Tiger (Panthera tigris)

Säugetiere, Familie Katzen, Gefährdung: stark gefährdet

Aktualisiert am . Mit 14 Quellen. So entstehen unsere Tierprofile

Tiger
Der Tiger (Panthera tigris) in seinem typischen Lebensraum (KI Generiert)

Der Tiger in Kürze

Der Tiger (Panthera tigris) ist eine Großkatze aus der Familie der Katzen. Er lebt in Wäldern, Graslandschaften und Mangroven Süd-, Südost- und Ostasiens, von Indien bis in den Fernen Osten Russlands und nach Sumatra. Besonders ist sein gestreiftes Fell. Er lebt als Einzelgänger. Die IUCN stuft ihn als stark gefährdet ein.124

Steckbrief: Tiger

Kopf-Rumpf-LängeMännchen 189 bis 300 cm, Weibchen 146 bis 177 cm3
Schwanzlänge72 bis 109 cm3
Schulterhöhe80 bis 100 cm3
GewichtMännchen 100 bis 261 kg, Weibchen 75 bis 177 kg3
Lebenserwartung Wildnismeist 8 bis 10 Jahre10
Lebenserwartung Zooim Mittel (Median) 14 bis 18 Jahre je nach Unterart, Höchstalter 26,3 Jahre712
Nahrungvor allem Hirsche, Wildschweine und Wildrinder6
Aktivitättags und nachts, angepasst an die Aktivität der Beute5
LebensweiseEinzelgänger mit festen Revieren, Weibchen mit Jungen leben zusammen25
Heimisch in (10 Ländern)Bangladesch, Bhutan, China, Indien, Indonesien, Malaysia, Myanmar, Nepal, Russland, Thailand1
Ausgestorben in (20 Ländern)Afghanistan, Armenien, Aserbaidschan, Hongkong, Irak, Iran, Kambodscha, Kasachstan, Kirgisistan, Laos, Mongolei, Nordkorea, Pakistan, Singapur, Tadschikistan, Türkei, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan, Vietnam1
Gefährdung

stark gefährdet (EN) laut Roter Liste der IUCN, Stand 2021, Bestand abnehmend1

  1. LC
  2. NT
  3. VU
  4. EN (aktuelle Einstufung)
  5. CR
  6. EW
  7. EX

Wie sieht der Tiger aus?

Der Tiger ist eine große, muskulöse Katze mit kurzem, breitem Kopf, kräftigem Nacken und massigen Vorderbeinen. Sein Fell ist blassgelb bis orange oder dunkel rotbraun und trägt dunkle, senkrechte Streifen. Bauch und Innenseiten sind weiß oder cremefarben. Männchen werden bis 300 cm lang ohne Schwanz und wiegen bis 261 kg.3

Weibchen sind deutlich kleiner. Sie messen 146 bis 177 cm Kopf-Rumpf-Länge und wiegen 75 bis 177 kg. Der Schwanz misst 72 bis 109 cm, die Schulterhöhe 80 bis 100 cm. Im Zoo erreichen Männchen bis 325 kg. Männchen tragen einen Backenbart und haben breitere Pfoten. Fachleute erkennen das Geschlecht deshalb an der Breite der Spur.3

Die Größe schwankt stark mit der Herkunft. Tiger aus dem Norden sind größer, ein schwerer Körper hält dort die Wärme besser. Die kleinsten heute lebenden Tiger stammen aus Sumatra, ihre Männchen wiegen bis 140 kg. Tiger aus Südostasien sind meist dunkler und haben mehr Streifen, Tiger aus dem Norden sind heller und haben ein längeres, dichteres Fell.3

Die Ohren sind auf der Rückseite schwarz mit einem weißen Fleck. Die Iris ist meist gelb, die Pupille rund. Die Krallen werden 80 bis 100 mm lang und lassen sich zurückziehen. Der Tiger hat die größten Eckzähne aller heutigen Katzen, im Mittel etwa 51 mm.3

