Bongo Tragelaphus euryceros


Bongo Tragelaphus euryceros
Bewertung

Bongo

Klasse: Mammalia (Säugetiere) Bongo

Fotos:
Fort Worth Zoo

Ordnung: Artiodactyla (Paarhuftiere)
Familie: Bovidae (Antilopen, Rinder, Büffel, Bison, Ziegen und Schafe)
Gattung: Tragelaphus (Buschbock, Kudu, Nyala, Sitatunga und Bongo)
Art: Tragelaphus euryceros
Verbreitung: West- und mittelafrikanischer Regenwald, Bergwälder um Mount Kenya sowie in den Aberdare-Bergen Kenias.
Lebensraum: Dichter Regenwald oder Sekundärwald mit möglichst sumpfigem Untergrund. In Bergwäldern bis in Höhen von 3500 Metern.
Maße und Gewichte: Gewicht: ca. 220 kg
Schulterhöhe: 130 cm
Fortpflanzung: Bongo Da die scheuen Bongos in Freiheit nur sehr selten beobachtet werden können, ist man weitgehend auf Beobachtungen im Zoo angewiesen. Bongos haben ein ausgeprägtes Paarungsvorspiel. Dabei kreisen die Partner umeinander oder das Männchen folgt dem Weibchen auf Schritt und Tritt. Bleibt das Weibchen stehen, schnuppert der Bock an ihrem Genitalbereich. Die Empfängnisbereitschaft des Weibchens dauert nur drei Tage. Nach einer Tragezeit von 284 bis 286 Tagen wird dann ein einzelnes Junges geboren. Die Paare scheinen eine lebenslange Einehe zu führen.

 

Bongo Bongos bekommt man in Afrika auf Grund ihrer Lebensweise eher selten zu Gesicht. Das Fell der rotbraunen Tiere ist mit 12 bis 14 senkrechten weißen Streifen überzogen. Die Unterseite der Bongos ist schwarz. Beide Geschlechter tragen spiralig gewundene Hörner.

Bongo Obwohl an Salzlecken bereits Gruppen von 20 Bongos und mehr beobachtet wurden, geht man davon aus, daß die Tiere in Familienverbänden von nicht mehr als drei Tieren leben. Erwachsene Böcke sind leben gelegentlich auch als Einzelgänger.

In ihren Revieren nutzt diese Antilopenart feste Wechsel und bestimmte Kotabsatzstellen. Die vorwiegend nachtaktiven Tiere traben mit vorgestrecktem Kopf und an den Körper angelegten Hörnern recht flink auch durch dichtestes Unterholz. Zur Ernährung nutzen Bongos Blätter, Triebe und Rinde mit Ausnahme von Bambus. Obwohl Bongos in freier Wildbahn nicht sehr häufig vorkommen gelten sie offiziell noch nicht als gefährdet.

 

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