| Bush-Regierung gibt eine Million Hektar unberührten Urwaldes zur Abholzung frei |
| Quelle: Greenpeace |
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Die US-Regierung hat beschlossen, rund
eine Million Hektar der bisher
unberührten Tongass-Waldregion in
Alaska für die Erschließung durch
Straßen und zur Nutzung für die
Holzindustrie frei zu geben. Damit
hebt die Bush-Regierung eine weitere
Entscheidung der
Clinton-Administration auf. Diese
hatte noch kurz vor dem Ende der
Regierungszeit ein Moratorium für den
Bau von Straßen in Staatswäldern
verfügt.
Die Amerikaner haben jetzt 90 Tage
Zeit, um Zustimmung oder Ablehnung zu
dem Regierungsbeschluss zu bekunden.
Der Tongass gehört mit seinen rund 60 Meter hohen Sitka-Fichten zu den schönsten Regenwäldern des Landes. Die Menschen der Region leben vorrangig von Tourismus und Fischerei. Kahl geschlagene Berghänge aber würden die Urlauber fern halten, verschmutzte Flüsse den Lachs vertreiben. Die Holzindustrie dagegen beschäftigt nur rund 1000 Menschen, deren Arbeitsplätze nach der Abholzung nicht mehr gesichert wären. Selbst Wirtschaftsfachleute haben darum Zweifel an der Entscheidung der Bush-Regierung. |