Weiße Tiger sind keine Albinos. Sie tragen braune Streifen auf weißem Grund und haben blaue Augen. Die Farbe beruht auf einer einzigen rezessiven Erbanlage, also einer, die nur wirkt, wenn sie von beiden Eltern stammt. Weiße Tiger sind eine seltene Form des Bengaltigers. Vollständig schwarze Tiger sind nicht sicher nachgewiesen.3

Ob der Tiger oder der Löwe die größte Katze ist, ist umstritten. Ein erwachsenes Tigermännchen wiegt im Schnitt etwa 160 kg, ein Löwenmännchen etwa 175 kg. Einzelne Tiger können aber größer werden als jeder Löwe, weil die Größe bei Tigern stärker schwankt. Im Skelett ähneln sich beide Arten stark.3

Wo lebt der Tiger?

Der Tiger lebt in Süd-, Südost- und Ostasien. Laut Roter Liste kommt er heute in zehn Ländern vor, von Indien, Nepal und Bangladesch über Myanmar, Thailand und Malaysia bis Sumatra sowie im Nordosten Chinas und im Fernen Osten Russlands. Er bewohnt Wälder, Graslandschaften, Sümpfe und Mangroven, meist mit dichter Deckung und nahe am Wasser.14

In 20 Ländern und Gebieten ist der Tiger ausgestorben. Dazu gehören die Türkei, der Iran, die Staaten Zentralasiens, Afghanistan und Pakistan, Nordkorea sowie Kambodscha, Laos und Vietnam. Auf Java und Bali gibt es keine Tiger mehr.1 In den letzten 150 Jahren hat der Tiger etwa 93 Prozent seines früheren Gebiets verloren. Früher reichte es zusammenhängend von der Türkei bis an die Ostküste Russlands.4

Die Lebensräume reichen vom tropischen Regenwald über Trocken- und Feuchtwälder bis zu Nadel- und Laubmischwäldern im Norden. In Russland ertragen Tiger Nächte mit minus 40 °C, in den Mangroven der Sundarbans über 40 °C.411 Meist leben Tiger unter 2.000 m Höhe. Kamerafallen belegen sie bis 4.200 m.4

Das Revier eines Weibchens umfasst in Indien und Nepal etwa 10 bis 51 km², im russischen Fernen Osten 200 bis 400 km². Männchen nutzen 2 bis 15 Mal größere Gebiete, in Russland 800 bis 1.000 km².5

Wo der Tiger beobachtet wird

Weltkarte: Gebiete, in denen der Tiger seit 2000 beobachtet und gemeldet wurde. Dunklere Waben bedeuten mehr Meldungen.
Die Karte zeigt Meldungen von Beobachtungen aus den Jahren 2000-2026, nicht die Größe der Bestände. In Europa und Nordamerika melden mehr Menschen ihre Funde als anderswo. Daten: GBIF.org (5.209 Meldungen, abgerufen am 4.11.2026). Kartengrundlage: © OpenStreetMap-Mitwirkende, © OpenMapTiles.

Länder mit den meisten Meldungen

  • Indien4.747
  • Nepal112
  • Indonesien43
  • Thailand21
  • Bangladesch12
  • Malaysia9

Was frisst der Tiger?

Der Tiger frisst nur Fleisch, vor allem große Huftiere. Hirsche machen fast drei Viertel seiner Nahrung aus. Dazu kommen Wildschweine, Antilopen, Wasserbüffel und Wildrinder wie der Gaur. Gelegentlich erbeutet er Affen, Vögel, Reptilien, Fische und Kälber von Elefanten oder Nashörnern.6

In Indien jagen Tiger besonders oft Wildschweine und Sambarhirsche. In Russland sind Elche, Wildschweine und Rothirsche die wichtigste Beute. Im Chitwan-Nationalpark wiegt ein Beutetier des Tigers im Schnitt 97 kg, beim Leoparden nur 28 kg.6 Auch Stachelschweine frisst der Tiger, obwohl ihre Stacheln ihn verletzen können.11

