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Koyote Canis latrans

Kojote

Gattung Canis Latrans

Maße und Gewicht: Ein Kojote wird bis 110 cm lang und eine Schulterhöhe von 50 cm
Ein Kojote kann ein Gewicht von 14 bis 22kg erlangen

Farbe Im Gegensatz zu anderen Tieren, kann man beim Kojoten keine
bestimmte Farbe festlegen. Sie geht von verschiedenen
gelbbraun Tönen bis zu graubraun. Nur die Kehle und die Brust des
Kojoten ist immer weiß.

Lebensraum Der Lebensraum des Kojoten erstreckt sich von Nord Kanada und
Alaska in die USA bis nach Costa Rica. Ein Koyote kann sowohl in
der Prärie, wie auch im dichten Wald überleben.

Nahrung Kojoten gelten im Allgemeinen als Aasfresser, Aas ist auch ein
Bestandteil der Nahrung. Allerdings jagt er seine meiste Nahrung
selbst. Zu 90 % gehören hierzu Hasen und Mäuse. Seltener stehen
Vögel, Füchse und Schlangen auf dem Speiseplan. Zusätzlich
werden noch Beeren und Früchte verspeist.

Auch wenn der Kojote dem kleinen Wolf so stark ähnelt, gibt es einige Unterschiede. Der Kojote ist eindeutig kleiner und schlanker als der Wolf. Er hat kürzere Beine, eine schmalere Schnauze, dafür aber größere Ohren.
Eindeutiges Kennzeichen eines Kojoten, ist der lange, buschige Schwanz, den er meistens am Boden lang schleift.

Kojoten paaren sich nicht nur untereinander. Oft ist es schon zur Paarung von Kojoten und Haushunden gekommen. Die Gattung, die daraus entsteht, nennt man in Nordamerika Coydogs. Oft sehen diese Tiere, wie besonders große Kojoten aus. Es kommt auch vor, dass ein Kojote sich mit einem Rotwolf paart. Die Paarung mit einem Wolf ist recht unwahrscheinlich, da der Kojote, vom Wolf gejagt wird. Es wird angenommen, dass ein Rotwolf, eine Mischung aus einem Kojoten und einem Wolf ist. Kojoten tragen ca. 60 Tage, bei einem Wurf kommen 4 bis 6 Jungtiere zur Welt. Sie werden von den Eltern zusammen ernährt. Mit ca. einem Jahr ist der Kojote geschlechtsreif. Ein Kojote hat eine Lebenserwartung von 6 Jahren.

In Amerika gehören die Kojoten nicht zu den geschützten Arten. Während sein größter Feind, der Wolf immer seltener wird, ist der Kojote an vielen Orten, an die Spitze der Nahrungskette gelangt. Seit 1950 ist der Kojote in Neuengland fest angesiedelt, inzwischen machen sich die großen Kojotenrudel selbst in den amerikanischen Großstädten breit. Hier ernähren sie sich hauptsächlich von menschlichen Abfällen. Der Kojote greift in der Regel den Menschen nicht an.

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Chamäleon

Chamäleon

Klasse: Reptilia (Reptilien)

Ordnung: Squamata (Schuppenkriechtiere)

Familie: Chamäleons

Verbreitung: Afrika, Madagaskar, Südspanien, Arabien, Indien und Sri Lanka

Maße und Gewicht: Körperlänge bis ca. 60 cm

Fortpflanzung:
Etwa vier Wochen nach der Begattung legt das Weibchen bis zu 36 Eier ab. Anschließend kann es bis zu zwei Monate, bei manchen Arten sogar noch länger dauern, bis die Jungen schlüpfen. Sind sie aber erst mal geschlüpft wachsen sie danach sehr schnell heran.
In kühleren Regionen kommt es aber auch dazu, dass einige Chamäleonarten voll entwickelte Jungen auf die Welt bringen, da der Boden dort nicht genügend wärme für die Entwicklung der Jungen bietet.

