| Ölteppich in Louisiana |
| Quelle: Greenpeace |
|
Aus einem 10 Zentimeter großen
Loch in einer Pipeline im
US-Bundesstaat Louisiana sind
am Samstag knapp 300.000 Liter
Rohöl ausgetreten. Ein riesiger
Ölteppich schwimmt seitdem auf
einem See 60 Kilometer südlich
von New Orleans und starke
Winde treiben die schwarze
Schicht auf das Ufer zu. Der
Pipeline-Betreiber BP vermutet,
dass ein Boot das Loch in der
Ölleitung verursacht hat. Die
Pipeline wurde kurz nach
bekannt werden des Lecks
abgeschaltet.
Versuche, das Vordringen des Öls in die Uferzone zu verhindern, mussten am Sonntag wegen des schlechten Wetters bis auf weiteres abgebrochen werden. Der Ölteppich droht nun einen mehr als sechs Kilometer langen Küstenstreifen des "Little Lake" zu verseuchen. Bergungsteams versuchen, Vögel mit Warngeräuschen von dem Öl fernzuhalten. Mehr als 40 Prozent des ausgetretenen Rohöls sind inzwischen verdunstet. Die restlichen Ölmassen bestehen hauptsächlich aus schwerflüchtigen Bestandteilen und verbleiben daher im Wasser. Jeder Ölunfall bedeutet für die artenreiche Pflanzen- und Tierwelt in der Marschlandlandschaft im Südwesten der USA eine Katastrophe. Die BP-Pipeline verläuft mitten durch diese extrem sensiblen Ökosysteme. |