Kuhreiher Ardeola ibis Cattle Egret Héron gardeboeuf Airone guardabuoi



plinks Reiher, Grün- Kuhreiher Rotkehlchen prechts



Klasse: Aves (Vögel) kuhreiher3
Fotos:
Frank Stober
Ordnung: Ciconiiformes (Reiher, Störche, Löffler und Ibisse, Schuhschnäbel und Schattenvögel)
Familie: Ardeidae (Reiher)
Gattung: Ardeola (Reiher)
Art: Ardeola ibis
englisch Cattle Egret
französisch Héron gardeboeuf
italienisch Airone guardabuoi
Verbreitung: Asien und Afrika, südliche Iberische Halbinsel und Südfrankreich. Um 1930 in Guyana eingeführt und von dort aus nach Nordamerika ausgebreitet. Seit 1963 auch in Neuseeland eingeführt.
Lebensraum: Marschland, Moore und Sümpfe, Grasland und Felder, immer in der Nähe von Viehherden oder anderen Säugetieren.
Maße und Gewichte: Körperlänge (Männchen): 56 cm
Gewicht (Männchen): 0,39 kg
Fortpflanzung: kuhreiher1 Kuhreiher nisten in Kolonien mit anderen Reiherarten zusammen. Die Nester werden auf Ästen von Bäumen erbaut. Das Weibchen legt im Schnitt vier bis fünf, selten sechs grünlich bis leicht blau gefärbte Eier, die von beiden Elternteilen 21 bis 25 Tage lang bebrütet werden. Die jungen Reiher werden nach etwa einem Monat im Nest flügge.

kuhreiher2 Der Kuhreiher schreitet mit Vorliebe zwischen weidendem Vieh umher, wo er aufgescheuchte Insekten erbeutet. Früher nur den wildlebenden Weidegängern folgend, hat sich der Kuhreiher mittlerweile auch an Hausrinder gewöhnt. Selbst Menschen bei der Feldarbeit folgen die Vögel, um hinter Pflug oder Hacke Insekten aus dem Boden zu ziehen. Gelegentlich sammeln die Vögel auch Parasiten direkt von der Haut des Weideviehs. Eine echte kommensale Beziehung stellt dieses Verhalten allerdins nicht dar.

Durch zunehmende Viehhaltung und Erschließung neuer Anbauflächen hat sich der ursprünglich gar nicht so zahlreich vertretene Kuhreiher in den letzten Jahrzehnten zusammen mit den wachsenden Haustierherden deutlich ausgebreitet. Mancherorts werden die Vögel gar gezüchtet und mit Absicht zwischen den Hausrindern angesiedelt, um die Ungezieferproblematik zu verringern.

kuhreiher4 In Afrika haben Kuhreiher feste Schlafbäume, wenn sie sich zur Ruhe begeben. Manchmal sitzen die weißen Vögel zu Hunderten auf so einem Baum. Von weitem sieht es dann so aus, als wären die Bäume mit Schnee bedeckt und das mitten in der heißen Savanne.


Diese Seite weiterempfehlen…


You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>