Das Chamäleon ernährt sich hauptsächlich von Insekten und kleineren Wirbeltieren. Aber es gibt auch einige Arten, die zusätzlich auch noch Früchte und Gemüse fressen. Das Reptil ist vollständig auf ein Leben in den Bäumen angepasst. Mit seinen Füßen ist es in der Lage, einen Ast ganz zu umschließen, um sich so sicher fest zu halten. Auch der Schwanz dient ihn als eine weitere zusätzliche Kletterhilfe. Auch ist der ganze Körper so aufgebaut, dass er in der Lage ist die verschiedenen Teile der Pflanzen zu imitieren, sodass es sich perfekt tarnen kann. Schließlich ist es auch noch in der Lage seine Hautfarbe zu verändern. Dies ist jedoch nicht nur ein Weg um sich zu tarnen, sondern dient in erster Linie zur Kommunikation zwischen den Tieren.
Ein Chamäleon wächst von Geburt bis zum Ende seines Lebens an immer weiter. Jedoch ist seine Oberhaut nicht in der Lage ebenfalls mit zu wachsen. Daher muss das Tier immer mal wieder seine alte Haut abwerfen. Dies ist jedoch kein Problem, da noch vorher dem Chamäleon eine neue Haut nach wächst. Anhand der abgestoßenen Haut kann man anschließend Rückschlüsse darüber ziehen, wie es dem Tier gesundheitlich geht. Denn wenn die Haut in einem Stück abgeht bedeutet es, dass das Tier eindeutig gesund ist.

Als Haustier ist das Chamäleon in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Jedoch stellt es an seinen Umgebung ganz bestimmte Anforderungen. So mögen die Tiere in erster Linie lebendiges Futter, viel frische Luft und trotzdem eine hohe Luftfeuchtigkeit. Auch muss das Terrarium so gestaltet sein, dass sich das Tier dort wohl fühlen kann. Ausserdem gibt es auch einige Arten die auch bei der Temperatur besondere Bedürfnisse haben. Daher sollte man die Entscheidung ein Chamäleon als Haustier nicht leichtfertig treffen.

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Tierforen

Mittlerweile gibt es ja fast über jede Tierart ein Forum. Wir wollen hier mal ein paar Auflisten bei welchen es sich lohnt einen Blick hineinzuwerfen.

Für Allgemeine Tierarten mit einer grösseren Spanne an Tieren empfehlen wir die drei Foren

Tierforum.de & DasHaustierforum.de & Forum-Haustiere.de

Beide Foren haben ein sehr angenehmes Moderatoren-Team und sind seriös geführt.

Sollte es etwas spezifischer sein so empfehlen wir für Katzen-Themen das Katzenforum von Kitticat.de und für Hunde-Themen das Hundeforum von Hundeseite.de, auch diese beiden Foren haben eine lebhafte Community und sind stets bemüht mit hilfreichen Antworten beseite zu stehen.

Ein neues Design hat auch das Pferdeforum mit dem Namen aufTrab.de. Ein Besuch lohnt sich bestimmt!

Als letztes ein kleiner persönlicher Tipp und zwar gibt es ein tolles Australian Shepherd Forum zu der Hunderasse.

Viel Spass beim surfen!

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Axishirsch Axis axis

Axishirsch

Klasse: Mammalia (Säugetiere)
Fotos:
Ordnung: Artiodactyla (Paarhuftiere)
Familie: Cervidae (Hirsche)
Gattung: Axis (Axishirsche)
Art: Axis axis
Verbreitung: Indien und Sri Lanka
Lebensraum: Waldland, Wälder und Lichtungen in der Nähe von Flüssen
Maße und Gewichte: Körperlänge: bis 140 cm
Gewicht: bis 100kg (Männchen)
Widerristhöhe: 95 cm
Schwanzlänge: 25 cm
Geweihlänge: bis 75 cm
Fortpflanzung: Als tropische Hirsche kennen die Axis weder Sommer noch Winter. Daher gibt es bei ihnen auch keine festen Paarungszeiten. Dies führt bei den in Gefangenschaft lebenden Tieren in Zoos und Parks dazu, das der Nachwuchs auch im Winter geboren werden kann. Nach einer Tragezeit von rund 230 Tagen kommen im Schnitt zwei Kälber zur Welt. Drillingsgeburten sind möglich, aber sehr selten.

