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Seelöwen gehören als Wasserraubtiere zu den Ohrenrobben. Sie sind im Vergleich zu Seehunden, welche zu den Hundsrobben zählen, auch an Land recht geschickt. Die meiste Zeit ihres Lebens verbingen die Seelöwen aber im Wasser. Mit ihrer Fähigkeit bis in 100 Meter Tiefe zu tauchen und dabei bis zu 15 Minuten unter Wasser zu bleiben, sind Seelöwen für ihre Beute gefürchtete Jäger. Sie sind derart schnelle und gewandte Schwimmer, daß sie die Kleinfische, Lachse oder Tintenfische, von denen sie sich zur Hauptsache ernähren, im "Spurt" einzuholen und zu packen vermögen.
Seelöwen sind, vor allem in jungen Jahren, sehr neugierig Tiere. Sie sind geistig begabt, spielfreudig und zeigen an allem Interesse, was in ihrer Umgebung so passiert. Diese Eigenschaften haben dazu geführt, das der kalifornische Seelöwe in fast keinem Zoo fehlt und so zum Inbegriff des Seelöwen wurde. Auch im Zirkus oder in Delphinarien sind die gelehrigen Tiere recht häufig mit allerlei Kunststückchen zu bewundern. Leider lassen diese auf Show und Kommerz getrimmten Institutionen häufig eine artgerechte Haltung vermissen. Obwohl die Populationen der kalifornischen Seelöwen
wesentlich geringer sind, als etwa die der Riesenseelöwen oder der Mähnenrobben, ist ihre Art nicht direkt bedroht. Auch vom Menschen gehen in der Regel keine Bedrohungen aus. Lediglich der Wassersporttourismus bereitet im Süden Kaliforniens etwas Sorge, da hier die Tiere bei der Fortpflanzung immer wieder von Motorbooten etc. gestört werden.
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