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Die USA lagern hunderte Behälter mit
leicht radioaktiven Abfällen in
Zelten. Ursprünglich hatte die
amerikanische Bundesregierung zur
Lagerung dieser Abfälle ein spezielles
Gebäude bei San Francisco bauen
lassen. Nun zieht das
Energieministerium aus
Sicherheitsgründen Zelte vor, die
daneben aufgeschlagen wurden. Die
Kongressabgeordnete Ellen Tauscher hat
dafür kein Verständnis. "Nach dem 11.
September muss man sich sagen: Lass'
uns einen Weg finden, das Zeug in das
Gebäude zu schaffen," fordert sie.
Das Energieministerium begründet die
Nichtbenutzung des Gebäudes unter
anderem damit, dass es einem
Flugzeugangriff nicht standhalten
würde. Daneben gibt es Äußerungen über
weitere Sicherheitsmängel und
angeblich noch nicht abgeschlossene
Arbeiten an dem Bau, die eine Lagerung
ausschließen würden. "Wie können die
überhaupt annehmen, dass ein nach
ihren eigenen Anforderungen gebautes
Gebäude mangelhaft ist," empört sich
Tauscher.
Bei dem leicht radioaktiven Müll
handelt es sich um flüssigen und
festen Abfall sowie Kleidungsstücke,
die durch Kontakt mit hoch
verstrahltem Material kontaminiert
wurden. Nach den Plänen des
Energieministeriums soll der Atommüll
ab September dieses Jahres in dem
dafür vorgesehenen Gebäude eingelagert
werden. Das ist im Wesentlichen seit
Juni 2001 fertig und hat 62 Millionen
Dollar gekostet.
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