 

Axishirsche bilden große Rudel mit einem erwachsenen Hirsch als Anführer. Die Tiere sind, ganz im Gegensatz zu dem im gleichen Verbreitungsgebiet lebenden Sambarhirsch auch tagaktiv. Nur während der heißesten Zeit des Tages ruhen die Tiere an kühlen, schattigen Plätzen aus. Die Hirsche leben von Gräsern, Kräutern und frischem Laub. Da in ihrer Heimat während des ganzen Jahres genügend Äsung zur Verfügung steht, sind Axishirsche nicht zu größeren Wanderungen gezwungen. Ausschließlich männliche Tiere sind mit einem Geweih ausgestattet. Dieses wird einmal im Jahr abgestoßen und wächst anschließend wieder neu. Das neue Geweih ist in der Regel größer und verzweigter als das des Vorjahres, so das ältere Hirsche deutlich an ihrem größeren Kopfschmuck zu erkennen sind. Zu den vielen natürlichen Feinden des Axishirsches zählen unter anderem der Tiger, der Leopard, die Streifenhyäne, der Goldschakal und das Sumpfkrokodil. Beim Herannahen von Feinden, mit Ausnahme des Krokodils, flüchten die Hirsche gerne in den Fluß und bringen sich schwimmend in Sicherheit.

 

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Basstölpel Sula bassana Northern Gannel Fou de Bassan

Basstölpel

Klasse: Aves (Vögel) Basstölpel
Fotos:
Martin Partsch
Ordnung: Pelecaniformes (Pelikane, Kormorane, Tölpel, Tropik- und Fregattvögel)
Familie: Sulidae (Tölpel)
Gattung: Sula (Tölpel)
Art: Sula bassana
englisch Northern Gannel
französisch Fou de Bassan
Verbreitung: Europa und Nordamerika. Während der winterlichen Wanderungen auch an der afrikanischen Westküste gastierend.
Lebensraum: Offene See, felsige Küsten und Klippen
Maße und Gewichte: Körperlänge (Männchen): 94 cm
Gewicht: bis 3,5 kg
Spannweite: 175 cm
Fortpflanzung: Basstölpel - Brutkolonie Basstölpel brüten an den steilen Felsenküsten und Klippen rund um den Nordatlantik und in der Nordsee. Die einzige nennenswerte Brutkolonie in der Nordsee befindet sich auf dem Bass Rock in Schottland. Diese Kolonie hat den Vögeln ihren Namen verliehen.
Von Ende März bis Ende Mai finden sich die Vögel zu Brutkolonien zusammen. Wie eine Zählung auf den äußeren Hebriden belegt, kann solch eine Kolonie mehr als 17.000 Paare umfassen. Auf dem vornehmlich felsigen Untergrund bauen beide Elternteile ein Nest aus Tang und Pflanzenfassern. Das Weibchen legt anschließend ein einzelnes, etwa 8 cm langes und 100 Gramm schweres Ei. Die eigentliche Brut dauert 43 bis 45 Tage. Das Küken wird 13 bis 14 Wochen lang mit vorverdauter Nahrung von den Eltern gefüttert. Gegen Ende der Zeit als Nestling verschlingt das Junge bereits ganze Fische.
Basstölpel - Brutkolonie Der Jungvogel verläßt noch flugunfähig das Nest und springt von den Klippen ins Meer. Die nächsten zwei bis drei Wochen verbringt der Nachwuchs auf dem Wasser, wird hier aber kaum noch gefüttert und muß für sich selbst sorgen. Wenn dann die Flügel endlich ausgewachsen sind, erhebt sich der junge Basstölpel in die Luft, muß aber das Starten und Landen auf festem Boden nun noch mühsam erlernen.
Erst im Alter von 4 bis 5 Jahren verlieren die Jungvögel ihr graubraunes Jugendgefieder und werden schneeweiß wie ihre Eltern. In freier Wildbahn können die Vögel bis zu 40 Jahre alt werden.

 

BasstölpelBasstölpel leben ausserhalb der Brutzeit meist nicht in Sichtweite der Küsten. Die in lebenslanger Einehe lebenden Vögel kehren aber immer wieder an den gleichen Ort zum Brüten zurück. Die ausschließlich von Fisch lebenden Vögel sind elegante Jäger. Ihr stromlinienförmiger Körper und die großen, mit Schwimmhäuten versehenen Füße machen aus den Tieren gute Taucher und Schwimmer. Aus Höhen von bis zu 40 Meter lassen sie sich in elegantem Sturzflug fallen und tauchen kopüber ins Wasser ein. Dabei schließen sich die Nasenlöcher automatisch. Der Schwung trägt die Vögel bis in eine Wassertiefe von 15 Meter. Meist tauchen die Vögel unter die Fische, um diese dann von unten her zu fangen. Die häufigsten Beutefische sind dabei Heringe, Sandaale und Makrelen.Als gute FLieger und Segler unternehmen Basstölpel weite Wanderungen. Besonders jüngere Vögel ziehen manchmal weit nach Süden bis in tropische Gewässer. Die Altvögel dagegen verlassen ihre sommerlichen Verbreitungsgebiete selten und überwintern einfach am südlichen Rand ihrer Gebiete.

