Trauerschwan Cygnus atratus Schwarzschwan


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Trauerschwan

Klasse: Aves (Vögel) Trauerschwan
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Ordnung: Anseriformes (Enten, Gänse, Schwäne und Wehrvögel)
Familie: Anatidae (Enten, Gänse und Schwäne)
Gattung: Cygnus (Schwäne)
Art: Cygnus atratus
alias Schwarzschwan
Verbreitung: Australien und Tasmanien, Mitte des 19. Jahrhundets in Neuseeland eingeführt.
Grafisch dargestellt auf der Verbreitungskarte.
Lebensraum: Große Binnenseen mit flach auslaufenden Ufern, Küstengewässer und Überschwemmungsgebiete, außerhalb der Brutzeit auch vegetationsarme Brack – und Salzwasserlagunen.
Maße und Gewichte: Körperlänge (Männchen): 110 cm
Gewicht: bis 8,7 kg
Spannweite: 200 cm
Fortpflanzung: Die Brutzeit wird auf dem australischen Kontinent durch regionale Klimaverhältnisse, wie zum Beispiel Niederschläge, ausgelöst. Auf Tasmanien und Neuseeland liegt die Brutzeit zwischen August und November. Die Gelege können bis zu 12 Eier enthalten. Durchschnittlich werden jedoch nur 3 – 7 Eier in eiwa 36 stündigen Abständen gelegt. Die Eier werden 35 bis 38 Tage lang von beiden Partnern abwechselnd bebrütet. Im Alter von 55 Tagen zeigen die Küken die ersten Schulterfedern, das Kleingefieder ist von grauer Farbe und nach weiteren 20 bis 45 Tagen im wesentlichen entwickelt. Die Schwingen der Jungvögel erhalten jedoch erst nach 5 bis 6 Monaten ihre volle Länge. Erst gegen Ende des ersten Lebensjahres wandelt sich das bis dahin bräunliche Grau des Gefieders in das typische Schwarz.

 

Trauerschwan Trauerschwäne ernähren sich vorwiegend von Wasserpflanzen, wie Laichkräutern, Schilf und bestimmten Algen. Gräser gehören eher selten zu ihrer Nahrungsauswahl. Wie bei allen Schwänen unterscheiden sich die Geschlechter fast überhaupt nicht von einander. Die Männchen sind etwas größer und halten ihre obere Halspartie etwas gestreckter. Der rote Schnabel mit seinem breiten, weißen Band an der Spitze sowie die rote Iris der Augen ist bei beiden Geschlechtern gleich. Die Beine und Füße der Tiere sind von dunkelgrauer Farbe. Trauerschwäne verständigen sich, vor allem auf ihren nächtlichen Flügen, mit recht lautstarken trompetenden Rufen. In Europa sind die prächtigen Vögel in vielen Parks und Zoos zu bewundern, da sie auch in Gefangenschaft brüten und recht problemlos zu halten sind.
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