Der Tiger jagt allein. Er schleicht sich an und überrascht die Beute mit einem kurzen Sprint. Dafür muss er unbemerkt auf 9 bis 24 m herankommen.56 Kleinere Tiere tötet er mit einem Biss in den Nacken. Große Tiere erstickt er mit einem Biss in die Kehle.6

Die meisten Versuche scheitern. In einer Studie in Indien gelang nur jeder zwölfte Angriff.6 Bei Amurtigern lag die Erfolgsquote unter 30 Prozent.6

Nach dem Fang zieht der Tiger die Beute in Deckung. Er bleibt in der Nähe, bis das meiste gefressen ist, und deckt den Rest mit Laub oder Erde ab. In einer Nacht frisst ein erwachsener Tiger 18 bis 27 kg Fleisch, ein großes Männchen bis 35 kg. Ein Weibchen braucht im Schnitt 5 bis 6 kg am Tag, mit Jungen etwa die Hälfte mehr.6

Wie lebt der Tiger?

Der Tiger ist ein Einzelgänger. Nur Mütter mit Jungen leben länger zusammen, Paare nur kurz zur Paarung. Tiger sind tags und nachts aktiv und richten sich nach ihrer Beute. In großer Hitze ruhen sie. Größere Tiger liegen dann oft halb im Wasser. Jeder Tiger verteidigt ein Revier.25

Die Reviere der Weibchen überschneiden sich meist nicht. Ein Männchen umfasst mit seinem Revier so viele Weibchen wie möglich, in Nepal bis zu fünf. Junge Männchen wandern weit weg vom Geburtsort, junge Weibchen siedeln sich oft in der Nähe ihrer Mutter an.5

Tiger markieren ihr Revier mit Urin, Kot und Duftstoffen aus Drüsen. Sie kratzen am Boden und an Baumstämmen.511 Kämpfe um Reviere sind oft heftig und enden mit Verletzungen.5

Tiger brüllen seltener als Löwen. Das Brüllen ist bis 3 km weit zu hören. Es enthält auch sehr tiefe Töne, die Menschen nicht hören, die aber weit tragen. Daneben grunzen, fauchen und knurren Tiger. Dazu kommt ein leises Prusten.5

Tiger schwimmen sehr gut und durchqueren Flüsse von 6 bis 8 km Breite. Sie klettern auf Bäume und springen 5 bis 6 m weit, selten 8 bis 10 m. In einer Nacht ohne Jagderfolg legt ein Tiger 16 bis 32 km zurück.5

Wie pflanzt sich der Tiger fort?

Tiger in den Tropen paaren sich das ganze Jahr, am häufigsten von November bis April. Amurtiger paaren sich vor allem von April bis Juni. Nach einer Tragzeit von meist 103 bis 106 Tagen bringt das Weibchen zwei bis drei Junge zur Welt, selten bis zu sieben. Sie bleiben 17 bis 24 Monate bei der Mutter.7

Ein Weibchen ist etwa fünf Tage paarungsbereit. In dieser Zeit ruft es oft, in einem Fall 69 Mal in 15 Minuten. Das Paar paart sich über mehrere Tage viele Male. Erst die Paarung löst den Eisprung aus, wie bei allen Katzen. Danach verlässt das Männchen das Weibchen.7

Die Jungen kommen in hohem Gras, Gebüsch, Felsspalten oder Höhlen zur Welt. Sie wiegen 780 bis 1.600 g. Augen und Ohren sind zunächst geschlossen. Die Augen öffnen sich nach 6 bis 14 Tagen.7

Mit etwa zwei Monaten fressen die Jungen erstmals Fleisch und folgen der Mutter auf die Jagd. Mit 3 bis 6 Monaten sind sie entwöhnt. Ab 5 bis 6 Monaten jagen sie mit. Das Töten lernen sie durch Nachahmen und Üben.7

Die Sterblichkeit der Jungen ist hoch. In der Wildnis stirbt bis zur Hälfte in den ersten zwei Lebensjahren, durch Krankheit, Hunger, Raubtiere und fremde Männchen.7 Weibchen werden mit 3 bis 4 Jahren geschlechtsreif, Männchen mit 4 bis 5 Jahren. Zwischen zwei Würfen liegen etwa zwei Jahre.712

Ist der Tiger gefährdet?