Bis zur Jahrhundertwende um 1900 wurden die Kolonien der Basstölpel rücksichtslos geplündert und die Vögel waren akut vom Aussterben bedroht. Alle verbliebenen Brutplätze lagen nur noch an extrem unzugänlichen Steilwänden über der Brandung. Mitlerweile hat sich der Bestand wieder etwas erhohlt. Seit 1991 brüten auch etwa 70 Paare dieser eleganten Flieger auf Helgoland.

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Zwergseidenaffe Zwergseidenäffchen Cebuella pygmaea

Zwergseidenaffe

Klasse: Mammalia (Säugetiere) Zwergseidenäffchen
Fotos:
Ordnung: Primates (Primaten)
Familie: Callitrichidae (Krallenaffen)
Gattung: Cebuella (Zwergseidenaffe)
Art: Cebuella pygmaea
englisch Pygmy marmoset
französisch Ouistiti mignon
Verbreitung: Oberlauf des Amazonas, Ecuador, Kolumbien, Nordperu und Westbrasilien
Grafisch dargestellt auf der Verbreitungskarte.
Lebensraum: Tropische Wälder, Regenwald
Maße und Gewichte: Körperlänge: 16 cm
Schwanzlänge: 20 cm
Gewicht: 150 – 190 g
Fortpflanzung: Zwergseidenäffchen kennen keine feste Paarungszeiten. In einer Gruppe pflanzt sich jeweils nur das ranghöchste Weibchen fort. Nach einer Tragezeit von etwa 140 Tagen werden in der Regel zwei, manchmal drei Junge geboren. Die Jungtiere sind bei der Geburt bohnengroß und wiegen etwa 14 bis 16 g. Wie bei allen Krallenaffen gibt es bei Zwergseidenaffen eine Arbeitsteilung bei der Brutpflege: Das Männchen trägt die Jungen, die Mutter übernimmt die Jungen nur zum Säugen. Die Säugezeit dauert bis zu drei Monate. Bereits im Alter von 2 Jahren erreichen die Tiere die Geschlechtsreife. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Tiere wird auf über 10 Jahre geschätzt.

 

ZwergseidenäffchenZwerseidenäffchen haben runde Köpfe mit einer Mähne aus weichem Fell. Die einzelnen Haare sind grünlich gefärbt und weißen eine Reihe gelber Ringe auf. Daraus entsteht ein grünlich-grauer irisierender Gesamteindruck.Die Affen leben in kleinen sozialen Gruppen mit 2 bis 15 Mitglieder. Als kleinste Gattung der echten Affen verbringen sie praktisch ihr ganzes Leben in den Kronen der Urwaldbäume. Die Tiere verfügen an allen Fingern und Zehen außer der Großzehe über Krallen statt Nägel. Sie sind daher in der Lage, auch senkrechte Baumstämme flink zu erklettern.

Die Nahrung der Zwerseidenaffen besteht hauptsächlich aus Pflanzensaft. Die Tiere bohren dazu kleine Löcher in die Bäume, um den Saft trinken zu können. Man hat pro Quadratmeter schon sagenhafte 1300 dieser Zapfstellten gezählt. Neben dem Pflanzensaft ernähren sich die Äffchen gelegentlich auch von Insekten oder Früchten, aber eine große Rolle spielt diese Art der Nahrung bei der Futterbeschaffung nicht.

 

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Weißkopfseeadler Haliaeetus leucocephalus

Weißkopfseeadler

Klasse: Aves (Vögel) Weißkopfseeadler
Foto:
Ordnung: Falconiformes (Greifvögel)
Familie: Accipitridae (Adler, Habichte, altweltliche Geier, Weihe und Milane)
Gattung: Haliaeetus (Seeadler)
Art: Haliaeetus leucocephalus
Verbreitung: Nordamerika
Lebensraum: Laub- und Nadelwald in der Nähe von Süßwasser
Maße und Gewichte: Körperlänge: 95 cm
Gewicht: bis 4,5 kg
Spannweite: bis 250 cm
Fortpflanzung: Der Weißkopfseeadler nistet in Bäumen oder zwischen Felsen. Das Adlerweibchen legt dabei zwischen ein und drei Eier. Die Eier werden von beiden Elternteilen insgesamt etwa 35 Tage bebrütet. Die Jungen werden nach rund 10 Wochen flügge.

