Zebra Equus quagga Tigerpferd


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Zebra

Klasse: Mammalia (Säugetiere) Zebra
Ordnung: Perissodactyla (Unpaarhuftiere)
Familie: Euqidae (Pferde, Esel und Zebras)
Gattung: Equus (Pferde, Esel und Zebras)
Art: Equus quagga
Alias: Tigerpferd
Sound: Sound laden und abspielen (142 KByte)
Verbreitung: Afrika, südlich der Sahara
Lebensraum: Savanne und lichte Wälder
Maße und Gewichte: Körperlänge: bis 220 cm
Gewicht: bis 360 kg
Fortpflanzung: Nach einer Tragezeit von rund einem Jahr wird ein einzelnes Fohlen geboren. Bis zur Entwöhnung dauert es etwa 34 Wochen. Die Geschlechtsreife erreichen Zebras mit rund 2 Jahren.

 

Zebra Zebras ernähren sich ausschließlich von Gras und Kräuttern. Sie leben in kleinen Gruppen mit bis zu 20 Tieren. Eine solche Gruppe besteht aus einem Hengst mit bis zu sechs Stuten und deren Fohlen. Jungesellen und halbwüchsige Hengste bilden eigene Gruppen. Da Zebras keine Territorien beanspruchen und daher auch keine Gebietskämpfe austragen, kann man diese Tiere, vor allem während der Trockenzeit, auch in recht großen Herden sehen. Die gemischten Gruppen sind recht dauerhaft in ihrer Zusammenstellung. Stirbt der Hengst oder zieht sich in hohem Alter von der Führung seiner Gruppe zurück, wird in der Regel die gesamte Gruppe von einem anderen Hengst übernommen. Der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe ist sehr groß. Auch wenn die Mitglieder einer Gruppe, zum Beispiel bei der Tränke, zeitweilig eigene Wege gehen, finden sie sich anschließend wieder zusammen. Die Mitglieder erkennen sich untereinander sowohl am Geruch, wie auch an der Stimme und an der Zeichnung. Diese Zeichnung ist, so ähnlich sich die Tiere auch scheinbar sind, bei jedem Zebra verschieden. Ein weiterer Aspekt des sozialen Zusammenhalts einer Gruppe ist die Zebra gegenseitige Fellpflege. Alle Körperteile, die ein Zebra nicht selbst erreichen kann, werden von einem anderen Tier gepflegt. Dazu stellen sie sich parallel zueinander und bearbeiten Hals, Mähne und Rücken des anderen. In Tierfilmen ist öfter auch ein Vogel auf dem Rücken der Tiere zu sehen. Dieser Vogel ist ein Madenhacker, der Hautschmarotzer vertilgt, die das Zebra plagen. In freier Wildbahn können Zebras durchaus 20 Jahre alt werden, in Tiergärten bei entsprechender Pflege auch schon mal bis zu 30 Jahre. Eine weitere Zebraart ist das Bergzebra (Equus zebra). Sie sind echte Bergtiere und erklettern auch steile Felswände. Ihr soziales Verhalten unterscheidet sich nicht von ihren Verwandten in der Steppe. Schlußendlich wäre noch das Grevyzebra (Equus grevyi) zu nennen. Mit einer Schulterhöhe von 1,50 Metern die größte Zebraart. Es kommt nur in Kenia und in Teilen von Äthiopien und Somalias vor. Ihr Sozialverhalten unterscheidet sich ganz erheblich von dem der Steppen- und Bergzebras. Die Hengste besetzen feste Territorien, die sie ganz energisch verteidigen. Auch gibt es keine dauerhaften Bindungen mit anderen Familiengruppen.

 

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