| Philippinische Fischer schützen Korallenriffe |
| Quelle: Greenpeace |
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Fischer auf der philippinischen
Insel Negros haben 29
küstennahe Schutzgebiete
eingerichtet, in denen nicht
mehr gefischt werden darf. Sie
reagieren damit auf die
Bedrohung ihrer Lebensgrundlage
durch den rapiden Rückgang der
Fangquoten. Den Anstoß zu
diesen Schutzmaßnahmen gab die
Aufklärungsarbeit eines
gemeinsamen Projektes der
Gesellschaft für Technische
Zusammenarbeit (GTZ), des
Deutschen Entwicklungsdiensts
(DED), Misereor und weiterer
Organisationen über die
küstennahen Ökosysteme.
Vor zehn Jahren waren die Korallenriffe vor der Küste fast völlig zerstört. Umweltverschmutzung und kommerzieller Fischfang mit Schleppnetzen sowie der Einsatz von Dynamit und Zyanid von lokalen Fischern zerstörten große Teile der Riffe und damit die Brutplätze vieler Fische. Wegen starker Waldrodungen wird bei den starken tropischen Regenfällen viel Erde in die Flüsse und von dort ins Meer geschwemmt. Dort ersticken diese Schlammablagerungen die Riffe. Inzwischen zeigt die Einrichtung der Schutzgebiete Erfolg: Der Fang ist wieder gesichert, gleichzeitig steigt die Artenvielfalt im Meer wieder an. Damit das auch so bleibt, bewachen die Fischer ihre Schutzzonen selbst. Außerdem züchten sie in Baumschulen Mangrovenpflänzchen, mit denen die abgeholzten Küstenwälder aufgeforstet und so die Verschlammung der Riffe gestoppt werden soll. Um die Menschen finanziell unabhängiger zu machen, zeigen die DED-Helfer den Fischern alternative Verdienstmöglichkeiten, zum Beispiel im Bereich des Ökotourismus. |