 

Der Weißkopfseeadler ist ein alleinlebender Greifvogel. Seine Nahrung besteht überwiegend aus Fisch. Selten erbeutet der Adler kleinere Vögel oder ein kleines Säugetier. In den letzten Jahren hat sich der Bestand dramatisch verringert. Dies wird neben Faktoren wie Einschränkung des Lebensraumes hauptsächlich auf die allmähliche Vergiftung durch DDT zurückgeführt. Der Adler steht an der Spitze der Nahrungskette und nimmt daher mit den Fischen entsprechende Mengen DDT auf, die der Körper nicht ausscheiden kann. Das Gift sammelt sich so im Laufe der Jahre an und kann zu Unfruchtbarkeit oder schwerer Krankheit und dem damit verbundenen frühen Tod der Tiere führen. Obwohl DDT seit vielen Jahren verboten ist, sind die Folgen dieses angeblichen „Pflanzenschutzmittels“ für die Umwelt auch heute noch nicht absehbar.
Weitere Informationen zum Seeadler finden Sie hier.
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Wolf Canis lupus

Wolf

Klasse: Mammalia (Säugetiere) Wolf
Foto:
German Wolf Association
Ordnung: Carnivora (Fleischfresser)
Familie: Canidae (Hunde, Wölfe, Koyoten, Schakale und Füchse)
Gattung: Canis (Hunde, Wölfe, Koyoten und Schakale)
Art: Canis lupus
Sound: Sound laden und abspielen (305 KByte)
Verbreitung: Eigentlich nur noch im Norden Nordamerikas und in Asien. Restbestände in Europa, Mexiko und Scandinavien
Lebensraum: gemäßigtes Grasland, Laubwald, Nadelwald, Arktis und Tundra
Maße und Gewichte: Körperlänge: bis 120 cm
Gewicht (Männchen): bis 40 kg
Fortpflanzung: Die Paarungszeit der Wölfe sind der Januar und der Februar. Obwohl wissenschaftlich nicht ganz geklärt, geht man heute davon aus, daß die Fortpflanzung sich auf das Leitpaar eines Rudels, die sogenannten Alpha-Wölfe, beschränkt. Nach einer Tragezeit von 60 – 63 Tagen bringt das weibliche Alphatier meist zwischen 4 und 6 Welpen zur Welt. Ein Wurf kann aber durchaus auch bis zu 14 Welpen umfassen. Die Jungen sind bei der Geburt blind und wiegen im Durchschnitt etwa 500g. Nach etwa 2 Wochen öffnen die Welpen ihre Augen und nach rund 3 Wochen verlassen sie zum ersten mal ihre Höhle.

 

Fotos:
Ralf SchmodeWolf

Wolf

Wolf

Wolf

Wolf

Wolf

Wölfin mit Nachwuchs

Wölfe leben in Rudeln von fünf bis fünfzehn Tieren, die in der Regel von einem Weibchen angeführt werden. Innerhalb des Rudels gelten sehr strenge hierarchische Strukturen. An der Jagd nach Nahrung ist das gesamte Rudel beteiligt. Zu den Hauptbeutetieren der Wölfe gehören Elche, Hirsche, Bisons und Dickhornschafe. Wenn es kein Großwild zu jagen gibt, begnügen sich Wölfe aber auch mit Kleintieren wie Biber, Hasen und Eichhörnchen. Leider reißen Wölfe auch immer wieder Nutztiere wie Schafe, Kühe oder Ziegen wodurch seine Wiedereinbürgerung immer wieder auf starke Ablehnung stößt. Zwar können Wölfe eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 65 km/h erreichen, lassen aber bei der Verfolgung ihrer Beute meist bereits nach rund einem Kilometer von der weiteren Verfolgung ab.
Wölfe bellen nur selten so wie unsere Hunde. Nur in Extremsituationen zur Warnung oder zur Verteidigung bellt ein Wolf. Statt dessen heulen die Tiere anhaltend. Dieses Heulen hat allerdings nicht die gleiche Funktion wie das Bellen bei Hunden. Das „berüchtigte“ Wolfsgeheul dient sowohl als Rufzeichen vor und nach der Jagd, als auch als Alarmzeichen oder Kontaktruf. Häufig scheinen Wölfe aber auch ohne erkennbaren Grund zu heulen.
Das Wölfe ihrem schlechten Ruf als „böse Bestie“ nicht so ganz gerecht werden, zeigt wohl der Umstand, daß es keinen glaubhaft dokumentierten Fall von einem Angriff eines Wolfes auf einen Menschen gibt.
Der Grauwolf wird von der Wissenschaft in verschiedene Unterarten eingeteilt. Diese Unterarten unterscheiden sich durch Abweichungen in Größe, Fellfarbe oder Körperbau, zählen aber alle zum Grauwolf.

