Studie: Japanisches Walfleisch mit Quecksilber verseucht
Quelle: bild der wissenschaft online

Japanisches Walfleisch ist hochgradig mit Quecksilber verseucht, sagen japanische Wissenschaftler: In einigen Proben überstieg die Konzentration des giftigen Schwermetalls den internationalen Grenzwert um das 5000fache. Der Verzehr könne daher zu akuten Vergiftungserscheinungen führen, berichtet das britische Wissenschaftsmagazin "New Scientist" in seiner Ausgabe vom 8. Juni. Japan und Norwegen sind die einzigen Nationen weltweit, die noch Jagd auf Wale machen.

Besonders belastet waren die Lebern der Meeressäuger, berichtet das Forscherteam von der Universität Hokkaido. Bei zwei der 26 Proben waren die Quecksilberwerte so hoch, dass bereits beim Genuss von 0,15 Gramm der von der Weltgesundheitsorganisation WHO vorgegebene Wochengrenzwert erreicht sei. Im Schnitt lagen die Quecksilberkonzentrationen beim 900fachen des gesetzlichen Limits. Mit dem 100fachen des Grenzwerts lagen die Werte bei Nieren und Lungen etwas niedriger. Muskelfleisch enthielt mit der 2,5- bis 25fachen der gesetzlich zugelassenen Menge noch die geringsten Mengen des Schwermetalls. Keine der Proben blieb unter den Grenzwerten.

Kommentar:
Das Japan sich bis jetzt in keinster Weise von der ethisch nicht zu verantwortenden Waljagd abhalten läßt, braucht hier wohl kaum erwähnt zu werden.
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