| Bauplan Nistkasten |
- Das verwendete Holz sollte unbehandelt sein und eine Dicke von 20 mm besitzen.
- Zuschneiden der Einzelteile nach den Maßen der Abbildungen 1 – 5.
- Das Einflugloch hat je nach Vogelart unterschiedliche Maße:
- Blau-, Tannen- oder Sumpfmeisen: rundes Loch mit einem Durchmesser von 27 mm.
- Kohlmeise, Kleiber oder Trauerschnäpper: rundes Loch mit einem Durchmesser von 32 mm.
- Gartenrotschwanz: ovales Loch mit einer Höhe von 45 mm und einer Breite von 30 mm.
- Die Rückwand mit den Seitenteilen jeweils oben und unten bündig von hinten verschrauben (Abbildung 6 + 7).
Die Rückwand sollte dazu vorgebohrt werden. - Jetzt den Boden einsetzen und verschrauben. Auch hier sollte vorgebohrt werden (Abbildung 8).
- Nun 2 Löcher zur Befestigung der Vorderwand bohren. Bohrerdurchmesser: 4 – 5 mm (Abbildung 9).
- Die Vorderwand einsetzen und mit zwei Schrauben so befestigen, daß die Vorderwand noch beweglich ist (Abbildung 10).
- Das Dach so befestigen, daß es rundum 20 mm übersteht (Abbildung 11).
- Die Vorderwand mittig mit einer Schraube sichern (Abbildung 12).
- Drahtbügel biegen und befestigen (Abbildung 13).

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Für Vogelfreunde eine sehr gute Bauanleitung.Gefällt mir sehr gut.Hier kann ich mir ohne Geld für Ratschläge, den entsprechenden Bauplan ansehen. Macht bitte weiter so.
Möchte gerne wissen ob mehrere geteilte Nistkästen in Reihe gestelt werden können
Hallo Dirk
Ich hab lezten Sommer eine Mitarbeiterin von NABU auf einem Ökomarkt gefragt, warum bei uns im Garten Meisen im Nistkasten brüten und nebenan bei den Nachbarn in einem identischen Kasten nicht – die meinte dass die Vögel ein Revier brauchen um Nahrung zu beschaffen, welches sie sich nicht mit anderen teilen können – wollen. Also diese beiden Nistkästen sind ca. 10m voneinander getrennt und nur in einem wird wegen der Reviergröße gebrütet. Ich vermute bei einer Nistkastenreihenhausanlage – verhält es sich ähnlich. – Es gibt Streit mit den Vogelnachbarn wegen Futterengpass. Meine Vermutung: Nur ein Häuschen wird bezogen.
Hallo Dirk, hallo Carola,
ich habe in der in meinem Reihenhausgarten stehenden Birke neben zwei einzeln hängenden Nistkästen seit ein paar Jahren auch einen selbstgebauten Dreier-Nistkasten befestigt, um auch Scharenbrüter, wie den bei uns selten geworden Sperling, anzulocken – da die landläufige Meinung ist, daß Sperlinge gerne in größeren, zusammenhängenden Nistkästen nisten, Meisen hingegen die räumliche Nähe untereinander bei der Aufzucht eher meiden. Nach den ersten beiden Jahren gab es keinen Lehrstand mehr in der Birke, es haben bisher aber ausschliesslich Kohlmeisen dort genistet. Es wurden also beide Bauformen bei den Meisen akzeptiert. Ich habe den Eindruck, daß eine größere Distanz zwischen den Nistbehausungen zweitrangig ist, wenn das Nahrungsangebot ausreichend ist.
Hallo- sollte unterhalb des Flugloches ein ” Holzstift” -als Lande o. Starthilfehilfe sein–oder ist das Blödsinn?-Gerd-
Ein Hinweis zum Einflugloch: Die Unterkante des Einfluglochs sollte min. 17cm über dem Innenbodenniveau liegen. Grund: Wenn Katzen oder Marder mit der Pfote hineinlangen.
Ich habe folgende Erfahrung in meiner Streuobstwiese gemacht, habe ich den mindest Abstand von 10 bis 15 Metern nicht eingehalten waren einige Nistkästen leer, also es wurde nicht bebrütet von Meisen.
Meine Nistkästen habe ich im Februar 2010 aufgehängt und im Herbst waren dann fast alle belegt als ich
sie gereinigt habe. Im vergangen Jahr waren auch fast alle belegt. Ich habe nun noch Nistkästen für
Halbhöhlenbrüter gebaut und bereits schon im Herbst aufgehängt, da bin ich auch einmal gespannt wie sich das Entwickelt.
Meiner Meinung ist der Mindestabstand wichtig da bei uns im Garten Jahre lang die beiden Nistkästen nicht belegt waren weil sie neben einander hingen und die Nachbarn in unmittelbarer Nähe auch welche für Meisen hatten.
Ansonsten ist der Bauplan meiner Meinung total ausgereift, da ich mich schon an verschiedenen Stellen
informiert habe, die das gleiche sagten. Danke mir hat der Bauplan sehr gefallen und geholfen.
Nicht der Durchmesser für Vögel fehlt, sondern die Masse für die genaue Höhe und Breite wo es gebohrt werdwn soll.
Der Bauplan ist gut, aber unvollstänig, enn der Kasten muß, we alle Nistkästen übrigens, einml im Jahr gesäubert werden.
Ich habe mir vorgenommen, den Nistkasten als “Dreierkasten” nachzubauen und werde dabei zum Zwecke der Reinigung die Vorderseite abnehmbar bauen.
Drückt mir die Daumen bitte, daß der Bau gelingt. Übrigens Einflugloch, ich habe von meinem Vater gehört, daß das Einflugloch exakt die Größe eines 5-DM-Stückes haben müsse, dann werde der Kasten quasi von allen Vögeln benutzt, ausprobieren, abwarten,der Winter wird lang.
Die Besiedelung eines Nistkastens ist im übrigen auch Glücksache, an “Revierkämpfe” glaube ich da weniger, da wir hier – noch ohne Nistkasten – eine sagenhaft große Meisenpopulation haben, die vertragen sich hier auf engstem Raum, die wird es kaum stören, daß/ob da 10m nebenan ein weiteres Meisenpaar brütet oder nicht.
Roland
Also ich finde es ganz toll was ihr hier macht. Es wäre nur schon wenn es auch die Hauskatze geben würde. Aber ansonsten toll.
Der Bauplan ist gut