Rotkehlchen Erithacus rubecula


Rotkehlchen Erithacus rubecula
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Rotkehlchen

Klasse: Aves (Vögel) Rotkehlchen
Foto: unbekannt
Ordnung: Passeriformes (Sperlingsvögel)
Familie: Turdidae (Drosselvögel)
Gattung: Erithacus (Rotkehlchen)
Art: Erithacus rubecula
Verbreitung: Europa, Kleinasien, Nordafrika und Mittelmeerinseln.
Grafisch dargestellt auf der Verbreitungskarte
Lebensraum: Waldland, Parks, ländliche Gebiete mit strauchartiger Vegetation.
Maße und Gewichte: Körperlänge (Männchen): 14 cm
Gewicht: 10 – 21,5 g
Spannweite: 6,8 – 7,7 cm
Fortpflanzung: Rotkehlchen brüten in unseren Breiten etwa 2 bis 3 mal pro Jahr. Das Becherförmige Nest wird aus Pflanzenteilen inmitten von Gestrüpp, zwischen Baumwurzeln oder Felslöchern erbaut. Zum Auspolstern des Nestinneren verwenden die Vögel gerne Federn oder Tierhaare. Jedes Gelege kann aus drei bis neun Eiern bestehen und wird ausschließlich vom Weibchen bebrütet. Nach einer Brutzeit von 12 bis 15 Tagen schlüpfen die Jungen, die im Alter von 12 bis 15 Tagen bereits flügge werden. Bei drei erfolgreichen Bruten bringen es die kleinen Vögel auf durchschnittlich 18 Junge pro Jahr.

 

Die Hauptnahrung von Rotkehlchen besteht aus Insekten und wirbellosen Weichtieren. Sie sind daher vom Frühjahr bis zum Herbst fast unverzichtbare Vertilger von Ungeziefer aller Art. Im Winter leben die Vögel eher von Beeren und Samen, nehmen aber auch gerne das von Menschen ausgelegte Winterstreufutter an. Die Vögel sind im Winter besonders gut an diversen Futerstellen zu beobachten.
Rotkehlchen besitzen ein ausgeprägtes Revierverhalten. Die in den nördlichen Verbreitungsgebieten lebenden Vögel überwintern zwar regelmäßig in wärmeren Gefilden, eigentlich jedoch ist das Rotkehlchen ein Standvogel. Zur Verteidigung des Reviers reicht meist der Gesang der Vögel aus, dringt aber trotzdem ein Nebenbuhler ein, wird dessen rote Brust augenblicklich ein Aggressionsverhalten des Revierinhabers ausgelöst. Dieser hebt den Schwanz an, breitet die Flügel aus und plustert sich auf, um seine leuchtend rote Brust deutlich zur Schau zu stellen. So wirksam dieses Drohverhalten gegenüber Rivalen ist, so hinderlich ist es bei Werbung um ein Weibchen, das sich äußerlich kaum von einem Männchen unterscheidet. Die dementsprechend komplizierte Balz beinhaltet so zum Beispiel das Füttern des Weibchens durch das Männchen, um so die Partnerbindung zu stärken.

 

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4 Responses
  1. rotkelchen says:

    geil wirklich thx für so wat

  2. Klaus Woeppel says:

    Wer hat so was schon mal gesehen? Ich bin ratlos!

    Ein kleiner Vogel, äußerlich und sonst auch alles gleich dem Rotkehlchen. Mit den gleichen dünnen Beinchen (damit nicht wippend), den gleichen Kulleraugen, dem gleichen Spitzen Schnabel etc. Und genauso kugelig wie das Rotkehlchen. Aber statt der roten Brust komplett schwarz; nur farblich genau so schwarz wie der Amselmann.
    Aber ohne Unterschied ganz schwarz, auch da wo das Rotkehlchen rot ist. Und rechts und links auf de Rücken, bis zum Schwanzende, zwei schmale, weisser schmaler, langer Streifen.

    Was ist denn das für ein schwarzes Rotkehlchen? Ein Hausrotschwanz war es ganz sicher nicht!

  3. Gerri says:

    Das Rotkehlchen gehört zur Familie der Fliegenschnäpper (Muscicapidae), nicht der Drosseln (wurde irgendwan umgeordnet)

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