Eurasische Unterarten von Canis Lupus:
Name: Wissenschaftlicher Name: Beschreibung:
Tundra Wolf Canis lupus albus Dieser Wolf lebt in der Tundra von Finnland bis nach Kamtschatka. Er ist ein großer Wolf mit langem, hellem Fell der seinem amerikanischen Gegenstück Canis lupus tundrarum sehr ähnlich ist.
Kein deutscher Name Canis lupus arabs Ein Wolf von kleiner Statur mit einem kurzen und dünnen Fell. Er lebt ausschließlich in Südarabien.
Steppen Wolf Canis lupus campestris Dieser eher kleine Wolf ist in den Wüsten und Steppen Zentralasiens beheimatet. Er besitzt ein grobes, kurzes Fell von stumpfgrauer Farbe
Kein deutscher Name Canis lupus hattai Einst lebte dieser Wolf auf der japanischen Insel Hokkaido. Diese Unterart ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgestorben.
Kein deutscher Name Canis lupus hodophilax Ausgestorben. Dieser Wolf lebte auf der japanischen Insel Hondo.
Tibetanischer Wolf Canis lupus laniger Ein Wolf von mittlerer Größe mit langem Fell. Er lebt in Zentralchina, der Manchurai, der Mongolei, Tibet und im südwestlichen Rußland.
Gemeiner Wolf Canis lupus lupus Unser heimischer Wolf. Er lebte einstmals in ganz Europa bis in die Wälder Russlands. Das mittelgroße Tier mit rauhem, dunklem Fell kommt leider nur noch geringen Restbeständen vor.
Pallipeswolf Canis lupus pallipes Diese Wolfsart ist im Gebiet von Iran bis nach Indien verbreitet.

 

