Rotfeuerfisch (Pterois volitans)

Der Rotfeuerfisch ist ein tagaktiver aber träger Raubfisch. Da er kein besonders guter Schwimmer ist, verlässt er sich voll und ganz auf seine Tarnung. Durch seine Färbung und seine Streifen verschmelzen seine Umrisse mit den Korallen. Dort wartet er geduldig, bis ein kleiner Fisch in seine Reichweite kommt und fängt ihn dann. Der Rotfeuerfisch gehört zu den giftigsten Fischen im Riff.


Rotfeuerfisch Steckbrief

Klasse:Osteichthyes (Knochenfische)
Ordnung:Scorpaeniformes (Panzerwangenartige)
Familie:Scorpaenidae (Drachenköpfe)
Gattung:Pterois (Rotfeuerfische)
Art:Pterois volitans
Verbreitung:indischer Pazifik mit Außnahme von Hawaii
Lebensraum:Korallenriffe in Küstengewässern
Maße und Gewichte:Körperlänge: ca 35 cm
Fortpflanzung:Über die Fortpflanzung des Rotfeuerfisches ist nicht viel bekannt. Die Eier treiben nach dem Ablaichen frei im Wasser. Nach einer relativ langen Zeit als Jungfische lassen sich Rotfeuerfische in einem Korallenriff nieder.

Äußerliche Merkmale des Rotfeuerfisch

Du solltest einem Rotfeuerfisch nicht in die Quere kommen, wenn er hungrig ist. Versteckt euch, wenn ihre Stacheln nach vorne zeigen. Diese Fische können das Achtfache ihres Gewichts verschlingen, und ihre Mägen können sich bis zu 30 Mal vergrößern.

Der Rotfeuerfisch (Pterois volitans), ein außergewöhnlicher Fisch, der manchmal von Fischliebhabern gehalten wird, ist eine der bekanntesten Arten. Dieser mandelförmige Fisch hat lange, komplexe Flossen und tödliche Stacheln und ist mit roten und weißen Zebrastreifen versehen. Sie erreichen eine maximale Größe von 12 bis 15 Zentimetern und leben bevorzugt in felsigen Korallengebieten, wo sie kleine Fische und Krebstiere jagen, bevor sie sich in Spalten zurückziehen. Pterois volitans unterscheidet sich von anderen Skorpionfischarten durch 13 tödliche Rückenstacheln anstelle von 12 und 14 lange, federartige Bruststrahlen. Die Afterflosse besteht aus drei Stacheln und 6-7 Strahlen. Pterois volitans kann bis zu 38 Zentimeter lang werden. Rotfeuerfische können zwischen 10 und 18 Jahren alt werden.

Rotfeuerfische passen sich mit ihrer rot-weiß gestreiften Färbung über den gesamten Körper. Wie bereits erwähnt, halten sich Rotfeuerfische gerne in Korallenriffen auf, so dass die Färbung ihres Körpers ihnen hilft, sich in ihrem Lebensraum zu tarnen. Dies hilft ihm, Beute zu fangen und sich vor anderen Raubtieren zu schützen.

Vorkommen und Lebensraum des Rotfeuerfisch

Obwohl er im Indopazifik beheimatet ist, wurde der Rotfeuerfisch in den Atlantik eingeschleppt und ist heute entlang der US-Küste von North Carolina bis Florida sowie auf den Bahamas und in der Karibik zu finden. Weit weg von ihrer Heimat sind Rotfeuerfische nicht willkommen. Sie müssen jedoch nicht um den halben Globus fliegen, um sie zu sehen. Rotfeuerfische sind in fast allen marinen Lebensräumen in warmen tropischen Gewässern zu finden. Rotfeuerfische wurden auf hartem Grund, in Mangroven, Seegras, Korallen und künstlichen Riffen in Wassertiefen von 1 bis 100 Meter (wie Schiffswracks) entdeckt. Rotfeuerfische können aufgrund ihres großen Kopfes und Mauls Fische und wirbellose Tiere (Krabben, Garnelen usw.) bis zur Hälfte ihrer Körperlänge verschlingen. Wenn sie ausgewachsen sind, konzentrieren sich Rotfeuerfische fast ausschließlich auf Fischbeute, zu der auch Jungtiere von für die Freizeitgestaltung und den Handel wichtigen Arten wie Zackenbarsch und Schnapper gehören können.

Rudel- und Sozialverhalten

Rotfeuerfische verbringen die meiste Zeit ihres Lebens allein und schützen ihr Revier stark vor anderen Rotfeuerfischen und anderen Fischarten. Als Jungtiere und während der Laichzeit können sie sich in kleinen Gruppen aufhalten.

Fortpflanzung und Sexualverhalten des Rotfeuerfisch

Rotfeuerfische können sich das ganze Jahr über fortpflanzen. Für den Rest ihres Lebens geben geschlechtsreife Weibchen (>1 Jahr alt) alle drei Tage 50.000 Eier ab. Da sich die meisten Rifffische nur einmal im Jahr fortpflanzen, können die Rotfeuerfischpopulationen schnell größer werden als die einheimischen Fische. In ihrem invasiven Gebiet haben Rotfeuerfische keine natürlichen Fressfeinde. Sie sind etwa zwei Jahre alt, wenn sie die Erwachsenengröße erreichen. Wenn weibliche Rotfeuerfische eine Länge von 7-8 Zoll erreichen, also etwa ein Jahr alt sind, werden sie geschlechtsreif und legen Eier ab. In einem Jahr kann ein Rotfeuerfischweibchen bis zu zwei Millionen Eier legen, d. h. 10.000 bis 30.000 Eier alle vier Tage.

Gefährdung der Tierart

Rotfeuerfische werden als „invasive Art“ beschrieben, denn sie schaden Korallenriffen, anderen marinen Ökosystemen sowie kommerziellen und für die Freizeitgestaltung wichtigen Fischen. Die NOAA und ihre Verbündeten bemühen sich, die weitere Ausbreitung zu begrenzen und zu verhindern.

Video über Rotfeuerfisch

Tierenzyklopädie

Tierenzyklopädie – das kompakte Tierlexikon

Social