| Hand in Hand für den größten Mangrovenwald der Welt |
| Quelle: Greenpeace |
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Bangladesh und Indien haben
beschlossen, ihre
unterschiedlichen Ansätze zur
Rettung des Sundarban, des
größten Mangrovenwaldes der
Welt, in einem gemeinsamen
Projekt zusammenzuführen. Das
erklärte der Vorsitzende des
Umweltschutzzentrums von
Bangladesh, Professor Ansarul
Karim auf einer Tagung in
Dhaka. Da die Region zu beiden
Ländern gehöre und ein
einheitliches Öko-System
aufweise, sei es unmöglich das
Gebiet getrennt zu schützen.
Verschlechterungen wirkten sich
immer auch auf die andere Seite
aus.
Der Sundarban wurde 1997 wegen seiner Einzigartigkeit und seines Artenreichtums von der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) zum Weltkulturerbe erklärt. Er ist unter anderem die Heimat des vom Aussterben bedrohten Bengalischen Königstigers und des Sundari-Baums, den es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Doch die Probleme sind vielfältig: Klimaveränderungen und das Steigen des Meeresspiegels, exzessive Ausbeutung von Ressourcen, Abnahme der Süßwasser-Zufuhr und damit einhergehende Zunahme der Versalzung sowie Verschmutzung durch Ölrückstände aus dem nahe gelegenen Hafen Mongla gefährden die Mangroven. Hinzu kommen Wilderei und illegaler Holzeinschlag. Der Vertreter der Weltentwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) erklärte, das gemeinsame Herangehen der beiden Staaten an die Probleme sei entscheidend, um den Sundarban zu retten. Die UNO hat insgesamt 120.000 Dollar zur Unterstützung des Projekts zugesagt. |