Nordamerikanische Unterarten von Canis Lupus:
Name: Wissenschaftlicher Name: Beschreibung:
Kenai Peninsula Wolf Canis lupus alces Ausgestorben. Ein Wolf, der in Alaska lebte und sehr groß wurde. Die Artbestimmung wurde nur anhand von Schädelfunden vorgenommen.
Melville Island Wolf Canis lupus arctos Ein weißer Wolf von mittlerer Größe der nur auf den arktischen Inseln von Melville Island bis Ellesmere Island lebt.
Mexikanischer Wolf Canis lupus baileyi Der kleinste Nordamerikanische Wolf lebt in der Sierra Madre und Umgebung.
Neufundland Wolf Canis lupus beothucus Ausgestorben. Eine weiße Wolfsart von mittlerer Größe.
Banks Island Tundra Wolf Canis lupus bernardi Eine Wolfsart, die in den nordwestlichen Gebieten von Banks Island lebt. Ein großes Tier mit weißem Fell, welches auf dem Rücken schwarze Spitzen hat.
Britisch Columbian Wolf Canis lupus columbianus Eine der größten lebenden Wolfsarten. Die grau bis schwarzen Tiere werden bis zu 65 Kg schwer. Ihr Lebensraum ist British-Columbien in Kanada.
Vancouver Island Wolf Canis lupus crassodon Ein grauschwarz gefärbter Wolf von mittlerer Größe.
Cascade Mountains Wolf Canis lupus fuscus Ein Wolf mit zimtfarbenem Fell. Vermutlich bereits ausgestorben.
Hudson Bay Wolf Canis lupus hudsonicus Eine Wolfsart mit hellem Fell und durchschnittlicher Größe. Die Population lebt westlich und nördlich der Hudson Bay, immer auf den Spuren der Karibuherden.
Kein Name Canis lupus griseoalbus Die Existenz dieser Wolfsart ist bislang nicht bewiesen. Sie leben angeblich in Zentral-Manitoba und im nördlichem Saskatchewan.
Northern Rocky Mountain Wolf Canis lupus irremotus Eine in den USA ausgestorbene Wolfsart. Im südlichen Alberta in Kanada soll es noch Exemplare geben.
Labrador Wolf Canis lupus labradorius Eine im nördlichen Quebec und Labrador vorkommende Art. Die Fellfarbe kann von dunkelgrau bis fast weiß variieren.
Alexander Archipelago Wolf Canis lupus ligoni Eine sehr kleine nordamerikansche Wolfsart. Kurzes, schwarzes Haarkleid mit grauem Unterfell sind normal.
Eastern Timber Wolf Canis lupus lycaon Der am weitesten verbreitete Wolf. Lebt in den östlichen USA bis nach Florida und Minnesota. Die Färbung des Fells variiert in jeder erdenklichen Farbe.
Mackenzie Tundra Wolf Canis lupus mackenzii Der Lebensraum dieser Unterart ist die arktische Küste westlich des Mackenzie-River und südlich Great Bear Lake.
Baffin Island Tundra Wolf Canis lupus manningi Der kleinste aller arktischen Wölfe lebt ausschließlich auf Baffin Island
Mogollon Mountain Wolf Canis lupus mogollonensis Ausgestorben. Lebensraum war Zentral-Arizona und Neu-Mexiko.
Texas Grey Wolf Canis lupus monstrabilis Ausgestorben. Lebensraum war Texas und das nördliche Mexiko.
Great Plains oder Buffalo Wolf Canis lupus nubilus Ausgestorben. Lebte einst im südlichen Manitoba und Saskatchewan in Kanada.
Mackenzie Valley Wolf Canis lupus occidentalis Eine der größten Wolfsarten Nordamerikas. Sie lebt im oberen Mackenzie River Valley und weiter im Süden bis nach Alberta. Die Fellfarbe reicht von fast schwarz bis zu reinem Weiss.
Greenland Wolf Canis lupus orion Gilt als Ausgestorben.
Interior Alaskan Wolf Canis lupus pambisileus Eine der großen Wolfsarten. Lebensraum ist das innere Alaskas mit Ausnahme der Küsten und der Tundra.
Alaska Tundra Wolf Canis lupus tundrorum Großer Wolf mit langem Fell. Lebt in den Tundragebieten der arktischen Küste Alaskas.
Southern Rocky Mountain Wolf Canis lupus youngi Ausgestorben. Lebte einst in den Bergregionen von Utah, Nevada und Colorado.
Weitere Informationen zum Thema Wolf finden Sie auf folgenden Seiten:
Deutsche Wolfsgemeinschaft e.V.
German Wolf Association
Das zentrale Vereinsziel der Deutschen Wolfsgemeinschaft ist der Schutz der Wölfe nicht nur, aber insbesondere in Deutschland und die damit verbundene Wegbereitung für ein erfolgreiches Zusammenleben der Bevölkerung mit dem Wolf.
Amarok – Wo die Wölfe heulen Viele Infos über Wölfe: Herkunft, Jagd, Beutetiere, Welpenaufzucht, Unterarten, Verbreitung und Lebensraum, Gefährdung, Hund und Wolf, Wolf und Mensch, Märchen und Lügen über Wölfe, Wolfforum u.v.m.
Thoddys Wolf-Kinderclub Viele Informationen rund um den Wolf bietet Thoddys Wolf-Kinderclub. Die Clubmitgliedschaft ist nicht kostenlos.
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Waschbär Procyon lotor

Waschbär

Klasse: Mammalia (Säugetiere) Waschbären
Foto:
Ordnung: Carnivora (Fleischfresser)
Familie: Procyonidae (Waschbären, Katzenbären und Coatis)
Gattung: Procyon (Waschbären)
Art: Procyon lotor
Verbreitung: vom Süden Kanadas bis nach Panama
Lebensraum: Laubwald, Nadelwald und gemäßigtes Grasland
Maße und Gewichte: Körperlänge: bis 60 cm
Gewicht: bis 12 kg
Fortpflanzung: Die Paarung der Waschbären erfolgt im Frühling oder Frühsommer. Nach einer Trächtigkeit von rund 9 Wochen bringt das Weibchen etwa 5 Junge zur Welt. Die Jungen sind nach etwa 17 Wochen entwöhnt. Die Geschlechtsreife erreichen Waschbären im Alter von 2 Jahren.

