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Goldbauch-Quetzal

Der Goldbauch-Quetzal, wissenschaftlich als Trogon surrucura bekannt, ist ein faszinierender Vogel aus der Familie der Trogone (Trogonidae). Diese Tiergruppe zeichnet sich durch ihre leuchtenden Farben und einzigartigen Merkmale aus, die sie zu einem besonderen Anblick in ihrem natürlichen Lebensraum machen. Der Goldbauch-Quetzal ist dabei keine Ausnahme und besticht durch sein prächtiges Federkleid, welches ihn nicht nur zu einem beliebten Forschungsobjekt, sondern auch zu einem begehrten Motiv für Naturbeobachter macht.

Der Vogel findet sich in den Wäldern Südamerikas, wo er in den Baumkronen ein eher zurückgezogenes Leben führt. Seine Präsenz verrät er meist nur durch seinen charakteristischen Gesang oder das Funkeln seiner Federn im Sonnenlicht. Der Goldbauch-Quetzal nimmt innerhalb seines Habitats eine wichtige ökologische Rolle ein, unter anderem als Verbreiter von Samen, was zur Erhaltung der Artenvielfalt in den Wäldern beiträgt.

In seiner Erscheinung zeigt der Goldbauch-Quetzal ein typisches Merkmal der Trogone: die Männchen präsentieren eine besonders auffällige Färbung, während die Weibchen eher unauffällige, aber dennoch schöne Farbtöne aufweisen. Dieses ausgeprägte Geschlechtsdimorphismus hilft bei der Partnersuche und betont die Zurschaustellung bestimmter Verhaltensweisen während der Balzzeit.

Obwohl der Goldbauch-Quetzal nicht zu den bedrohten Arten zählt, sieht er sich dennoch mit Herausforderungen konfrontiert. Lebensraumverlust durch Abholzung und Störungen durch menschliche Aktivitäten können seinen Bestand beeinträchtigen. Der Erhalt seines Lebensraumes und somit der Schutz des Goldbauch-Quetzals sind deshalb von großer Bedeutung für die Biodiversität seiner heimischen Regionen.

Goldbauch-Quetzal Fakten

  • Klasse: Vögel (Aves)
  • Ordnung: Trogoniformes (Trogone)
  • Familie: Trogonidae (Trogone)
  • Gattung: Trogon
  • Art: Roter Quetzal (Trogon rufus)
  • Verbreitung: Mittel- und Südamerika; von Honduras bis ins nördliche Argentinien
  • Lebensraum: Tropische Wälder, Nebelwälder
  • Körpergröße: ca. 23 bis 30 cm
  • Gewicht: ca. 40 bis 70 g
  • Soziales Verhalten: Territorial, manchmal in Paaren oder kleinen Gruppen
  • Fortpflanzung: Höhlenbrüter; legt 2-4 Eier, Brutzeit ca. 17 Tage
  • Haltung: Nicht für gewöhnliche Haustierhaltung geeignet, eher in Zoologischen Gärten

Systematik Goldbauch-Quetzal ab Familie

Goldbauch-Quetzal Herkunft und Lebensraum

Der Goldbauch-Quetzal, wissenschaftlich als Trogon surrucura bezeichnet, zählt zu den Vogelarten der Familie der Trogonidae. Diese Art beheimatet die neotropischen Wälder Südamerikas, wo sie insbesondere in den südlichen und südöstlichen Regionen Brasiliens anzutreffen ist. Darüber hinaus erstreckt sich ihr Verbreitungsgebiet über Teile Paraguays und in den Nordosten Argentiniens.

Die bevorzugten Habitate des Goldbauch-Quetzals sind subtropische und tropische Wälder in Gebirgslagen sowie Nebel- und Regenwälder in Küstennähe. Innerhalb dieser Biotope findet die Art geeignete Lebensbedingungen in Höhenlagen von bis zu 2.000 Metern über dem Meeresspiegel. Der Goldbauch-Quetzal zeigt eine Vorliebe für dicht bewaldete Regionen mit einem reichen Unterholz aus Farnen und anderen Schattenpflanzen, was ihm Schutz und ausreichende Nahrung in Form von Früchten und Insekten bietet.