Ja. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft den Tiger auf ihrer Roten Liste als stark gefährdet (Endangered) ein. Die Bewertung stammt vom Dezember 2021, der Bestand nimmt ab. In freier Wildbahn leben nur noch etwa 2.600 bis 3.900 erwachsene Tiger, die beste Schätzung liegt bei 3.140.1

Mit halbwüchsigen Tieren, aber ohne Jungtiere, sind es 3.726 bis 5.578 Tiger.8 Um das Jahr 1900 lebten schätzungsweise noch 100.000 Tiger in der Wildnis.11 Im Jahr 2025 bewertete die IUCN auch die Erholung der Art. Sie gilt als stark dezimiert und bleibt auf Schutz angewiesen, könnte sich aber deutlich erholen.18

Die wichtigsten Bedrohungen sind:18

  • Wilderei für den Handel mit Knochen und anderen Körperteilen für die traditionelle chinesische Medizin, dazu der Handel mit Fellen.
  • Verlust und Zerschneidung des Lebensraums, etwa durch Plantagen, Bergbau und Straßen.
  • Zu wenig Beute, weil Menschen Hirsche und Wildschweine jagen.
  • Konflikte mit Menschen, wenn Tiger Vieh reißen oder Menschen angreifen.

Seit 1975 verbietet das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) den internationalen Handel mit Tigern, alle Tiger stehen in Anhang I. China verbot 1993 auch den Handel im Inland. Im Jahr 2010 beschlossen alle 13 Länder mit Tigern, die Zahl der wilden Tiger bis 2022 zu verdoppeln, auf mindestens 6.000.8

Wie ist der Tiger verwandt?

Der Tiger gehört zur Gattung Panthera, zu der auch Löwe, Leopard, Jaguar und Schneeleopard zählen. Tiger und Schneeleopard trennten sich als erste von den übrigen Arten, vor etwa 2,7 bis 3,7 Millionen Jahren. Carl von Linné beschrieb den Tiger 1758. Die ältesten Tigerfossilien sind etwa 1,7 bis 1,8 Millionen Jahre alt.914

Wie viele Unterarten es gibt, ist umstritten. Lange galten neun, davon drei ausgestorben:9

  • Amurtiger oder Sibirischer Tiger (P. t. altaica)
  • Südchinesischer Tiger (P. t. amoyensis), in der Wildnis wohl ausgestorben
  • Indochinesischer Tiger (P. t. corbetti)
  • Malaiischer Tiger (P. t. jacksoni)
  • Sumatra-Tiger (P. t. sumatrae)
  • Bengaltiger (P. t. tigris)
  • ausgestorben: Balitiger (P. t. balica), Javatiger (P. t. sondaica) und Kaspischer Tiger (P. t. virgata)

Die Katzen-Fachgruppe der IUCN erkennt seit 2017 nur zwei Unterarten an. Panthera tigris tigris umfasst alle Tiger des Festlands. Sie sind größer, heller und haben weniger Streifen. Panthera tigris sondaica umfasst die Tiger der Sundainseln, also Sumatras und früher Javas und Balis. Sie sind kleiner, dunkler und dichter gestreift.13

Tiger und Mensch

Tiger meiden Menschen meist. Einzelne Tiger töten aber Menschen. Das sind oft alte, kranke oder verletzte Tiere oder Tiere ohne eigenes Revier. Heute geschieht das vor allem in den Mangroven der Sundarbans in Indien und Bangladesch, wo natürliche Beute knapp ist. Dort sterben jedes Jahr Dutzende Menschen durch Tiger.58

Zwischen 1875 und 1925 wurden in Indien etwa 80.000 Tiger getötet, viele als Jagdtrophäe. Felsbilder in Indien zeigen Tiger schon vor 3.700 bis 5.000 Jahren. In China gilt der Tiger als Beschützer, und in vielen Teilen Asiens spielt er in Mythen und Religion eine große Rolle.9

Wie groß ist der Tiger im Vergleich?

