Kleiber Sitta europaea European Nuthatch Sittelle torchepot Picchio muratore


Kleiber Sitta europaea European Nuthatch Sittelle torchepot Picchio muratore
Bewertung

Kleiber

Klasse: Aves (Vögel) Kleiber
Foto:
Martin Partsch
Ordnung: Passeriformes (Sperlingsvögel)
Familie: Sittidae (Kleiber)
Gattung: Sitta (Kleiber)
Art: Sitta europaea
englisch European Nuthatch
französisch Sittelle torchepot
italienisch Picchio muratore
Verbreitung: Europa, Asien und Nordwestafrika
Lebensraum: Laubwälder und Parks mit alten Baumbeständen
Maße und Gewichte: Körperlänge: bis 14 cm
Fortpflanzung: Kleiber Kleiber nisten in natürlichen Spalten oder Nisthöhlen, die von Spechten oder anderen Vögeln verlassen wurden. Das Nest wird mit Rindenstücken, Haaren, Gras und Federn ausgekleidet. Ist der Eingang der Bruthöhle zu weit, wird er mit einer Mischung aus Lehm und Speichel bis auf die Körpermaße der Vögel, etwa 35 mm, zugemauert. Dieser Eigenart verdankt der Vogel auch seinen Namen.
Bereits im Februar vernimmt man den lauten, langgezogenen, Flötenton der Männchen. Das Weibchen legt im April oder Mai sechs bis acht rotbraun gefleckte Eier. Verläßt der Vogel seine Nisthöhle auch nur für kurze Zeit, deckt er die Eier mit Blättern zu. Die Brute dauert im Schnitt zwischen 14 und 15 Tagen, die Jungvögel bleiben nach dem Schlüpfen noch 22 bis 25 Tage im Nest. Beim Ausfliegen sind die jungen Kleiber schon sichere Flieger. Da der Kleiber bei uns eine der am frühesten brütenden Arten ist, können späte Fröste zum Tode der gesamten Brut führen. Eine zweite Brut wird in der Regel nicht versucht. Die ältesten beringten Vögel erreichten ein Alter von 9 Jahren.

 

Kleiber leben zur Vegetationszeit hauptsächlich von Insekten und Spinnen, zum Herbst hin auch von Samen verschiedener Laub- und Nadelbäume und von Sonnenblumen. Lieblingsnahrung der Kleiber sind allerdings Maden, weswegen sie auch oft Spechtmeisen genannt werden. Um Nüsse zu öffnen, bedienen sich Kleiber einer besonderen Technik. Sie klemmen die Nuß in eine Baumspalte oder Rindenritze und hämmern dort die gegen verrutschen gesicherte Nuß auf. Beim Klettern setzt er die Füße nicht neben- sondern übereinander. Er kann dadurch sowohl aufwärts als auch abwärts klettern.
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