 

Waschbären sind vorwiegend Einzelgänger. Die Männchen beanspruchen feste Territorien mit einer Größe bis zu 50 Km2. Die Tiere ernähren sich von einer Mischung aus pflanzlicher Nahrung wie Beeren, Trauben oder Eicheln und einem gewissen Nahrungsanteil tierischen Ursprungs wie etwa Eier, Insekten oder Schalentiere. Andere Wirbeltiere gehören eigentlich nicht zu Ihrer Nahrung der Waschbären. Obwohl die Tiere keinen Winterschlaf halten, fressen sich Waschbären im Sommer und Herbst eine Fettschicht für den Winter an. Seinen Namen hat das Tier von der Angewohnheit, seine Nahrung vor dem Verzehr zu waschen. Wenn der Waschbär dazu kein Wasser finden kann, reibt er zumindest das Futter mit seinen Pfoten ab, um groben Schmutz zu entfernen. Waschbären bevorzugen die Nacht zur Futtersuche.
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Zebra Equus quagga Tigerpferd

Zebra

Klasse: Mammalia (Säugetiere) Zebra
Ordnung: Perissodactyla (Unpaarhuftiere)
Familie: Euqidae (Pferde, Esel und Zebras)
Gattung: Equus (Pferde, Esel und Zebras)
Art: Equus quagga
Alias: Tigerpferd
Sound: Sound laden und abspielen (142 KByte)
Verbreitung: Afrika, südlich der Sahara
Lebensraum: Savanne und lichte Wälder
Maße und Gewichte: Körperlänge: bis 220 cm
Gewicht: bis 360 kg
Fortpflanzung: Nach einer Tragezeit von rund einem Jahr wird ein einzelnes Fohlen geboren. Bis zur Entwöhnung dauert es etwa 34 Wochen. Die Geschlechtsreife erreichen Zebras mit rund 2 Jahren.

 

Zebra Zebras ernähren sich ausschließlich von Gras und Kräuttern. Sie leben in kleinen Gruppen mit bis zu 20 Tieren. Eine solche Gruppe besteht aus einem Hengst mit bis zu sechs Stuten und deren Fohlen. Jungesellen und halbwüchsige Hengste bilden eigene Gruppen. Da Zebras keine Territorien beanspruchen und daher auch keine Gebietskämpfe austragen, kann man diese Tiere, vor allem während der Trockenzeit, auch in recht großen Herden sehen. Die gemischten Gruppen sind recht dauerhaft in ihrer Zusammenstellung. Stirbt der Hengst oder zieht sich in hohem Alter von der Führung seiner Gruppe zurück, wird in der Regel die gesamte Gruppe von einem anderen Hengst übernommen. Der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe ist sehr groß. Auch wenn die Mitglieder einer Gruppe, zum Beispiel bei der Tränke, zeitweilig eigene Wege gehen, finden sie sich anschließend wieder zusammen. Die Mitglieder erkennen sich untereinander sowohl am Geruch, wie auch an der Stimme und an der Zeichnung. Diese Zeichnung ist, so ähnlich sich die Tiere auch scheinbar sind, bei jedem Zebra verschieden. Ein weiterer Aspekt des sozialen Zusammenhalts einer Gruppe ist die Zebra gegenseitige Fellpflege. Alle Körperteile, die ein Zebra nicht selbst erreichen kann, werden von einem anderen Tier gepflegt. Dazu stellen sie sich parallel zueinander und bearbeiten Hals, Mähne und Rücken des anderen. In Tierfilmen ist öfter auch ein Vogel auf dem Rücken der Tiere zu sehen. Dieser Vogel ist ein Madenhacker, der Hautschmarotzer vertilgt, die das Zebra plagen. In freier Wildbahn können Zebras durchaus 20 Jahre alt werden, in Tiergärten bei entsprechender Pflege auch schon mal bis zu 30 Jahre. Eine weitere Zebraart ist das Bergzebra (Equus zebra). Sie sind echte Bergtiere und erklettern auch steile Felswände. Ihr soziales Verhalten unterscheidet sich nicht von ihren Verwandten in der Steppe. Schlußendlich wäre noch das Grevyzebra (Equus grevyi) zu nennen. Mit einer Schulterhöhe von 1,50 Metern die größte Zebraart. Es kommt nur in Kenia und in Teilen von Äthiopien und Somalias vor. Ihr Sozialverhalten unterscheidet sich ganz erheblich von dem der Steppen- und Bergzebras. Die Hengste besetzen feste Territorien, die sie ganz energisch verteidigen. Auch gibt es keine dauerhaften Bindungen mit anderen Familiengruppen.

 

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