| Unnötige Gentechnik: Gen-Rasen soll Golfern bessere Plätze bescheren |
| Quelle: Greenpeace |
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In den USA sind 14 geheim
gehaltene Golfplätze mit
genmanipuliertem Rasen
ausgestattet worden, um die
Qualität auf den Standard von
Champion-Plätzen wie Augusta
oder Saint Andrews anzuheben.
Das Gras ist billig und leicht
zu pflegen und kann so auch
kleineren Golfclubs zu besseren
Plätzen verhelfen.
Umweltschützer sind der
Ansicht, dass es sich um eine
unnötige und leichtfertige
Anwendung der Gentechnik
handle, welche ohne echten
Nutzen ein Risiko für die Tier-
und Pflanzenwelt darstelle.
Das genmanipulierte Gras enthält ein Gen, das die Pflanze gegen das Herbizid Roundup der Firma Monsanto resistent macht. So ist sicher gestellt, dass beim großflächigen Spritzen des empfindlichen Rasens mit Roundup nur die unerwünschten Wildgräser absterben. Bisher musste der Rasen per Hand von Unkraut frei gehalten werden. Britische Golfplätze werden aufgrund des EU-Moratoriums gegen gentechnisch veränderte Organismen in absehbarer Zeit kein genmanipuliertes Gras erhalten. Andy Newell, der Vorsitzende des Sportrasen-Forschungsinstituts in West Yorkshire sagte, das herbizidresistente Gras sei sicher sehr nützlich, allerdings nur bis es sich mit Unkraut kreuze. Dann werde es zum Albtraum. |