Die Verbreitung des Goldbauch-Quetzals korreliert eng mit dem Vorhandensein intakter Waldökosysteme. Hervorzuheben ist, dass dieser Vogel als ein Indikator für die Gesundheit seines natürlichen Lebensraumes gilt. Anthropogene Aktivitäten, insbesondere die Rodung von Wäldern für Landwirtschaft und Siedlungsentwicklung, stellen zunehmend eine Bedrohung für den Lebensraum dieser Art dar und beeinträchtigen somit ihren Erhaltungszustand.

Goldbauch-Quetzal äußere Merkmale

Der Goldbauch-Quetzal ist ein Vogel von beträchtlich anmutiger Erscheinung, dessen äußerliche Merkmale von einem prächtigen Farbspiel gezeichnet sind. Das Männchen präsentiert ein glänzendes, smaragdgrünes Gefieder am Kopf und am Rücken, wobei die Oberseite oft einen metallischen Schimmer aufweist. In starkem Kontrast dazu steht der leuchtend goldgelbe Bauch, der dem Vogel seinen Namen verleiht. Auch die Unterseite des Schwanzes zeigt dieses strahlende Gelb.

Die Flügel des Goldbauch-Quetzals zeichnen sich durch eine dunklere, oft schwarz-graue Färbung mit feinen weißen Sprenkeln aus. Die Brust weist eine eher ruhige, grüngelbe Tönung auf, die nahtlos in die leuchtendere Farbe des Bauches übergeht.

Auffallend ist der lange, gegabelte Schwanz des Männchens, welcher das Erscheinungsbild majestätisch abrundet. Die zentralen Schwanzfedern sind stark verlängert und schwanken elegant beim Fliegen oder bei der Balz. Die Weibchen des Goldbauch-Quetzals hingegen haben einen deutlich kürzeren, nicht gegabelten Schwanz und ihr Gefieder ist insgesamt unauffälliger, überwiegend in Brauntönen gehalten.

Die Augen des Goldbauch-Quetzals sind von einem runden, durchdringenden Blick und von einer dunkelbraunen Farbe. Um die Augen herum lassen sich dezente, weiße kreisförmige Muster erkennen, die das Gesicht markant hervorheben. Der Schnabel ist kräftig, leicht gebogen und von einer dunklen, oft ins Schwarze gehenden Nuance.

Soziales Verhalten

Die Recherche hat keine Informationen zum Sozialverhalten des Goldbauch-Quetzals ergeben.

Paarungs- und Brutverhalten

Die Recherche hat leider keine Informationen über das Brut- und Paarungsverhalten des Goldbauch-Quetzals ergeben.

Goldbauch-Quetzal Gefährdung

Der Goldbauch-Quetzal ist als Vogelart, die in bestimmten Waldhabitaten in Südamerika lebt, potenziell durch Entwaldung gefährdet. Die Zerstörung und Fragmentierung von Wäldern aufgrund von Abholzung für landwirtschaftliche Zwecke, der Ausdehnung von Siedlungsgebieten oder für kommerzielle Holzgewinnung kann zu einem signifikanten Lebensraumverlust für den Goldbauch-Quetzal führen. Dies kann die Art direkt beeinträchtigen, da sie spezifische Bedingungen in Bezug auf das Nist- und Ernährungsumfeld benötigt. Die fortschreitende Entwaldung gefährdet nicht nur den Lebensraum des Goldbauch-Quetzals, sondern stört auch dessen Fortpflanzungsbedingungen, indem die Verfügbarkeit geeigneter Nistplätze abnimmt.

Zum Schutz des Goldbauch-Quetzals werden Gebiete seines Lebensraums in Naturschutzgebieten gesichert. Diese Schutzgebiete sollen die natürliche Umgebung erhalten und eine stabile Population der Art gewährleisten, indem sie die größten Bedrohungen minimieren. Zudem sind Anstrengungen im Rahmen von internationalen Umweltschutzabkommen zur Reduzierung von Entwaldung und zur Durchsetzung von nachhaltigen Bewirtschaftungspraktiken von Bedeutung. Durch den Schutz der Wälder erhalten nicht nur Goldbauch-Quetzale, sondern auch zahlreiche andere Tier- und Pflanzenarten, die in diesen Ökosystemen leben, eine Überlebenschance. Dabei spielen sowohl staatliche Maßnahmen als auch das Engagement von nichtstaatlichen Organisationen und der lokalen Bevölkerung eine wesentliche Rolle.