Tiger: bis 3 m (Kopf-Rumpf-Länge Männchen)3

Erwachsener Mensch (rund 1,75 m)

Beide Balken im selben Maßstab.

Was der Tiger im Lauf des Jahres macht

ZeitraumJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Paarungszeit, Höhepunkt (Tropen)7Januar: jaFebruar: jaMärz: jaApril: jaMai: neinJuni: neinJuli: neinAugust: neinSeptember: neinOktober: neinNovember: jaDezember: ja
Paarungszeit, Höhepunkt (Amurtiger)7Januar: neinFebruar: neinMärz: neinApril: jaMai: jaJuni: jaJuli: neinAugust: neinSeptember: neinOktober: neinNovember: neinDezember: nein

Häufige Fragen und Antworten: Tiger

Wie alt wird ein Tiger?

In der Wildnis wird ein Tiger meist 8 bis 10 Jahre alt, einzelne über 20 Jahre. Im Zoo liegt die mittlere Lebenserwartung je nach Unterart bei 14 bis 18 Jahren, der älteste bekannte Tiger wurde 26,3 Jahre alt.71012

Wie schwer ist ein Tiger?

Wilde Männchen wiegen 100 bis 261 kg, Weibchen 75 bis 177 kg. Im Zoo erreichen Männchen bis 325 kg.3

Wie viele Tiger gibt es noch?

In freier Wildbahn leben etwa 2.600 bis 3.900 erwachsene Tiger, die beste Schätzung liegt bei 3.140. Der Bestand nimmt ab.1

Ist der Tiger größer als der Löwe?

Das ist umstritten. Im Schnitt wiegen Löwenmännchen etwas mehr, einzelne Tiger können aber größer werden als jeder Löwe.3

Können Tiger schwimmen?

Ja, Tiger schwimmen sehr gut. Sie durchqueren Flüsse von 6 bis 8 km Breite und kühlen sich bei Hitze gern im Wasser ab.5

Wie viel frisst ein Tiger am Tag?

Ein Weibchen braucht im Schnitt 5 bis 6 kg Fleisch am Tag. Nach einem großen Fang frisst ein Tiger in einer Nacht aber 18 bis 27 kg.6

Quellen

  1. 1.IUCN (Goodrich, J., Wibisono, H., Miquelle, D. et al.) (2022): Panthera tigris. The IUCN Red List of Threatened Species 2022: e.T15955A214862019
  2. 2.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Tiger (Panthera tigris) Fact Sheet: Summary
  3. 3.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Tiger Fact Sheet: Physical Characteristics
  4. 4.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Tiger Fact Sheet: Distribution & Habitat
  5. 5.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Tiger Fact Sheet: Behavior & Ecology
  6. 6.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Tiger Fact Sheet: Diet & Feeding
  7. 7.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Tiger Fact Sheet: Reproduction & Development
  8. 8.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Tiger Fact Sheet: Population & Conservation Status
  9. 9.San Diego Zoo Wildlife Alliance Library: Tiger Fact Sheet: Taxonomy & History
  10. 10.Animal Diversity Web, University of Michigan Museum of Zoology (Dacres, K.) (2007): Panthera tigris (tiger)
  11. 11.Encyclopaedia Britannica (2026): Tiger
  12. 12.Human Ageing Genomic Resources (AnAge): AnAge entry for Panthera tigris
  13. 13.IUCN SSC Cat Specialist Group, CATnews Special Issue 11 (Kitchener, A. C. et al.) (2017): A revised taxonomy of the Felidae: Panthera tigris
  14. 14.Global Biodiversity Information Facility (GBIF): Panthera tigris (Linnaeus, 1758), GBIF Backbone Taxonomy

Aktualisiert am 4. November 2026