| Französisch-Polynesien richtet Walschutzgebiet ein |
| Quelle: Greenpeace |
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Vergangene Woche verabschiedete
die Lokalregierung
Französisch-Polynesiens eine
Rahmengesetzgebung für ein
neues Walschutzgebiet.
Französisch-Polynesien folgt
damit den Beispielen anderer
Pazifik-Anrainer wie
Australien, Neuseeland,
Papua-Neuguinea und kleineren
Inselstaaten, die Wale in ihren
Gewässern ebenfalls unter
Schutz gestellt haben. Mit
einer Größe von 4,1 Millionen
Quadratkilometern entspricht
die Schutzzone ungefähr der
Größe Europas und ist somit das
größte Walschutzgebiet im
Pazifik.
Die Einrichtung des neuen Schutzgebietes erfolgt nur wenige Tage vor Beginn der Jahrestagung der Internationalen Walfang-Kommission (IWC). Viele Pazifik-Staaten, unter ihnen Französisch-Polynesien, streben ein Walschutzgebiet an, das den gesamten Südpazifik umfassen soll. Dieser Vorschlag ist bereits zweimal von Japan und anderen Pro-Walfang-Nationen abgelehnt worden. Nun soll er bei der diesjährigen IWC-Tagung erneut diskutiert werden. In dem Schutzgebiet sollen neben dem Walfangverbot weitere Regeln zum Schutz der Tiere eingehalten werden. So wird die Benutzung von Sonar eingeschränkt werden. "Whale watching", die Walbeobachtung von Booten aus, wird auf den pazifischen Inseln immer beliebter. Damit die Wale möglichst wenig von den Touristenbooten gestört werden, müssen ein Mindestabstand und Geschwindigkeitsbegrenzungen eingehalten werden. |