herbst in der Gebärmutter ein. Im Oktober oder November gräbt das Weibchen einen Bau im Schnee. Dort kommen von Ende November bis Anfang Januar meist zwei Junge zur Welt. Sie wiegen nur 600 bis 700 g.28

Weibchen sind nur etwa 3 Tage empfängnisbereit.2 Ein Männchen läuft auf der Suche nach einem paarungsbereiten Weibchen bis 10 km geradeaus.6 Wegen der verzögerten Einnistung dauert die Tragzeit 195 bis 265 Tage.8

Etwa 70 Prozent der Würfe bestehen aus zwei Jungen. Ein oder drei Junge sind seltener, vier sind die Ausnahme. Die Jungen kommen blind zur Welt.8 Den Bau graben die Weibchen meist bis 8 km von der Küste entfernt.2

Im März oder April verlassen Mutter und Junge den Bau, in der westlichen Hudson Bay schon Ende Februar. Die Jungen wiegen dann 10 bis 15 kg. Die Familie bleibt meist noch 7 bis 10 Tage am Bau.68

Die Jungen bleiben etwa 2,5 Jahre bei der Mutter und lernen von ihr das Jagen. Die meisten Weibchen bekommen daher nur alle 3 Jahre Junge.36 In einer Studie an der Hudson Bay überlebten nur 44 Prozent der Jungen das erste Jahr.8

Weibchen paaren sich zum ersten Mal mit 4 bis 5 Jahren und bekommen mit 5 bis 6 Jahren ihren ersten Wurf. Männchen sind meist mit etwa 6 Jahren so weit, manche schon mit 3 oder 4.11

Ist der Eisbär gefährdet?

Ja. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft den Eisbären auf ihrer Roten Liste als gefährdet (Vulnerable) ein. Die Bewertung stammt vom August 2015, den Trend des Bestands nennt sie unbekannt. Die IUCN vermerkt, dass die Einstufung erneuert werden muss. Weltweit leben etwa 26.000 Eisbären. Die größte Gefahr ist der Verlust des Meereises.19

Die Schätzung reicht von 22.000 bis 31.000 Tieren. Über etwa die Hälfte der 19 Teilbestände fehlen ausreichende Daten. Manche Teilbestände sind stabil, manche wachsen, manche schrumpfen. Nach einer Auswertung von 2021 haben zwei Teilbestände sehr wahrscheinlich abgenommen, einer wahrscheinlich.9

Die wichtigsten Bedrohungen sind:9

  • Verlust des Meereises durch den Klimawandel: Die Bären erreichen ihre Beute schlechter. Das wirkt sich auf Überleben, Fortpflanzung und Körperzustand aus.
  • Schadstoffe wie Schwermetalle und chlororganische Verbindungen, die sich im Körper anreichern und über die Milch an die Jungen gehen.
  • Öl aus Förderung und Unfällen: Es ist für Eisbären hoch giftig, sie nehmen es beim Putzen oder mit verschmutzten Robben auf.
  • Erschließung, Schiffsverkehr und Freizeitfahrzeuge, die den Lebensraum stören.

Eine Prognose der US-Behörde USGS von 2007 sagte voraus, dass bis 2050 zwei Drittel der Eisbären verschwinden. Nach Daten von 2023 werden drei Teilbestände mit guter Datenlage in den nächsten 20 Jahren voraussichtlich abnehmen.9

Die Jagd durch die einheimische Bevölkerung ist in den USA, Kanada und Grönland erlaubt. Sie betrifft jährlich etwa 3 bis 4 Prozent des Bestands. Illegale Jagd gilt als geringes Problem.9 Schon 1973 vereinbarten die fünf Eisbär-Staaten ein Abkommen, das die Jagd beschränkt und den Lebensraum schützt. Der Eisbär steht in Anhang II des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) und ist in den USA seit 2008 nach dem Artenschutzgesetz als gefährdet (threatened) gelistet.9

Wie ist der Eisbär verwandt?

Der Eisbär gehört zur Gattung Ursus in der Familie der Bären. Sein nächster Verwandter ist der Braunbär, aus dem er hervorging. Zusammen sind beide die Schwestergruppe der Schwarzbären. Unterarten werden nicht unterschieden. Phipps beschrieb die Art 1774. Obwohl er ein Bär ist, gilt er in den USA rechtlich als Meeressäugetier.101114

Wann sich Eis- und Braunbär trennten, ist umstritten. Die Schätzungen reichen von etwa 150.000 bis über 900.000 Jahren. Die US-Naturschutzbehörde nennt rund 500.000 Jahre.1011 Beide Arten haben sich im Lauf ihrer Geschichte immer wieder vermischt. Im Westen der kanadischen Arktis leben auch heute einige Mischlinge aus Eisbär und Grizzly.10

Die ältesten Fossilien sind etwa 130.000 Jahre alt. Auf Spitzbergen fand man 2004 einen 110.000 bis 130.000 Jahre alten Kiefer mit Eckzahn, der Erbgut lieferte.10 Früher hieß die Art auch Thalarctos maritimus.1014

