Tüpfelhyäne
| Klasse: | Mammalia (Säugetiere) |
Fotos: |
| Ordnung: | Carnivora (Fleischfresser) | |
| Familie: | Hyaenidae (Erdwölfe und Hyänen) | |
| Gattung: | Crocuta (Tüpfelhyänen) | |
| Art: | Crocuta crocuta Alias: Fleckenhyäne, Gefleckte Hyäne |
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| Spotted Hyaena | ||
| Hyène tachetée | ||
| Iena Maculata | ||
| Verbreitung: | Afrika südlich der Sahara. mit der Ausnahme von dicht bewaldeten Gebieten und der Südspitze des Kontinents | |
| Lebensraum: | Savanne und offenes Grasland | |
| Maße und Gewichte: | Körperlänge: 95 – 180 cm Standhöhe: 70 – 90 cm Gewicht (Männchen): 40 – 60 kg Gewicht (Weibchen): 45 – 70 kg Schwanzlänge: 25 – 36 cm Spitzengeschwindigkeit: 65 km/h |
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| Fortpflanzung: | Tüpfelhyänen kennen keine feste Fortpflanzungszeit. So kann man das ganze Jahr über Junge bei den Rudeln finden. Nach einer Tragzeit von ca. 110 Tagen werden 1-2 schon relativ weit entwickelte Jungtiere geboren, deren Augen geöffnet sind und die ein Gewicht von 1 – 1,5 kg erreichen. Das erste Jahr ernähren sich die Welpen fast ausschließlich von Muttermilch. Fleisch erhalten die jungen Hyänen erst im Alter von ca. 9 Monaten, wenn sie zum ersten mal mit dem Rudel auf die Jagd gehen. Mit etwa 18 Monaten werden sie entwöhnt. Tüpfelhyänen werden im Alter von 2-3 Jahren geschlechtsreif und können ein Höchstalter von ca. 20 Jahren erreichen. |
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Die Tüpfelhyäne ist die größte der vier Hyänenarten. Auf einer gelblich braunen Grundfärbung trägt sie ein auffälliges dunkelbraunes bis schwarzes Fleckenmuster. Im Gegensatz zu Streifenhyänen und Erdwölfen haben Tüpfelhyänen runde behaarte Ohrmuscheln. Neugeborene sind noch einheitlich schwarz gefärbt; erst im Alter von ca. zwei Monaten ändert sich die Grundfarbe. Das typische Muster erscheint zunächst auf den Beinen und Flanken. Eine Eigenart der Tiere ist die Ähnlichkeit der äußeren Geschlechtsmerkmale von Weibchen und Männchen, die eine Unterscheidung der Geschlechter fast unmöglich macht. Die Weibchen haben neben einer penisartig verlängerten Klitoris paarige Schwellungen, die den Hoden der Männchen ähneln. Lange Zeit glaubte man, Tüpfelhyänen seien Zwitter.
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Tüpfelhyänen kennen keine feste Fortpflanzungszeit. So kann man das ganze Jahr über Junge bei den Rudeln finden. Nach einer Tragzeit von ca. 110 Tagen werden 1-2 schon relativ weit entwickelte Jungtiere geboren, deren Augen geöffnet sind und die ein Gewicht von 1 – 1,5 kg erreichen. Das erste Jahr ernähren sich die Welpen fast ausschließlich von Muttermilch. Fleisch erhalten die jungen Hyänen erst im Alter von ca. 9 Monaten, wenn sie zum ersten mal mit dem Rudel auf die Jagd gehen. Mit etwa 18 Monaten werden sie entwöhnt. Tüpfelhyänen werden im Alter von 2-3 Jahren geschlechtsreif und können ein Höchstalter von ca. 20 Jahren erreichen.
Die Tüpfelhyäne ist die größte der vier Hyänenarten. Auf einer gelblich braunen Grundfärbung trägt sie ein auffälliges dunkelbraunes bis schwarzes Fleckenmuster. Im Gegensatz zu Streifenhyänen und Erdwölfen haben Tüpfelhyänen runde behaarte Ohrmuscheln. Neugeborene sind noch einheitlich schwarz gefärbt; erst im Alter von ca. zwei Monaten ändert sich die Grundfarbe. Das typische Muster erscheint zunächst auf den Beinen und Flanken. Eine Eigenart der Tiere ist die Ähnlichkeit der äußeren Geschlechtsmerkmale von Weibchen und Männchen, die eine Unterscheidung der Geschlechter fast unmöglich macht. Die Weibchen haben neben einer penisartig verlängerten Klitoris paarige Schwellungen, die den Hoden der Männchen ähneln. Lange Zeit glaubte man, Tüpfelhyänen seien Zwitter.
Tüpfelhyänen bevorzugen Savannengebiete, können aber auch in Halbwüsten und in Hochlagen vorkommen. Im dichten Busch und Wald sind sie eher selten anzutreffen. Die nachtaktiven Tiere verlassen mit Einbruch der Dunkelheit ihre Erdhöhlen und streifen durch die Savanne. Entgegen einer weit verbreiteten Meinung sind Tüpfelhyänen nicht feige. Sie ernähren sich auch nicht hauptsächlich von Aas. Sie sind hervorragende Jäger, die in Gruppen Zebras, Gnus und mittelgroße Antilopen erbeuten. Zähne und Kiefer der Tiere gehören zu den kräftigsten aller Tierarten und können sogar die Knochen großer Beutetiere durchbeissen. Ist das Nahrungsangebot groß, bilden die Tüpfelhyänen Gemeinschaften von bis zu 50 Tieren. Sie besetzen ein Revier, das sie gegen Eindringlinge verteidigen. Neben geruchlichen Verständigungssignalen haben die Tiere ein weites Lautrepertoir. Am bekanntesten ist das berühmte »Hyänenlachen«, das von den Tüpfelhyänen oft bei Erregung oder nach erfolgreicher Jagd zu hören ist. Als Raubtiere spielen Tüpfelhyänen in den afrikanischen Savannen eine wichtige ökologische Rolle. Sie kommen teilweise noch häufig vor.
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