| Hurrikans reduzieren Kohlenstoffspeicher |
| Die US-Regierung hält nicht viel vom Kyoto-Protokoll. Stattdessen setzt sie voll auf die so genannten Kohlendioxidsenken. Das diese Rechnung nicht aufgeht, haben US-Wissenschaftler nun bewiesen. |
| Quelle: Greenpeace |
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Die Wirbelstürme an der
US-amerikanischen Ostküste
beeinträchtigen die Fähigkeit
der Wälder, das für den
Klimawandel mitverantwortliche
Treibhausgas Kohlendioxid (CO2)
aus der Atmosphäre zu binden.
Das stellt ihre Rolle als so
genannte Kohlenstoffsenken in
Frage. Zu diesem Ergebnis kam
erneut ein Wissenschaftler des
US-Forest-Service (USFS).
In der Märzausgabe des Fachjournals "Environmental Pollution" bezeichnet es der USFS-Forscher Steven McNulty als notwendig, diesen Hurrikan-Effekt zu berücksichtigen. In zwei von drei Jahren trifft mindestens ein heftiger Wirbelsturm auf die Südostküste der USA. "Ein einziger Hurrikan kann die jährlich in den Gesamt-USA gebundene Menge an CO2 um zehn Prozent verringern", so McNulty. "Hurrikans hinterlassen Unmengen an totem Holz, das zerfällt und dabei Kohlenstoff wieder freisetzt." Der Forscher fand beim Auswerten von Forstschädensberichten aus den Jahren 1900 bis 1996 heraus, dass dieses Totholz nicht rechtzeitig entfernt wird. Deswegen stellt es bei Waldbränden eine zusätzliche Quelle für die CO2-Freisetzung dar. "Wenn die USA tatsächlich eine verstärkte CO2-Bindung durch Senken erreichen will, sollte man über Anreize zum schnellen Beseitigen von Sturmschäden in den Wäldern nachdenken", ermahnt McNulty. Klimaforscher warnen zudem davor, dass durch die globale Erwärmung Hurrikane immer häufiger die USA treffen werden. Mit den daraus resultierenden Folgen für die Wälder... |