Eisbär und Mensch

Der wissenschaftliche Name Ursus maritimus bedeutet Meeresbär. Ein Name aus Alaska lautet Ah tik tok. Er bedeutet etwa: jene, die ins Meer gehen. Bekannt ist auch der Name Nanook.10

Im 20. Jahrhundert nahm die Jagd auf Eisbären stark zu. Ein Fell brachte bis zu 3.000 US-Dollar.2 Heute zieht der Eisbär Touristen an, etwa nach Churchill in Kanada und nach Spitzbergen.3 Weil die Bären länger an Land bleiben, kommen sie Menschen künftig wohl häufiger nahe.9

Ein verbreiteter Irrtum besagt, die Haare des Eisbären leiteten Sonnenlicht wie Glasfasern zur schwarzen Haut. Messungen des Physikers Daniel Koon widerlegen das, wie 1998 berichtet wurde: Durch ein Haar von 2,5 cm Länge kommt weniger als ein Tausendstel Prozent des roten Lichts.13

Wie groß ist der Eisbär im Vergleich?

Eisbär: bis 2,6 m (Körperlänge Männchen)4

Erwachsener Mensch (rund 1,75 m)

Beide Balken im selben Maßstab.

Was der Eisbär im Lauf des Jahres macht

ZeitraumJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Paarungszeit28Januar: neinFebruar: neinMärz: jaApril: jaMai: jaJuni: jaJuli: neinAugust: neinSeptember: neinOktober: neinNovember: neinDezember: nein
Weibchen beziehen den Geburtsbau26Januar: neinFebruar: neinMärz: neinApril: neinMai: neinJuni: neinJuli: neinAugust: neinSeptember: neinOktober: jaNovember: jaDezember: nein
Geburt der Jungen8Januar: jaFebruar: neinMärz: neinApril: neinMai: neinJuni: neinJuli: neinAugust: neinSeptember: neinOktober: neinNovember: jaDezember: ja
Mutter und Junge verlassen den Bau68Januar: neinFebruar: jaMärz: jaApril: jaMai: neinJuni: neinJuli: neinAugust: neinSeptember: neinOktober: neinNovember: neinDezember: nein

Häufige Fragen und Antworten: Eisbär

Wie schwer wird ein Eisbär?

Männchen wiegen meist 350 bis 650 kg, sehr große bis 800 kg. Weibchen wiegen 150 bis 350 kg.4

Wie alt wird ein Eisbär?

Wilde Eisbären werden meist 15 bis 18 Jahre alt. Im Zoo liegt die mittlere Lebenserwartung der Männchen bei etwa 21 Jahren, ein Weibchen erreichte 43 Jahre und 10 Monate.23

Ist das Fell des Eisbären weiß?

Nein. Die Haare enthalten keinen Farbstoff und sind durchscheinend, sie wirken nur weiß. Die Haut darunter ist schwarz.4

Wie weit kann ein Eisbär schwimmen?

Strecken von 24 km schafft ein Eisbär leicht. Den Rekord hält ein Weibchen mit 687 km in 9 Tagen.6

Wie viele Eisbären gibt es noch?

Weltweit leben etwa 26.000 Eisbären in 19 Teilbeständen, die Schätzung reicht von 22.000 bis 31.000.9

Halten Eisbären Winterschlaf?

Nur trächtige Weibchen ziehen sich monatelang in einen Bau zurück. Männchen und andere Weibchen nutzen höchstens zeitweise eine Schutzhöhle.6

Quellen

  1. 1.IUCN (Wiig, Ø., Amstrup, S., Atwood, T. et al.) (2015): Ursus maritimus. The IUCN Red List of Threatened Species 2015: e.T22823A14871490
  2. 2.Animal Diversity Web, University of Michigan Museum of Zoology: Ursus maritimus (polar bear)
  3. 3.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Polar Bear Fact Sheet: Summary
  4. 4.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Polar Bear Fact Sheet: Physical Characteristics
  5. 5.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Polar Bear Fact Sheet: Distribution & Habitat
  6. 6.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Polar Bear Fact Sheet: Behavior & Ecology
  7. 7.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Polar Bear Fact Sheet: Diet & Feeding
  8. 8.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Polar Bear Fact Sheet: Reproduction & Development
  9. 9.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Polar Bear Fact Sheet: Population & Conservation Status
  10. 10.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Polar Bear Fact Sheet: Taxonomy & History
  11. 11.U.S. Fish and Wildlife Service: Polar bear (Ursus maritimus)
  12. 12.Guinness World Records: Largest carnivore on land
  13. 13.Alaska Science Forum, Geophysical Institute, University of Alaska Fairbanks (Ned Rozell) (1998): Debunking the myth of polar bear hair
  14. 14.Global Biodiversity Information Facility (GBIF): Ursus maritimus Phipps, 1774, GBIF Backbone Taxonomy

Aktualisiert am 5. November 2026