Komodowaran
| Klasse: | Reptilia (Reptilien) | ![]() Fotos: Eva Hejda |
| Ordnung: | Squamata (Schuppenkriechtiere) | |
| Familie: | Varanidae (Warane) | |
| Gattung: | Varanus (Warane) | |
| Art: | Varanus komodoensis | |
| Komodo Dragon | ||
| Dragon de Komodo | ||
| Drago di Komodo | ||
| Verbreitung: | Die indonesischen Inseln Komodo, Padar, Rinca, Flores, Oewada Sami und Gili Mota | |
| Lebensraum: | Walddickicht, Waldränder und Lichtungen im Regenwald | |
| Maße und Gewichte: | Körperlänge: bis 300 cm Gewicht: im Durchschnitt um 50 kg, Männchen aber bis über 200 kg |
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| Fortpflanzung: | Komodowarane paaren sich von Juni bis September. Die meisten Weibchen aber legen ihre Eier im Juli oder August, also mitten in der Trockenzeit, ab. Ein Gelege umfaßt normalerweise zwischen 20 und 30 Eier, welche vom Weibchen in eine zuvor ausgehobene Grube von etwa 40 Zentimeter Tiefe abgelegt werden. Nach der Eiablage scharrt das Weibchen die Grube sorgfältig zu. Nach acht bis neun Monaten schlüpfen die nur 40 Zentimeter langen Jungtiere. Die Jungwarane müssen sich vom ersten Tag an selbst versorgen, da der Zeitpunkt ihrer Geburt im April oder Mai mit dem Ende der Regenzeit zusammenfällt, ist das Angebot an geeigneten Beutetieren recht hoch. Die Jungtiere wachsen relativ langsam heran; erreichen erst im Alter von fünf bis sieben Jahren die stattliche Größe von ungefähr 1,50 Metern und werden geschlechtsreif. | |
Das Verbreitungsgebiet der Warane ist sehr klein. Auf nur sechs Inseln der indonesischen kleinen Sundainseln leben diese Tiere. Der Komodowaran steht seit 1915 unter Schutz, die 400 Quadratkilometer große Insel Komodo mit dem größten Teil der Population seit 1928. Die Größe der Population ist daher seit dieser Zeit relativ stabil geblieben. Die rund 20.000 ausländischen Besucher, welche jährlich den Komodo-Nationalpark besuchen, tragen mit ihren Devisen hier nicht unerheblich zu ganz “materiellen” Gründen bei, diese Tiere auch in Zukunft zu schützen.
Komodowarane sind tagaktive Tiere. Die Nacht verbringen sie meist in ihren Höhlen. Warane sind zwar kräftige Raubtiere, die durchaus Wildschweine und Hirsche erbeuten können, fressen aber eigentlich lieber Aas und jagen nur, wenn sie kein totes Fleisch finden können. Zur Jagd auf große Beutetiere wie etwa einen Hirsch schließen sich Warane auch zu kleinen Gruppen zusammen. Zum Aufspüren ihrer Nahrung dient ihnen die Zungenspitze, mit der die Tiere sehr differenziert Gerüche bis zu einer Entfernung von mehreren Kilometern wahrnehmen können. Die Zunge der Komodowarane unterscheidet sich von der anderer Arten. Sie ist an der Spitze gegabelt und von kräftig gelber Farbe, während alle anderen Waranarten eine schwarze Zunge besitzen. Die Tiere sind trotz ihrer Größe recht schnell, können Bäume erklettern und gut schwimmen. Über das Alter der Tiere wird sich in der Fachwelt noch sehr gestritten. Die Schätzungen gehen von 12 bis hin zu 100 Jahren, aber zwischen 40 und 50 Jahre dürfte wohl der tatsächliche Wert liegen. |

Das Verbreitungsgebiet der Warane ist sehr klein. Auf nur sechs Inseln der indonesischen kleinen Sundainseln leben diese Tiere. Der Komodowaran steht seit 1915 unter Schutz, die 400 Quadratkilometer große Insel Komodo mit dem größten Teil der Population seit 1928. Die Größe der Population ist daher seit dieser Zeit relativ stabil geblieben. Die rund 20.000 ausländischen Besucher, welche jährlich den Komodo-Nationalpark besuchen, tragen mit ihren Devisen hier nicht unerheblich zu ganz “materiellen” Gründen bei, diese Tiere auch in Zukunft zu schützen.
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